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Mehdorn zeigt Vertreter Jüdischer Gemeinde an. Wegen Nazi-Vergleich:

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Mehdorn zeigt Vertreter Jüdischer Gemeinde an. Wegen Nazi-Vergleich:

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Im «Dritten Reich» hätte Bahn-Chef Mehdorn «mit großer Überzeugung Deportationen angeordnet», pöbelte der Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf. Diese böse Unterstellung bekommt ein Nachspiel.

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16 Kommentare

Kommentare zu Mehdorn zeigt Vertreter Jüdischer Gemeinde an. Wegen Nazi-Vergleich:

 

overLineoverLineam 13.03.08


Könnte es nicht sein, dass Ereignisse einer kurzen Zeit in Deutschland -1000 Jahre waren es wohl nicht ganz- immer schön am Köcheln gehalten werden muß, damit nicht in irgendeiner deutschen Folgegeneration die Geldströme in eine bestimmte Richtung versiegen ?? Man versucht ja bereits erfolgreich, Deutschland auf die Jahre 33 -45 einzudampfen . Und wehe jemand erwähnt ,dass es auch eine Zeit vor und nach dem 3. Reich gab, dann ist der ein Zyniker, Rechter und Schlimmeres. Selbstbesudelung muß etwas ganz Tolles sein, sonst würden es nicht so viele Persönlkichkeiten in diesem Land praktiziereren !

winniepuhwinniepuham 13.03.08


So wird es wahrscheinlich sein. Manchmal entgleisen solche Geschichten einfach - leider. Die Presse gießt dann noch Öl ins Feuer und dann geht es so richtig heiß her.

Der_ThorDer_Thoram 13.03.08


@cavacallo:
"die zu Recht verlangen, dass öffentlich sichtbar (in Bahnhöfen) durch geeignete Tafeln...."

Wir haben genug Tafeln, Denkmäler, etc... außerdem steht alles in den Geschichtsbüchern. Und falls es doch mal untergehen sollte, kommt mit sicherheit der ZdJ und errinert uns daran. Es reicht.
Und auch ein Mehdorn muß es sich nicht gefallen lassen als Nazi beschimpft zu werden. Und die Aussage von diesem Szentei-Heise besagt nichts anderes. Ich hoffe, das Mehdorn mit allen juristischen Mitteln dagegen vorgeht und die Richter nicht den Schwanz einziehen.
Auch wenn die Bahn Rechtsnachfolger der Reichsbahn ist, Mehrdorn ist es sicher nicht und dieser verbale Angriff war gegen ihn persönlich gerichtet. Und das kann nicht sein.

clauschristaclauschristaam 13.03.08


ich habe großens verständnis für cavacallos versuch des ausgleiches und der tatsachenschilderungen.
kein verständnis habe ich, wenn es inzwischen straffreies recht ist, alle deutschen generationen als
nazis und judenhasser und ausländerfeinde -egal mit welcher umschreibung- zu bezeichnen.
und gerade der zentralrat der juden vertritt nicht alle juden- trotzdem verlangt er immer einsicht und einen
kotau von unserer generation vor der vergangenheit--dabei hat er selber dreck am stecken--und die juden
in israel sowieso.
aus vielen gesprächen im umfeld ergibt sich, dass die juden,die moslems insbesondere die imigranten
vermeiden sollten, parolen gegen deutsche politiker oder wirtschaftsführer so aggressiv auszusprechen--
dies erzeugt aggressionen. aber solches vorgehen ist ja auch nur bei uns möglich, wo sonst ??
sagen wir einmal etwas kritiisches, erhalten unsere politiker redeverbot---zur entschuldigung werden
dann gemeindezentren (münchen) mitfinanziert, oder denkmäler

cavacallocavacalloam 13.03.08


@saarlodri
1. Richtig, das ist 60 Jahre her - aber Geschichte ist nie abgeschlossen. Was damals geschah, wirkt bis heute. Binnen kürzester Zeit hat der deutsche Faschismus die jüdische Kultur in Mittel- und Osteuropa fast vollständig zerstört. Diese Lücke konnte nie wieder geschlossen werden, klafft bis heute.
2. Die Nachwelt ist es den Opfern schuldig, sie in Erinnerung zu halten. Alles andere würde bedeuten, den Henkern zum Sieg zu verhelfen. Meine Solidarität jedenfalls gehört den Opfern, nicht ihren Mördern.
3. An die Barbarei zu erinnern, die in einem Land mitteleuropäischer Zivilisation und mit Hilfe eines Teils seiner Bevölkerung möglich war, hilft, wachsam zu sein gegen ihre Wiederkehr und gegen andere Formen der Barbarei.
4. Ob es einen Zentralrat der Juden gibt oder nicht, ist allein Entscheidung der Juden in Deutschland. Als Nichtjude würde ich sagen: Solange es noch nicht möglich ist, selbstverständlich als Jude in Deutschland zu leben, ist er jedenfalls unverzichtbar.

saarlodrisaarlodriam 12.03.08


ja und?,das ist schon über 60 jahre her. Dieser zentralrat gehört abgeschaft,an was haben die eigentlich nix dran auszusetzen?

BlaueseeBlaueseeam 12.03.08


Ich glaube, daß die verbalen Entgleisungen gegen Mehdorn resultieren aus den erfolgreichen Expansionsmaßnahmen der Bahn zum inner- und außereuropäischen Logistikführers, welches scheinbar Erinnerungen und Ängste hervorrufen.
Die Forderung des deutschen Verkehrsministeriums "den Zug der Erinnerung" nach hohen Trassengebühren und Standgelder haben das Fass schliesslich zum überlaufen gebracht.

cavacallocavacalloam 12.03.08


Liebe Leute - erst informieren, dann kommentieren. Mehdorn liegt seit langer Zeit mit Opferverbänden im Clinch, die zu Recht verlangen, dass öffentlich sichtbar (in Bahnhöfen) durch geeignete Tafeln, Ausstellungen o.ä. daran erinnert wird, dass die Deutsche Reichsbahn - derer Rechtsnachfolger die Deutsche Bahn AG ist - Transporte in die KZs durchgeführt hat. Die meisten Opfer waren bekanntlich Juden, darunter 11.000 Kinder ... Übrigens hat die Reichsbahn ganz gut daran verdient.

Mehdorn hat alle Ideen und Initiativen behindert, wo es geht. Mit diesem Teil der Geschichte seines Unternehmens möchte er nichts zu tun haben - kommt halt nicht gut, wenn man sich als internationaler Logistikkonzern präsentieren will, samt Börsengang usw.. Er hat's so weit getrieben, dass sogar Verkehrsminister Tiefensee eingegriffen hat. Der "Zug der Erinnerung", der jetzt sozusagen als mobile Erinnerungsstätte durch Deutschland fährt, wird mit horrenden Finanzforderungen (für Streckenbenutzung usw.) behindert.

Szentei-Heises Aussagen sind sehr überzogen, keine Frage; dazu auch von der Sachlage her unzutreffend, wie Beate Klarsfeld ja schon betont hat (so wird sie jedenfalls im Artikel zitiert). Doch Mehdorn muss sich bei seinem gnadenlosen und unsensiblen Verhalten nicht wundern, dass manche Menschen überreagieren.

Es geht also mitnichten darum, wie Mehdorn "wirkt", und es geht auch nicht um das Wort "Autobahn", und ein "armer kerl" ist er schon gar nicht - sondern es geht um sein Verhalten und Vorgehen, das im Übrigen im Artikel ja zumindest angedeutet ist.

pegasus6729pegasus6729am 12.03.08


Ganz genau das war mein ersten Gedanke. Wie oft pienst sich der Zentralrat der Juden ins Koma wegen irgendeiner lächerlichen Bemerkung. Nix gegen Juden, aber diese div. Heuchlerverbände kotzen mich an. Hoffentlich hagelt es eine anständige Strafe.

poloxxpoloxxam 12.03.08


... andererseits darf man nix, aber auch garnix gegen juden sagen, doch die dürfen alles.
sehr merkwürdig was in D abläuft ...

overLineoverLineam 12.03.08


Habe die Sache um die es hier geht nicht verfolgen können. Hat Herr Mehdorn vielleicht in jüngster Zeit das Wort " Autobahn" benutzt ?......das würde viel erklären.

windhosewindhoseam 12.03.08


ja das Frage ich mich auch, der arme kerl hat doch nix gesagt oder getan.

limbolimboam 12.03.08


Wie kann Michael Szentei-Heise Mehdorn als "Führer der neuen Reichsbahn" bezeichnen? Das ist eine Frechheit! Die Aussage wird bestimmt ein Nachspiel haben!

@jamal: Geht's dir noch ganz gut? Wie kann man sowas sagen?

BombaBombaam 12.03.08


Er wirkt Rechtsradikal????

Wie kannst du das beurteilen?

Gesten? Aussagen? Aussehen?

Also mir ist an dem Typen noch nichts Rechtsradikales aufgefallen. Außer das er wahrscheinlich genauso blöde ist.

BombaBombaam 12.03.08


Na, ob sich Herr Mehdorn da nicht mal mit den falschen Leuten angelegt hat?
Bin gespannt wie das ausgeht.

Allerdings ist der Spruch des Geschäftsführers auch eine Sauerei!

jamaljamalam 12.03.08


mhhh.. es ist schwer was dazu tzusagen.Auf einer Weise, wirkt er ja leicht rechtsradikal, auf der anderen Seite, darf man einen Menschen nicht einfach so beurteilen, ohne richtige Argumente oder Hinweise, die auf so ein verhalten verweisen.


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