Bahn will Streikverbot durchsetzen

x 39
 
 
Bahn will Streikverbot durchsetzen

Beitrag melden


Die deutsche Bahn will vor dem Arbeitsgericht das Streikverbot für die Lokführer durchsetzen. Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL soll somit für Monatg gestoppt werden.

Auf focus.de weiterlesen

12 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Wirtschaft Inland, verbot, Streik, GDL, Bahn, Arbeitsgericht

 

Kommentare zu Bahn will Streikverbot durchsetzen

 

CamposCamposam 08.03.08


250 verschiedene Berufsgruppen gibt es bei der Bahn. Für jede einen eigenen Tarifvertrag?
Ist das dann noch ein steuerbares Verkehrsunternehmen oder deutet sich dann "Neues aus
der Anstalt" an? Berufe mit hoher und höherer Verantwortung als bei Lokfahrern gibt es bei
der Bahn zahlreiche. Da schreit man nicht, da "steikt" man nicht, da hat man sich schon 2007 mit
der Bahn geeinigt und arbeitet seitdem.
11% sind der GDL von der Bahn zugestanden worden. Auf 3,5 Prozent hat sich die GDL mit
den privaten Bahnen, der Konkurrenz der Deutschen Bahn, geeinigt. Ist das alles wirklich
verhältnismässig und normal, was der "Gewerkschaftszwerg" GDL so treibt? Und deren
Mitglieder sollten sich schon überlegen, ob Arbeitsplätze ernsthaft in Gefahr sind. Gerade auch
bei Arbeitnehmern, die nicht für ihre Partikularinteressen streiken. Vor die Tür zu setzen, das sind
GDL-Streiker nicht. Das nehme ich zurück. Da war ich zu sehr verärgert.

CamposCamposam 08.03.08


Bei jedem Streik sind die Bedingungen und die Berechtigung des Vorgehens zu prüfen.
Ob dies hinreichend gelingt, muss bei einem Gericht, das aus einem Berufsjuristen und zwei Laien besteht,
dahin gestellt bleiben. Die Streikankündigung ist einigermaßen seltsam. Denn es ist eine Tarifeinigung seit
Wochen schon erfolgt. Jetzt geht es um die Funktionärsrangelei einer Minigewerkschaft, die nicht einmal
drei Prozent der Belegschaftvertritt, mit den beiden großen Gewerkschaften, die die Mehrheit auch der
Lokfahrer vertreten. Diese nicht streikenden Lokfahrer, dazu die beamteten, die nicht streiken dürfen,
werden alle arbeitsbereit sein. Deren Arbeit wird aber durch eine Minderheit streikender Lokfahrer
behindert. Damit ein Riesenschaden angerichtet und die Kundschaft schikaniert. Da die Deutsche Bahn
erhebliche Konkurrenz durch private Bahnen hat, wird das Verhalten der GDL Arbeitsplätze kosten.
Ob dieses Verhalten verhältnismäßig ist, das wäre genau zu prüfen. Und gesetzlich zu regeln.

CamposCamposam 08.03.08


Durch ein Arbeitskampfgesetz muss verhindert werden , dass eine absolute Minderheit unter
der Belegschaft ein Unternehmen, dessen Kunden, die Bürger und die Steuerzahler mit wirren
Vorstellungen, weit überzogenen Forderungen und recht auffälligem Verhalten erpressen kann.
Das hat mit Streikrecht nichts zu tun. Die Verantwortlichen für diese Aktionen gehören für
die Schäden voll verantwortlich gemacht und GDL-Mitglieder ( die Hälfte sind Rentner), die ihrer
Arbeitspflicht nicht nachkommen, gehören vor die Tür gesetzt. Die meisten Lokfahrer haben nicht
gestreikt und streiken auch ab Montag nicht. Es streikt nur die Minderheit unter den Lokfahrern.
Die GDL kann wohl zu den eher zweifelhaften Errungenschaften der Wiedervereinigung gerechnet
werden. Dennm die GDL ist eine überwiegend ostdeutsche Mini-Organisation. Ihre aktiven Mitglieder
sind ersetzbar. Und weit nicht so wichtig, wie ihre Funktionäre tun.

RosenstrauchRosenstraucham 08.03.08


Ich sehe in diesem Streik eine Besonderheit. Es wird die Individualisierung der Gewerkschaften für
die Berufsgruppe Lokführer zum Einen und das verantwortungsbezogene Gehalt für Massenbeförderung
zum Anderen gefordert. Es geht hier wohl eher darum dass die Arbeitgeberseite die Signalwirkung fürchtet,
die es gibt, wenn GDL seine Forderungen (die beschlossenen Forderungen) tatsächlich bekommt.

Hier wird Arbeitgeberpolitik betrieben und es geht, meiner Meinung nach, nicht um die Forderungen im Speziellen. Hätten die Lokführer Ihre Forderungen unter dem Dach einer der bestehenden Gewerkschaften gestellt, wäre das Thema längst abgehakt.

Ich finde diesen Prozess daher für normal. Ich hoffe die Lokführergewerkschaft gewinnt das Tauziehen, sonst verliere ich den Glauben an Gewerkschafts- und Sozialpolitik. Es muss immer eine Chance geben für Arbeitnehmergruppen Ihren Tarifvertrag auch zu individualisieren.Wenn es nicht anders geht muss eben auch eine neue Gewerkschaft her.

ottikleinottikleinam 08.03.08


Das selbe was die Lokführer machen.Die Forderung ist berechtigt,wenn der Vorstand sich die Taschen vollschlägt,dürfen die Lokführer das auch.

koilekoileam 07.03.08


Blödsinn.. Schell ist der überkanditelte Mr. 30% mehr Lohn Spinner, der jetzt immer noch auf beleidigte Leberwurst macht. Was wollen die nach 11% denn eigentlich noch mehr?? Ich wäre froh wenn ich nur den Inflationsausgleich jedes Jahr bekommen würde..

DRWKDRWKam 07.03.08


Als die Bahnmitarbeiter noch Beamte wahren, konnten ihnen vorgeschrieben werden, was sie zu tun haben. Aber es musste privatisiert werden. Das ging leider nicht einseitig zu Gunsten der Bahn, denn die neuen Mitarbeiter erhielten ein Streikrecht. Die Zeit zurückzudrehen wird die Bahn nicht schaffen. Auch Gerichte können dies nicht ohne die Physik auf den Kopf zu stellen.

chafardchafardam 07.03.08


Minister Tiefensee soll endlich den Altersdementen und die Pofilierungssüchtige von Personalvorstand ohne Vollkaskoabsicherung mit Schadensersatzforderungen entlassen. Noch gehört die Bahn ja dem Bund aber die Beiden stören den Betriebsfrieden ohne grund sondern böswillig der Vertrag war ausgehandelt udn die GDL ist der Bahn in allen Punkten mehr als entgegengekommen und jetzt will ihn die Bahn nicht unterschreiben sondern die Gerichte sollen entscheiden ich kanns nicht fassen wir sind in der Hand von Nichtkönnern und Dementen.

ForenhasserForenhasseram 07.03.08


Nur der Mehdorn ist daran wieder mal schuld, weil er unbedingt an die Börse will.
Da ist ihm jedes Mittel recht.

globalaglobalaam 07.03.08


dann wird umso mehr krieg ausbrechen, wenn der streik verboten werden sollte..das wird ein chaos!

TomasovicTomasovicam 07.03.08


Auf diesem Weg geht es vielleicht auch. Aber letzten Endes ist das keine Lösung des Problems. Es muss endlich eine Einigung gefunden werden und gut ist.

killknutkillknutam 07.03.08


Ich bin wirklich äußerst gespannt wo es enden wird. ich bin mir echt nicht sicher, ob sie damit durchkommen werden!


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren