Artikel Der Islam in den Medien
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Muslime und der Islam im In-
und Ausland stehen seit einiger Zeit im Brennpunkt medialer Aufmerksamkeit.
Eine Aufregung folgt der nächsten: vom Karikaturenstreit über Fragebögen für
Einwanderer bis zur Gewalt an den Schulen. Das Islambild der Öffentlichkeit
wird durch die Medien entscheidend geprägt.
In den Medien wird berichtet,
dass das Gesicht des Islams in den Ländern Pakistan, Iran, Afghanistan etc
gefunden wird. Nach Angaben der Medien richtet sich der Islam gegen alle, die
nicht nach den Regeln des Korans leben, er richtet sich gegen Demokraten gegen
Atheisten und vor allem gegen Frauen. Und die Welt schaut laut Medien nur
paralysiert zu.
Doch dies ist nicht die
Wahrheit!
Laut Koran (also Gotteswort)
ist kein Christ, kein Atheist, kein Jude oder sonst wer verpflichtet den Islam
anzunehmen.
Sure 2, Vers 256: kein
Zwang in der Religion… .
Der Islam kommt deutlich
schlechter weg als andere Weltreligionen. Die Darstellung ist sehr einseitig
auf Konfliktthemen wie Terrorismus, Extremismus, Integrationsprobleme oder
internationale Auseinandersetzungen fokussiert. Die Anlässe, aus denen
berichtet wird, sind durchweg negativ.
(Kai Hafez
lehrt Kommunikationswissenschaften an der Universität Erfurt)
Dabei ist der Islam durchaus
in jede Gesellschaft integrierbar und auch in die westlichen Staaten wie
Deutschland.
In einer Überlieferung
des Propheten Mohammed (sws): Der Prophet (sws) sagt: haltet euch an die
Gesetze des Staates in dem ihr lebt, solange diese nicht gegen den Islam
ankämpfen. (sinngemäße
Übersetzung)
Deutschland ist einer der
Staaten, der den Muslimen ihre Freiheiten lässt und somit müsste jeder Muslim
und jede Muslimen sich integrieren können.
In der Ausgabe: Der Stern
vom 22.12.2007 wird berichtet, dass der Koran das mächtigste Buch der Welt sei.
So lautet auch der Titel: „DER KORAN, DAS MÄCHTIGSTE BUCH DER WELT“
Im Spiegel wird berichtet,
dass der Koran das mächtigste Buch der Welt ist. In der Zeitschrift wird gesagt,
dass es dort Verse für Krieg und Frieden gibt. Laut Spiegel wird kaum ein Werk
so verehrt und gefürchtet und auch missbraucht wie der Koran. Es wird die Frage
gestellt, ob die heilige Schrift des Islams nur ein Archaischer Gesetzestext
ist oder sich wie die Bibel auch modern deuten lässt.
Der Koran ist wohl das
Widersprüchlichste, das umstrittenste und zugleich geheimnisvollste Buch der
Welt. Er ist ein Füllhorn an Poesie und Prosa
und ein Werk voller ungelöster Rätsel. Mal tolerant, dann wieder streng, bald
nachsichtig und bald erbarmungslos. Ein ebenso gewaltiges wie gewalthaltiges
Buch, für die Gläubigen die einzig gültige Übersetzung des göttlichen Willens,
das vollkommene Werk des Schöpfers.
Tatsächlich sind Muslime
davon überzeugt, dass der Koran Gottes Worte sind, doch nur wenige sind der
Meinung, dass es das einzige Buch Gottes ist. Auch Muslime sind davon überzeugt,
dass Evangelium und Thora Gottesbücher sind. Der Grund wieso Muslime keinen Gebrauch
von Evangelium oder Thora machen ist, dass die göttlichen Werke von Menschenhand
verändert wurden und somit nicht mehr vollkommen sind.
Seit dem 11 September 2001
wird der Islam direkt mit Terror verbunden und jegliche Anschläge werden den
Muslimen angehängt. Terroranschläge, Ehrenmorde und Kopftuchzwang gehören zum
Alltag der Muslime laut Medien, die zu wenig informiert sind. Selbst im
Nahostkonflikt sind die Palästinenser, die der Glaubensrichtung Islam angehören,
Schuld für alles. Jede Art der Verteidigung seitens der Palästinenser wird als
Terroranschlag gewertet.
Dass Israel in einem Viertel
Gazas den Strom abdrehte und somit tausende Leben erloschen hat und vor allem
hunderte Kinder und Babys dadurch ums Leben kamen, wurde von den Medien
verdrängt und erst gar nicht gezeigt. Ist das die Gerechtigkeit, die Politiker
oftmals fordern???
Wie kann ein Volk, das zusehen
muss wie ihre Landesleute verrottet werden, einfach zusehen und sich nicht
verteidigen.
Jedes Volk, das in so einer
Situation steckt würde genau so handeln, sei es deutsch, türkisch, amerikanisch
oder sonst was.
Eine gerechtfertigte
Reaktion Seitens der Palästinenser (die Verteidigung mit ungewöhnlichen Mitteln)
worauf jedes Land das Recht hätte, wenn es in dieser Lage sein würde.
4 Kommentare
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Kommentare zu Der Islam in den Medien
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Wirklich? Anbei drei überraschende Dinge, die Du über den Islam wahrscheinlich noch nicht wusstest:
LINK
Allofme, warum wird der Islam so oft negativ dargestellt? Der Dokumentarfilm "Islam: Was der Westen wissen muss" versucht dieser Frage nachzugehen:
LINK
Ein krasses Thema, was du da in den Raum wirfst.
Ich denke, dass alle Religionen nicht ganz sauber sind oder waren. Was ist den meistens der Auslöser für Krieg gewesen? Die Religion, oder? Christen haben früher auch viel Scheiße gebaut.
Der Islam wird in den Medien echt nur negativ dargestellt. Grund dafür ist wohl, dass die Extremisten immer betonen, welcher Religion sie angehören. Sicherlich gibt es auch friedliche Moslems - gar keine Frage.
Uhu, ja schwieriges Thema, aber sehr interessant dargestellt. Es stimmt wohl leider das die östliche Welt mit Terrorismus in direkten Vergleich gestellt wird. Natürlich nicht ganz zu unrecht, da doch die meisten Schreckensnachrichten aus dem Nahen Osten stammen. Man die ETA und IRA nicht vergessen, das sind auch böse Buben. Aber waren die Christen im Mittelalter zur Zeiten der Ketzerei wirklich besser? Aber war oder ist das Christentum deshalb je böse gewesen? Nein. Natürlich ist der Auslöser der Greultaten von Extremisten die Religion aber schlecht oder in der Grundauffassung böse oder hetzerisch ist diese deshalb nicht.