Schwäbische Zeitung: Steinbrück und die Sprachzwerge – Kommentar
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Landauf, landab beklagen sich die politisch Interessierten, dass im Deutschen Bundestag angeblich nur durchschnittlich begabte Menschen sitzen. Unabhängig davon, dass diese Behauptung über die Abgeordneten falsch ist, sollte es auch niemanden mehr wundern, wenn sich in Zukunft nur noch
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2 KommentareKommentare zu Schwäbische Zeitung: Steinbrück und die Sprachzwerge – Kommentar
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Diese Behauptung ist schlichtweg richtig. Wenn ich mir das Politikgezerre bei der Erarbeitung neuer Gesetze anschau, erhalte ich Realitätsunterricht. Wie oft müssen diese wieder kassiert werden, neu verfasst oder in den Müll geworfen werden. Und wenn ich dann im TV Reden verfolge, bei den Rednern lohnt sich das schon lange nicht mehr, Vergleiche anstelle ziwschen den Gequassel dieser Abgeodneten und den Jugendlichen von heute in ihrer Mehrheit, nachzulasen bei Privat-TV aller Colleur, dann weis ich wo die ihre Sprachfetzen her haben.
Hui, das ist aber eine Lanze für den "Peeeer". Bin ja mal gespannt, wie die Schwäbische argumentiert, wenn es wirklich dazu kommen sollte, dass die anderen "Begabten" aus dem Hohen Hause ihre Honorare offenlegen sollten. Wenn es dazu kommt!!! Nein, meine Damen und Herren Verteidigungs-Journalisten, es ist schlicht unverschämt, wenn ein promovierter Mathematiker an einer bekannten Uni als Freiberufler (Man spart nämlich inzwischen auch dort fest angestellte Professoren ein) mal gerade 20,- €/ Unterichtsstunde/45 Minuten/ bekommt. In sechs oder sieben Vorlesungsstunden gerade mal 140,- € und ein Herr Steinbrück, ein SPD-Politiker, ein "Volksvertreter" mit Sitz im Hohen Hause, für die möglicherweise gleiche Vortragszeit das fast 50-fache erhält. Das hat mit großem Wissen, rethorischer Begabung etc. nicht das Geringste mehr zu tun. Das ist schlicht ein Unverschämtheit den Leuten gegenüber, die für gleiche Tätigkeiten - nämlich Wissensvermittlung auf hohem Niveau- wesentlich geringer bezahlt werden. Oder ist Jemand anderer Meinung?