Deutsche leisten drei Milliarden Überstunden aber über 3,5 Mio. Arbeitslose
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Die Deutschen haben im vergangenen Jahr rund drei Milliarden Überstunden geleistet. Das berichtet die «Bild"-Zeitung (Montagsausgabe) unter Berufung auf Berechnungen des Nürnberger...
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Kommentare zu Deutsche leisten drei Milliarden Überstunden aber über 3,5 Mio. Arbeitslose
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Die einen machen jede Überstunde mit, um trotz der Abzüge nicht auf der Strasse zu stehen. Andere brauchen trotz der Abzüge jeden Cent mehr. Und nun das Heer der Arbeitslosen im Vergleich zu allen Überstunden. Nunja... Nennen wir es Gier oder Angst vor der Arbeitslosigkeit!!! Keiner will wohl freiwillig darauf verzichten, um einen anderen in Brot und Lohn zu bringen.
natürlich sind einige wenige überstunden mit einen festlohn oder festgehalt inoffiziell vereinbart.
nätürlich muß ein betriebsrat, wenn es denn einen gibt, überstunden zustimmen und kann neueinstellungen
fordern.
aus meiner erfahrung als betriebsrat:
der arbeitnehmer will überstunden machen, die ihm für finanz. dinge freiraum geben, oder er will freizeit
dafür....wehe der betriebsrat lehnt ab--wiederwahl ausgeschlossen...
weiterhin brüsten sich arbeitnehmer mit ihren geleisteten überstunden, welche unverzichtbare AN
sie sind, urlaube werden nach hinten geschoben, oft bis in den november--
fazit: wenn ich unternehmer wäre 1. aus vollzeit zeitarbeiter machen 2.aus 30oder mehr U-tage
höchstens 20 machen 3.aus der restl. normalzeit überstunden machen und abfeiern lassen.
3. offene urlaubstage lt. gesetz streichen, keine internen absprachen mehr..
alles dinge, für die unsere väter gestreikt , gehungert und gekämpft haben, dinge, die mangels
einigkeit sterben werden
Überstunden vernichten Arbeitsplätze, ist ein Pauschalurteil.
Gründe:
1. Weil der Arbeitnehmer mehr Freizeit (Überstundenfrei) braucht zu anderen Zeiten.
2. Weil er in der Regelarbeitszeit das Volumen an Arbeit nicht erledigen kann.
3. Weil er einen aussertariflichen Vertrag hat in dem bereits 20 Überstunden als Soll enthalten sind.
4. Weil er trotz ungünstiger Versteuerung etwas dazuverdienen will.
....
1001. Weil nicht genügend Personal da ist um die anfallende Arbeit zu leisten.
Nun, so eine pauschale Aussage ist wohl nicht haltbar. Fakt ist, dass man dazu erst zu jeder
Variante Prozentzahlen bräuchte und die Erhebung dieser Daten viel Zeit brauchen würde um
tatsächlich eine Aussage zu bekommen. Also müssten da welche viele Überstunden machen um das zu bekommen?!?
Seien wir uns selbst ehrlich. Wenn wir unseren Arbeitgeber im Stich lassen, wenn er mehr Leistung als
im Arbeitsvertrag steht fordert, dann stehen wir bei der Entlassliste ganz oben. Egal warum.
Haben wir nicht schon den Kapitalismus?
Der zweite Punkt ist der richtige.
hi,
hihi...sehr schönes thema...
schuldig sind zum einen sicherlich die Unternehmen, diese sparen so einiges an sozial-abgaben. allerdings sollte man auch mal beachten, dass es einige leute gibt, die während der regulären arbeitszeit alles mögliche machen außer arbeiten, damit sie dann vom chef abgesegnet überstunden machen "DÜRFEN". sinn dieser aktion: überstunden, wenn diese denn bezahlt werden, sind auch ein kleiner nebenverdienst.
verurteilen kann ich das "fehl-verhalten" nicht unbedingt. der lohn reicht bei vielen zur heutigen zeit halt nicht mehr aus.
lösung:
die lohnsteuer der arbeitnehmer für überstunden müssen von heute an, vom unternehmen gezahlt werden.
1. effekt: riesen großer aufwand, macht sich keine lohn-abteilung eines unternehmes gern, würde auch viel kosten. fallen bestimmt wieder überstunden an --> teufelkreis ... hehe.
2. effekt: es wird billiger sein viele leute zubeschäftigen, als wenige menschen mit viel arbeitzeit, also überstunden.
Weißt du,
ich bin gelernter "Maler - Bodenleger" 1 Jahr Kochlergang - Umschulung zur PC - Lagerwirtschaft auf KKH Programmen und habe nebenbei noch einen Stablerschein (kostenfrei) erwerben können. Habe als Kassen und Lagerkraft gearbeitet - Fensterbau Walter Technik und in diversen anderen Firmen als Aushilfe mein Ding abgezogen.
Jetzt sprechen wir mal das qualifizierte an ...
In einigen Firmen wurde ich (wie tausend andere) als Aushilfekraft gefördert und mit einigen Überstunden aufm Scheinchen wieder entlassen ... nicht weil wir als Aushilfe "nicht" qualifiziert waren, sondern weil das Projekt fertig gestellt wurde! Ist auch völlig klar wenn man zB. alleinstehend ist und Überstunden als einen Zusatz sehen darf. (vorraussetzung - er wird gezahlt wie vereinbart) Doch wenn man Überstunden leisten muss, wärend man auch einen Partner hat, sieht es diesbezüglich und auf Dauer schon ganz anders aus.
Nicht?
Die Arbeitgeber agieren teils auf "un" - "oder" qualifizierte Arbeitnehmer. Warum: Sie sind billiger und zudem sieht man es auch an jenem fertig gestelltem Objekt oder ähnlichen Erzeugnissen.
Es ist also nur ein = (ist gleich) zwischen qualifiziert und "un"qualifiziert zu finden.
Und diesen Satz: "Nicht jeder kann alles und mancher kann wohl auch nichts."
Jenen sollte man auch noch einmal ganz schnell überdenken. Einige könnten Asse sein in ihrem Job! Doch wenn ich sehe das ein zB. Koch (vielleicht 10 oder mehrere jahre in seiner Ausübung tätig war) plötzlich Maurer sein darf weil er einen Vertrag den er nicht ablehnen kann mit der Argetur für Arbeit als arbeitsloser abgeschlossen hat - ich glaube da sollte der Spaß aufhören!
Soviel zum Thema ... Qualifikation ... ... ...
Na das ist doch mal ein Vorsatz ...
Die Umsetzung wird hoffentlich zu einer neuen Realität. Und du hast Recht ... es fehlt uns an Zusammenhalt! Zwar gibt es Firmen und Unternehmen wo Überstunden nicht zu vermeiden sind, sollten aber auch dämentsprechend ausgezahlt werden um seiner Familie etwas geben zu können. Ich würde mir Wünschen das thema Geld nicht ansprechen zu müssen ... und dennoch braucht man es, da der Familiensegen unter jenen Überstunden stark beeinträchtigt wird! Schlecht bezahlte Montageausfahrten und und und trennen ein gemeinsammes Leben wehement. Und um mit seiner Familie einfach mal richtig abschalten zu können braucht man diesen Kapitalstoff um sich möglichst weit von Deutschland entfernen zu können.
Du sagtest ... jeder will in unserer heutigen Zeit gerne ins Ausland, aber kenn kaum noch die eigenen Nachbar. Mein letzter Satz siehe oben sollte ein Grund sein.
Aber wie gesagt ... ich finde es äußert beeindruckend, dass du den Zusammenhalt angesprochen hast!
Sind die Arbeiter nicht selber schuld? Früher hätten die Arbeiter zusammen gehalten, doch heute will jeder im Ausland Urlaub machen und kennt nicht einmal seinen Nachbarn! Und es wurden doch Arbeitszeitverkürzungen
mit Tarife beschlossen damit mehr Arbeitsplätze geschaffen und nicht unbezahlte Überstunden geleistet werden.
Wer also meckert,muss erst einmal selbst die Solidarität zu den Arbeitern aufbauen und unterstützen.
Motto: Keine Überstunden mehr und unbezahlte Überstunden als Schwarzarbeit den Unternehmern anlasten!
Ich schließe mich der Meinung von Campos voll an. Es nützt überhaupt nichts, nur die Zahl der Überstunden zu sehen, sondern wer sie macht. Das Problem der Qualifizierung ist nicht ein heutiges, sondern es begann schon vor 20 Jahren. Welcher Arbeitnehmer hat sich vor 20 Jahren denn schon mit der Computertechnologie befasst? Und wer hätte gedacht, dass ohne diese Technologie heute gar nichts mehr läuft. Ich kenn noch die tollen Sprüche: "Computer? -brauchen wir nicht". Qualifizierung war damals schon das Zauberwort. Wer es nicht begriffen hat, steht heute vor einer ziemlich hohen Mauer. Eine Pauschalisierung ist hier völlig fehl am Platz.
Nicht jeder Arbeitnehmer ist nun mal für jeden Arbeitzplatz in unserer qualifizierten Welt geeignet. So ist es, da hilft auch kein meckern und schimpfen.
Die Lösung dieses Rätsels ist ganz einfach. Wer Überstunden macht, der ist für seine Tätigkeit qualifiziert
und wird deshalb in seiner Firma über das Normalmass hinaus gebraucht.
Wer arbeitslos ist, ist für diesen Arbeitsplatz mangels Eignung nicht zu gebrauchen. Mit ihm können auch
keine Überstunden abgebaut werden. Die Situation ist die, dass die allermeisten qualifizierten Arbeitnehmer
auch einen qualifizierten Job haben. Dass viele solche Arbeitsplätze unbesetzt sind, weil g e e i g n e t e
Bewerber fehlen. Nicht jeder kann alles und mancher kann wohl auch nichts. Deshalb auch müsssen
Überstunden durch andere gemacht werden. Dass nun auf denen herumgehackt werden, die mehr
arbeiten als andere - das ist wohl typisch für ein immer verschrobeneres Denken in diesen Fragen.
hört, hört. Könnte glatt von mir stammen. Mein Ex-Sklavenhändler hat mich mal zusammengefalltet, ich würde wie ein "Fliessbandarbeiter"arbeiten. Mit der Sirene anfangen, mit der Sirene aufhören, mit der Sirene Pause machen. Damals habe ich mich gefragt, warum er mir dann jeden Monat für mehrere hundert Euro Überstunden auszahtl....
Ab da gab´s dann halt keine Überstunden mehr. Dann habe ich den Hammer mit der Sirene fallen lassen... Dumm gelaufen...
Ganz einfache Sache!
Überstunden die nicht abgebummelt werden dürfen oder unbezahlt sind, sind ein geldwerter Vorteil, also Steuerpflichtig zu machen! Wer also Arbeitnehmer Überstunden machen lässt, ohne diese zu vergüten müsste wegen Steuerhinterziehung in den Bau!!!
Das Arbeitslosenproblem in den Griff zu bekommen, wäre gar nicht so schwierig, wenn man das Überstunden machen einfach verbieten würde! Jeder Arbeitnehmer dürfte nur noch maximal 2 Stunden im Monat machen und schon wären tausende Arbeitsplätze zusätzlich vorhanden! Denn wie ich immer sage, die Arbeit wird ja nicht weniger, irgendwer muss sie ja machen. Die Frage ist nur wie? Überstunden, Zeitarbeit, Niedriglohn, Billiglohnländer oder vernünftige Bezahlung!
An das Gewissen unserer Sklavenhändler zu appellieren bringt niemanden was.
Es muss da ganz klare Vorgaben geben, leider geht es nicht anders.
Das Experiment, "freie, soziale Marktwirtschaft" ist gescheitert! Ohne straffe Regulierung wird sich so ein System niemals etablieren! Dafür sind die Menschen viel zu raffgierig!
Wenn man der Wirtschaft freie Hand lässt, endet das immer wieder im Kapitalismus!
Nee, die Manager lassen sich Ihre "Überstunden" sehr gut bezahlen, während der Lagerarbeiter die meist umsonst macht und mit Arbeitsplatzverlust bedroht wird.
Ja was soll man dazu nur sagen, einfach nur sauer und sprachlos.
Jaha... die Manager werden vllt eine Überstunde pro Jahr machen. Hingegen wird ein einfacher Lagerarbeiter sicherlich 10-20 in der Woche leisten... -.-
Das ist echt heftig, wenn man sich das mal näher überlegt. Alle rackern sich den Hintern ab, während Millionen zuhause sitzen müssen, weil sie keinen Job bekommen. Das kann echt nicht sein. Da müsste die Wirtschaft echt mal in die Verantwortung gezogen werden.