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Artikel Ein Hoch auf den Piloten!

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Ein Hoch auf den Piloten!

Aufgrund des Sturmtiefs Emma mussten am vergangenen Wochenende vielerlei Schäden eingebüßt werden. Doch , gott sei dank, blieb ein weiteres Unglück am Hamburger Flughafen aus. Bei einem Landeanflug wurde die Maschine Lufthansa-Airbus „Suhl“ von einer Sturmböe erwischt und gelang dadurch mächtig ins trudeln. Eine Tragfläche berührte sogar die Grasfläche! Doch der Pilot konnte durchstarten und versuchte daraufhin nach einer viertelstündigen Ehrenrunde den zweiten Landeversuch zu starten, der auch geglückt ist. Die insgesamt 137 Passagiere sind "nur" mit einem Schrecken davon gekommen.
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) wertet inzwischen die daten des Flugschreibers aus und versucht herauszufinden, warum der Airbus nicht auf der Landebahn 33, sondern auf der 23 gelandet werden sollte. Dort war der Seitenwind nämlich um einiges heftiger.
Ich persönlich verstehe nicht, warum die Flugzeuge überhaupt gestartet sind. Es wurden schließlich rechtzeitig Unwetterwarnungen herausgegeben, die vor Windgeschwindigkeiten von 55 Knoten warnten. Lag es daran, dass man den Sturm unterschätzt hat oder hatte manch Flugunternehmen Angst ihre Passagiere zu enttäuschen?

Hier ein paar Fotos, die ich im Netz dazu gefunden habe....


9 Kommentare

Kommentare zu Ein Hoch auf den Piloten!

 

dr.flydr.flyam 05.03.08


Der Versuch bei dem Wind zu landen war schon sehr gefählich. Der Ganze Anflug war schon eine sehr dumme Sache. Der Pilot hat echt sehr viel Glück gehabt. Ich würde den nicht so schnell wieder ein Flugzeug fliegen lassen.

hamaschihamaschiam 04.03.08


Wie üblich haben wir tausende "im Nachhinein Besserwisser". Ich möchte dem Fluggästen auf jeden Fall zu der Reaktin des Piloten beglückwünschen. Mir selbst stockte bei Anblick der Fernsehbilder der Atem.

LitariusLitariusam 04.03.08


Hm ... wenn es heißt das es morgen regnet ... heißt es nicht, dass es wirklich so ist. Von daher wird es schwer sein zu Wissen, unter welchen Witterungsverhältnissen der Flugverkehr einzustellen ist. Im Falle einer Fehlentscheidung könnte dies für eine Fluggesellschaft zum Millionenschaden führen. Bei all der Kongorenz überlegt man in diesem Fall nicht nur einmal. Der eine oder andere Passagier hätte sich vor Abflug ebenfalls infomieren können um eine richtige Entscheidung zu treffen.

sentinel69sentinel69am 04.03.08


Das ein Orkantief über gesamt Deutschlan steht, ist nicht zu vergleichen mit einem Luftloch in 40000 Fuss höhe...
Hier geht es nur darum, stellt man wirtschaftliche Interessen vor das Leben seiner Kundschaft.
Hart, aber ist so.
Ein Freund von mir, selber Kampfpilot, ist im letzten Oktober in München ausgecheckt und mit dem Leihwagen weitergefahren.
Lufthansa flog trotzdem weiter.

overLineoverLineam 04.03.08


Es wird in unsere hochtechnologierten Welt immer auf das überrragende Können solcher supertrainierter und kaltblütigen Besatzungen ankommen, um Katastrophen zu verhindern. Letztendlich ist alles immer wieder eine Frage des Geldes. Wo will man bei der Zivilluftfahrt mit Reglementierungen anfangen und wo aufhören? Scherwinde und Luftschleppen sind nur zwei der schlechtvorhersehbaren Gefahrenquellen, unsichtbar und tückisch, oft tödlich, wenn auch bei zweiten die Wissenschaft für die Minimierung forscht. Turbulenzen in großen Höhen, die sogar Maschinen zerreißen können, - ein Restrisiko wird nie auszuschließen sein.

sentinel69sentinel69am 04.03.08


Viel wichtiger ist, dass die zivile Luftfahrt überdenken sollte, bei welchen Witterungsverhältnissen der Flugverkehr eingestellt wird.
Dann müssen nicht Helden geboren werden, wie der Lenker des samstäglichen A320...

overLineoverLineam 04.03.08


Man muß wohl in Deutschland leben um zu begreifen, dass jetzt gegen diese Beatzung ermittelt wird. Auch wenn dies von "amts wegen" geschehen muß. Es bleibt ei Skandal und den 131 Passagieren werden sich die Nackenhaare sträuben ! Dieses Fliegerass und seine Co-Pilotin gehören mindestens in die TV-Sendung Menschen 2008 !!! Ich hoffe, Herr Jauch wird sich eine Notiz gemacht haben. In allen Kommentaren spiegelt sich die Hochachtung dieser Besatzung gegenüber wieder, dabei sollte man es belassen- Ausnahme: Der Tower hat geschlampt . In den USA hätte es mindestens eine Einladung beim Gouverneur gegeben.

XaviaXaviaam 04.03.08


Emma hat gut gewütet und die Passagiere des Flugzeugs in Angst und Schrecken versetzt. Gut, dass die Geschichte noch mal glimpflich ausgegangen ist.

deep.sharpdeep.sharpam 04.03.08


ETAR Report für: Hamburg, Deutschland (Fuhlsbüttel) - EDDH/HAM
Beobachtungszeit: 01.xx.xxxx 12:20 Uhr UTC

Wind ...........: aus 290° mit 28 kt, in Böen bis maximal 48 kt
Sicht ..........: 9000 m
Wetter .........: leicht Schauer Regen
Wolken .........: 1/8 - 2/8 in 1100 ft über Flugplatzniveau
5/8 - 7/8 in 1400 ft über Flugplatzniveau
Temperatur .....: 07°C
Taupunkt .......: 05°C
QNH ............: 984 hPa

vorübergehende zeitweilige Änderung von Wetterelementen:
Wind ...........: aus 290° mit 35 kt, in Böen bis maximal 55 kt
Sicht ..........: 4000 m
Wetter .........: Schauer Regen
Wolken .........: 5/8 - 7/8 in 800 ft über Flugplatzniveau


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