SPD will Bildung für alle
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Kommentare zu SPD will Bildung für alle
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Es gab Zeiten, da wollte jeder (kostenlos) studieren, was ja auch für sich selber und den Staat empfehlenswert ist. Wir brauchen gut ausgebildete Leute! Wenn sich dann aber über Jahre herausstellt, dass dies von einigen Menschen schamlos ausgenutzt wird indem man jahrelang die Plätze in den Uni's belegt, (es kostet ja nichts, also kann ich mir alle Zeit der Welt nehmen) damit Nachfolgenden keine Möglichkeit gibt auch zu studieren, dann stimmte da auch etwas nicht.
Die Zeiten haben sich geändert, das Geld wurde knapper also musste umgedacht werden. Das ist in jedem normalen Haushalt so, wenn kein Geld da ist, wird irgendwo gespart. Der Staat (also Steuergeld von uns allen, die arbeiten) zahlt meiner Meinung nach schon für alle möglichen Sachen (s. oben), das gab es früher auch nicht und wir mussten für alles selber aufkommen. Heute wird alles vom Staat, also von uns, den Steuerzahlern, gefordert, wo soll das denn noch hinführen?
Ich verstehe jedoch auch die Argumente der Studenten, die das Geld nicht so leicht aufbringen können und sehe auch das Problem der wenigeren Arbeitsstellen, aber aus meiner Erfahrung denke ich, es gibt immer eine Möglichkeit sich Arbeit zu beschaffen, auch solche, die man nicht so gerne ausüben möchte!
Ich stamme übrigens auch aus einer Familie die kein "Geld" hatte, ich bin bereits mit 12 J. nachmittags nach der Schule schon in einer Drogerie arbeiten gegangen (Auspacken, Staubwischen usw. )
Ich habe nicht studiert, meinen Lebensweg trotzdem gemacht für mich und etwas dadurch für die Allgemeinheit getan. Nun nach 47 J. bin ich Rentnerin geworden und kann auch jetzt noch keine großen Sprünge machen, aber ich bin zufrieden, das ist auch Lebensqualität, obwohl ich nicht mit allem einverstanden bin was heute in der Politik so alles passiert.
Aber es steht jedem frei in die Poltik zu gehen und es besser zu machen!
von gandalf am 17/02/08
so werden die lieben studenten auch wenigstens auf den ernst des lebens vorbereitet. später wird es ihnen nicht anders ergehen, dass sie dinge bezahlen müssen und dafür auf einiges anderes verzichten müssen. ich muss selbst aus diesen gründen mal wochenlang von reis und nudeln leben...jetzt weiß ich aber das liebe geld zu schätzen!
Glaube mir bitte, die Studenten ohne elterlichen Rückhalt und finanzielle Dauer-Unterstützung, wissen bereits
seit ihrer Schulzeit, wie der" Ernst des Lebens" aussieht!
Sie werden darauf zur Genüge durch die " begüterten " Mitschüler vorbereitet, die schon immer alles geschenkt
bekamen und nie etwas dafür leisten mussten! Auch von gewissen Lehrern wird es ihnen oft genug mehr als
sauer gemacht, ihr Ziel zu erreichen.
Wer durch diese Mobbing-Wüste gewandert ist und trotzdem ein gutes Abitur erreicht hat, kann auf genügend "Harte Zeiten" zurückblicken und wird auch wochenlang Nudeln ,Reis und trockenes Aldi Brot aushalten! Nur warum sollen diese jungen Menschen eigentlich IMMER härter als die verwöhnten Bonzen-pupils arbeiten?
M.f.G. Kristin
>Die Zeiten, als das Stdium noch die schönste Zeit des Lebens war, gaudeamus igitur und ergo bibamus - sind schon 100 Jahre vorbei. zero1000 am 17/02/08 >
Das ist es ja eben! Ergo: Sero venientibus ossa?
Das kann es doch nicht sein!
M.f.G.
Kristin
von mind vor 2 Stunden 0 Leser sind dieser Meinung Melden Werbung
Unpassend
>Verflixt, alles gelöscht.
Ich habe Erfahrung (2 Kinder, die studieren und jobben), bin selbständig (mit krediten, ohne ging es nicht)? Und welche Erfahrungen hast du? Bist du Beamter?>
Nein, ich bin "nur" Geisteswissenschaftlerin, nicht im Staatsdienst!
Mein Bruder hat eine eigene Praxis als Mediziner. Diese Sebstständigkeit hat er sich ohne jeden Kredit aufgebaut, da er während seiner Zeit als Oberarzt in einem Krankenhaus schwer gearbeitet und lange gespart hat. Natürlich war er auch etwas älter als 35, als er sich selbstständig machte. Unsere Kinder sind aufgrund ihrer Jugend selten in der Lage, über ein zusammengespartes ,kleines Vermögen verfügen zu können, es sei denn, sie haben die betuchten Eltern, von denen ich bereits sprach.
Ich glaube, ich habe bereits erwähnt, dass auch meine Kinder arbeiten, nur ist es heute de facto nicht mehr möglich, Jobs in dem Umfange wie z.B. zu meiner Zeit zu bekommen. Ich habe sogar während der Semesterarbeit nebenher gearbeitet, dann in der Vorlesungsfreien Zeit (natürlich!) ebenfalls!
Unsere Kinder leisten ohnehin Schwerarbeit an der Uni, arbeiten zudem noch in Tutorien, absolvieren Praktika (dier nicht vergütet werden!) und machen ihre Scheine in der vorgesehenen Regel-Studienzeit.
Ich habe nicht zum Spaß gefragt, wann du zuletzt in einer Universität warst, bzw. dein Studium abgeschlossen hast?Ich sehe, dass von der heutigen Jugend eine Menge mehr verlangt wird, als zu meiner Zeit. Hinzu kommt der Stress, den wir damals keineswegs so heftig erlebten!
Ich weiß, dass die teilweise immensen Studiengebühren durchaus vielen das Studium unmöglich machen, denn ich bin berufsmäßig involviert.
Hoffentlich macht Herr Beck Ernst! Das wäre in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung.
M.f.G.
Wenn man dann noch ganz offiziell feststellt, dass die Bildungschancen für Sprößlinge aus sozial schwachen Bevölkerungsschichten weitaus geringer sind, als die derer aus begüterten Familien, dann sind solche Gebühren wiederum ein Schlag ins Gesicht der Leute, denen man auf der anderen Seite vorwirft, sie würden dem Staat auf der Tasche liegen, weil sie nicht über die entsprechende Bildung verfügen. >
So ein "Alter Sack" kannst du gar nicht sein, denn deine Ansichten sind jung und gescheit! :-)
Wobei ich nicht behaupte, dass "Alte" dumm seien, ich bin leider auch kein ganz frisches Gemüse mehr!
Es ist nur wunderbar, hier auch mal jemanden zu finden, der die eigene Meinung teilt.
Danke!
M.f. G.
Verflixt, alles gelöscht.
Ich habe Erfahrung (2 Kinder, die studieren und jobben), bin selbständig (mit krediten, ohne ging es nicht)? Und welche Erfahrungen hast du? Bist du Beamter?
Zu dem Zitat von dir: Ich habe geschrieben, dass das wichtigste ist, dass alle studieren können, die ernsthaft wollen. Dazu ist Förderung wichtig, Studiengebühren verhindern es nicht. Denn man muss die 1000 EUR eben nicht übrig haben.
Es ist nicht möglich, alle Wünsche zu erfüllen. Wer das behauptet oder fordert ist unredlich (Populist wie Beck) oder kapiert die einfachsten Zusammenhänge nicht.
>>Im Übrigen denke ich auch an die vielen intelligenten jungen Menschen, die aus absolut zahlungsunfähigen Familien stammen, die eben nicht "Mal eben" einige "TAUSEND EURO" übrig haben. Sollen diese Kinder wieder einmal keine Chance bekommen?
Der unrasierte Dicke hat da vollkommen Recht mit seinen Vorderungen. Studiengebühren sollten nur dann erhoben werden, wenn Studienzeiten über Gebühr ausgedehnt werden, aus welchen Gründen auch immer. Und da dürften sich Regelungen schaffen lassen, die festlegen, in welcher Zeit welcher Abschluß zu schaffen ist. Von kompetenten Leuten selbstverständlich und auf keinen Fall nur nach ökonomischen Gesichtspunkten, denn dann würde das Theater ja wieder von vorne losgehen.
Solange Politik uns weismachen möchte, dass schlechte Bildung Voraussetzung für sozialen Abstieg ist, geistiges Potential unseren größten Reichtum darstellt, man immer mehr ausländische Fachleute als Ersatz für die eigenen ins Land holen möchte, sind Studiengebühren ein absoluter Widerspruch zu öffentlichen Aussagen. Wenn man dann noch ganz offiziell feststellt, dass die Bildungschancen für Sprößlinge aus sozial schwachen Bevölkerungsschichten weitaus geringer sind, als die derer aus begüterten Familien, dann sind solche Gebühren wiederum ein Schlag ins Gesicht der Leute, denen man auf der anderen Seite vorwirft, sie würden dem Staat auf der Tasche liegen, weil sie nicht über die entsprechende Bildung verfügen.
ICH DANKE DIR; ADMINI.
du gibst mir den Glauben an die Menschheit und deren Möglichkeiten zurück!!
Was glaubst du denn, wie hoch das Bafög ist?
Vergleiche mal die Einkünfte eines Studenten nur mit den Mieten in den Universitätsstädten, Dazu kommen die hohen Energiepreise und die Lebenshaltungskosten!
Ich habe von Studenten gehört, die (z,B. Uni Düsseldorf) 680,-€ Studiengebühr pro Semester zahlen müssen!
Und was glaubt ihr eigentlich, tut man während des Studiums?
Kopfarbeit zählt gar nicht? Praktika müssen auch absolviert werden. Ich kenne Leute, die glauben, Mit dem Kopf zu arbeiten, sei ein reiner Spaß, wenn sie dann aber irgendwelche Anträge ausfüllen müssen oder auch nur einen Brief schreiben sollen, schreien sie um Hilfe!
Was glaubst du denn, wie hoch das Bafög ist?
Vergleiche mal die Einkünfte eines Studenten nur mit den Mieten in den Universitätsstädten, Dazu kommen die hohen Energiepreise und die Lebenshaltungskosten!
Ich habe von Studenten gehört, die (z,B. Uni Düsseldorf) 680,-€ Studiengebühr pro Semester zahlen müssen!
Und was glaubt ihr eigentlich, tut man während des Studiums?
Kopfarbeit zählt gar nicht? Praktika müssen auch absolviert werden. Ich kenne Leute, die glauben, Mit dem Kopf zu arbeiten, sei ein reiner Spaß, wenn sie dann aber irgendwelche Anträge ausfüllen müssen oder auch nur einen Brief schreiben sollen, schreien sie um Hilfe!
hallo Sven,
du hast völlig Recht. Gegen derartige Sprüche ist man wohl machtlos.
Meistens kommen die wieder von Leuten, die für ihre Sprösslinge einfach alles und immer zahlen können!
Das sind dann auch wieder die Studenten, deren Faulheit potentiell guten Leuten, die Studienplätze blockieren, nach dem Motto: Papa zahlt ja, warum soll ich denn schon jetzt rackern um die Scheine zu machen, wenn das auch noch drei Semester Zeit hat?
von mind vor 5 Stunden 0 Leser sind dieser Meinung
Unpassend
Natürlich hat man es lieber, keine Schulden zu machen. Aber so schlimm ist das auch wieder nicht. Jeder Selbständige muss investieren. Wenn ein angehender Student nicht bereit ist, wenige Tausend Euro zu investieren, dann muss ich die Ernsthaftigkeit seines Studienwunsches infrage ste
Studenten müssen IMMER investieren, wenn sie den Wunsch und Willen haben ihr Studium abzuschlie?en!
Aber entschuldige bitte, wer sich sebstständig macht, muss vorher genügend Kapital erarbeitet haben und sollte nicht auf Kredite bauen!
Eine solche Einstellung ist doch von vornherein zum Scheitern verurteilt!
Möchtest du später einen motivierten Mediziner, der seinen Beruf aus Neigung ergriffen hat oder ist dir einer
mit einem Haufen Schulden lieber, der nur an deren Tilgung denken kann?
Niemand- und wenn er oder sie das noch so gern wollen- kann mit 300,- € pro Monat Studiengebühren und Lebensunterhalt bezahlen, denn dieser Betrag wird jungen Leuten von den Banken pro Monat überwiesen. Natürlich,das nur für unwissende Steuerzahler- muss auch jeder Bafög-Betrag zurückgezahlt werden. Ein Student bekommt nichts geschenkt! Natürlich ist man gezwungen, für den Rest zu arbeiten. Zu welcher Zeit hast du dein Studium absolviert?
Ich habe heftig geackert, und auch meine Kinder sind keineswegs faul!
Nur SIND die Möglichkeiten der Jobs für Studenten nun einmal nicht mehr so dicht gesät, wie zu meiner Zeit
denn viele Kurzzeit-Jobs werden heute von ganz "normalen" Arbetnehmern und Hausfrauen ausgeübt!
Im Übrigen denke ich auch an die vielen intelligenten jungen Menschen, die aus absolut zahlungsunfähigen Familien stammen, die eben nicht "Mal eben" einige "TAUSEND EURO" übrig haben. Sollen diese Kinder wieder einmal keine Chance bekommen?
Ich halte das für eine absolut unhaltbare und unverständliche Sichtweise!
"Fallen die Studiengebühren weg, müssen diese fehlenden Gelder wo anders her beschafft werden."
Das stimmt so nur teilweise. Studiengebühren kommen ja leider nicht der Uni, sondern dem Landeshaushalt zugute. Dass die Gebühren der Uni nutzten, ist leider ein Scheinargument. Durch die Einführung der Studiengebühren hat sich nur der finanzielle Druck auf Langzeitstudenten ergrößert... ich sehe das eher als edukative Maßnahme.
ich glaub, ich bin im falschen film !!!
da schlägt ein (spd-) politiker vor, die studiengebühren abzuschaffen und dann fällt den meisten hierzu nichts anderes ein, als dagegen zu argumentieren.
spätestens dann wird einem klar, warum politiker und unternehmer so sicher sein können, diesem dummen pöbel wirklich jeden sch... dreck zumuten zu können.
zur strafe wird die studiengebühr ab sofort verdoppelt, kindergeld, schwangerschafts- und erziehungsurlaub und die kilometerpauschale werden abgeschafft und wer zuhause beim rauchen ertappt wird, muss mit einem bußgeld von mindestens 20.000 euro rechnen.
Wohltaten für alle und an allen Stellen sind nun mal nicht bezahlbar. Eine Selbstbeteiligung in Maßen ist daher akzeptabel. Das gilt für alle Bereiche, auch für Studenten.
Natürlich hat man es lieber, keine Schulden zu machen. Aber so schlimm ist das auch wieder nicht. Jeder Selbständige muss investieren. Wenn ein angehender Student nicht bereit ist, wenige Tausend Euro zu investieren, dann muss ich die Ernsthaftigkeit seines Studienwunsches infrage stellen.
Vile wichtiger finde ich, dass jeder der WILL, auch studieren kann. Ich bin ganz klar für Bildungsförderung. Dazu gehören engagierte Lehrer, entspr. ausgeststtete Schulen und Universitäten und BAFöG-Förderung. Das alles kostet viel Geld. Einen Teil davon sollte sich der Staat auch zurückholen dürfen.
diese 500 euro pro semester kann man als student schon einmal bezahlen. das wist wirklich kein ding der unmöglichkeit. so geht man also in den ferien oder auch während des semesters ein wenig arbeiten und schon ist das geld zusammen.
Entschuldige, weißt du, wie hoch die Mieten in Münster, Düsseldorf und Köln sind?
Frieren sollen die jungen Leute auch nicht und essen müssen sie nun einmal!
Auch das ist nicht billiger geworden!
Warum bitte, sollen wieder nur die Doofies aus den Bonzenfamilien alles in den Hintern geschoben bekommen? Damit wir noch mehr unfähige und strohdoofe Akademiker haben, die wiederum unseren Kindern auch nichts Gescheites beibringen können? Meine Kinder müssen arbeiten und lernen, weil sie sich keinen Schlendrian erlauben wollen und können. Deshalb muss man sie doch nicht auch noch bestrafen!
Sollen doch die Studiengebühren zahlen, die ihre Regelzeit maßlos überziehen, weil Vater oder Mutter ja sowieso zahlen...
Ansonsten stelle ich fest, dass nur die sich aufregen, die keine Ahnung haben!
Studenten, deren Eltern nicht mit Reichtümern gesegnet sind, leben nicht in Saus und Braus!
Was Sie davon haben,dass ich ebenfalls mit meinen und den Steuergeldern meiner gesamten Familie die Studenten unterstütze?
Ärzte, die ihre Nase nicht hochtragen, weil sie selbst wissen, dass das Leben schwer genug ist, wenn man krank UND arm ist, Anwälte, die die Sorgen der Normalverbraucher ebenso verstehen, wie Richter und Professoren, Lehrer und Betriebswirte, die Auch aus einem NORMAL Haushalt stammen!
Ich finfde, das ist Grund genug!