4.13

Ex-SPD-Chef Platzeck warnt Beck vor Zusammenarbeit mit der Linken

x 55
 
 
Ex-SPD-Chef Platzeck warnt Beck vor Zusammenarbeit mit der Linken

Beitrag melden


Neuer Angriff aus den eigenen Reihen gegen Kurt Beck: Der frühere Parteichef Platzeck hat dem SPD-Vorsitzenden einen Irrweg im Umgang mit der Linkspartei attestiert - die Sozialdemokraten dürften der Lafontaine-Partei nicht "hinterherlaufen".

Auf spiegel.de weiterlesen

12 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Warnung, SPD, Politische news, Partei, Linkspartei, Chef

 

Kommentare zu Ex-SPD-Chef Platzeck warnt Beck vor Zusammenarbeit mit der Linken

 

studiIrisstudiIrisam 02.03.08


Die SPD ist eine reine Oppositionspartei, da sie eine Arbeiter- und damit eine Verteilungspartei ist. Eine Verteilung von "oben" nach "unten" (Arbeiter) hört sich in der Opposition gut an (siehe auch die Linken). In der Regierung und damit in der Verantwortung ist dies aber nur auf Kosten der "Starken" und damit der Wirtschaftskraft möglich und das ganze Umverteilungskonzept wird entweder verworfen und die SPD-Anhänger wenden sich ab (siehe Große Koalition) oder man zieht es durch und wird dann aufgrund steigender Arbeitslosenzahlen abgewählt (siehe Schröder).

Das beste wäre eine Regierung CDSU/FDP mit einer engagierten SPD die aus der Opposition auf die sozialen Aspekte der Marktwirtschaft aufmerksam macht.

BlaueseeBlaueseeam 02.03.08


Wenn es die Linke nicht geben würde, wäre die Wahlbeteiligung noch niedriger. Die etablierten Parteien haben daher nicht durch die Linke Stimmen verloren. Die allgemeine Parteiverdrossenheit wurde durch die damalige Rot-Grün-Regierung eingeleitet, wie es in Kommentaren bereits angedeutet wird.

pesajepesajeam 02.03.08


Anstatt dass sich die Politiker ueber die Linken aufzuregen und versuchen sie permanent schlecht zu machen, sollten sie mal sich fragen, warum die so oft von den "Wählerinnen und Wählern" gewählt wurden. Der Kuh ist es offensichtlich egal von wem sie gemolken wird.

duglenetduglenetam 02.03.08


Die SPD wurde durch den Schroeder, Schily und den GRUEN zum Schlachthof gebracht. Was wir heut noch sehen koennen , sind die verbleichten Knochen

Alter_SackAlter_Sackam 02.03.08


Eine Arbeiterpartei, als solches wurde die SPD einmal gegründet, kann niemals ohne Profilverlust eine Partei der Mitte sein. Diesen Profilverlust hat Schröder mit der AGENDA 2010 und seinem Unternehmerkuschelkurs in Kauf genommen und damit letztendlich den Austritt von 80000 SPD-Mitgliedern provoziert sowie das Erstarken der Linken. Realistisch und verantwortungsvoll hat doch für diese "Reformpolitiker" nur bedeutet, Änderungen (Ich schreibe bewußt Änderungen, weil Reformen eigentlich einen positiven Effekt haben sollten!) durchzuführen, die sich für einen Großteil der Bürger nachteilig ausgewirkt haben und sich auch weiterhin negativ auswirken werden. Oder soll man z.B. steigende Armut als nachgewiesene Folge der Schröderpolitik als realistisch, verantwortungsvoll und positiv betrachten? Vielleicht ja, fragt sich nur für wen? Für die Firmen sicher, die heute durch die Schaffung des Niedriglohnsektors Menschen für Hungerlöhne beschäftigen können.

CamposCamposam 02.03.08


Die Dinge klären sich. Die SPD kann sich wohl nicht mehr eine Partei der Mitte nennen. Sie wird damit für
die Wähler aus diesem Spektrum, das die Mehrheit der Bürger bildet, nicht mehr in Frage kommen.
Für jeden Wähler aus dem Links-Außen-Spektrum wird sie fünf andere verlieren. Kluge Politiker der
SPD haben dies erkannt und glauben auch ohne Kommunisten und linke Spinner eine realistische und
verantwortungsvolle Politik der SPD betreiben zu können. Mit Herrn Beck ist dies wohl nicht mehr möglich.

Drummer32Drummer32am 02.03.08


diese äußerung wird ihm bestimmt stimmen bei der nächsten wahl kosten

Alter_SackAlter_Sackam 02.03.08


Als Ex-Bürgerrechtler-DDR-Grüner täte es Platzeck gut, auch auf die Stimmung im eigenen Bundesland zu achten. Immerhin wurde die Linke bei den letzten Landtagswahlen in Brandenburg zweitstärkste Kraft und viele haben es schon damals nicht begriffen, dass Platzeck eine Koalition mit dem damaligen Wahlverlierer CDU eingegangen ist. Seine jetzt so provokant vorgetragene Haltung gegen die Linken könnten sich im nächsten Jahr als Bumerang bei den Landtagswahlen in Brandenburg erweisen. Denn so beliebt wie der Strahlemann und Stolpezögling Platzeck immer tut, ist er nämlich garnicht.

bonschebonscheam 02.03.08


macht natürlich ein gutes bild nach außen, wenn es innerparteilich schon nicht klappt, wie soll dann regiert werden?

flatscreenflatscreenam 02.03.08


na so einfach ist die sache aber nicht. hinter der SPD steht eben nicht mehr die mentalität von früher. zumal sich die zeiten auch ändern.

boucheboucheam 02.03.08


Es ist doch ziemlich einfach Kurt Beck anzugreifen und alles an ihm auszulassen. Ehrlich gesagt wäre es gar nicht so schlecht, wenn die SPD mit der Linkspartei kooperieren würde. Vielleicht kommt die SPD dann auch wieder aus ihrer scwharzen Ecke raus.

AdminiAdminiam 02.03.08


platzeck interessiert such nur wie groß die wählerschaft ist, was über sinn und zweck macht er sich wohl keine gedanken mehr.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren