Krebspatientin tot in ihrer Wohnung gefunden
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Ich weiß gar nicht warum hier so über die Sterbehilfe geredet wird. Es gibt in Deutschland keine,und auch in anseren Ländern nicht.Das ist ja auch gut so,denn niemand anderes als man sellbst kann entscheiden ob man Leben will oder nicht.Ich meine natürlich ab ein gewißes Alter.Ein Baby kann nicht sellbst entscheiden ob es auf die Welt kommen,will ist doch klar.Ich glaube wenn sie das könnten würden einige nicht geboren.Aber zurück zum Thema.Zum Leben gehört doch auch eine gewisse Qualität.D.H.man will freude erleben,sich wohl fühlen usw.Diese Frau hatte das alles nicht mehr.Sondern schmerzen die wir uns alle nicht vorstellen können.Ich glaube an ihrer stelle hätte ich mir auch ein Ende gesetzt.Leider ist man dabei ziemlich allein.Weil es die Sterbehilfe nicht gibt.Es wäre doch schön im kreise seiner Liebsten abschied nehmen zu dürfen.
zero, "... wenn er sich selbst in Ruhstand könnte setzen mit einer Nadel bloß..." Mich hat niemand gefragt ob ich leben und irgendwann mal sterben will und darum bin ich nachtragend. Ich frage auch keinen. Nur wenn ich nicht mehr kann, dann würde ich mich freuen, wenn mir jemand ein Mittel für einen selbstbestimmten Abgang beschaffen würde. Ich möchte mir von keiner entarteten Zelle meines Körpers die Würde nehmen lassen. Und ich glaube nicht, dass jemand leichtfertig und voreilig sein Leben beendet, ein bißchen länger möchte man diesen Zirkus hier ja noch mitmachen. Eben bis zur Unerträglichkeit. Und dann sollte man selbst entscheiden können, wann das Licht ausgeknipst wird.
Ich bin entsetzt, dass die Entstellung als erster Grund hier in diesem Artikel genannt wird.
ich wollte auch gerade sagen, dass man bei gehirntod trotzdem auch ncoh seine persönlichkeit haben kann..äh irgendwie wird jetzt hier für verwirrung gesorgt?!
kgbbg - das hat doch mit Deutschland nichts zu tun. Und was sollen denn Attila etc. hier.Der Begriff der Euthanasie ist in Deutschland mit der Vergangenheit behaftet, in anderen Ländern nicht.
Wenn Du Gehirntod bist, ist jedwede Diskussion um Erkennen der eigenen Persönlicht etc, was Du schreibst hinfällig. Nur - bis zu welchem Grad bist Du tatsächlich in der Lage, absolut KLAR zu entscheiden - und was heißt optisch erkennbar für Jedermann - wer ist das - und wen bennenst Du dann als Vollstrecker Deines "freien" Willens - wem bürdest Du die Last auf - die er tragen muss, wenn Dein Gehirntod festgestellt wurde.
Ich bin - ich gebe es zu - ambivalent - ich weiß nicht was richtig ist!
geb ich dir vollkommen recht und der mensch sollte in diesem fall der fälle seinen wunsch äußern können und erfüllt bekommen. alles andere könnte man sogar schon als eine art qual beschreiben.
@twonerd: Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Es gab eine schlimme Zeit im 20. Jahrhundert. Da maßten sich Menschen nicht nur an, das für andere zu entscheiden, sondern auch, ob ganz gesunde Menschen überhaupt lebenswert wären..... (Als ob das in jedem der ...zig tausend in der Menschheitsgeschichte geführten Kriege nicht ebenso gewesen wäre). Daran krankt heute nun die Moral der ganzen Welt und Deutschland ist für ewig der Sündenbock. - Warum nicht auch Dshingis Khan, Napoleon, Attila oder der Tenno ?
Ich - und das ist meine persönliche Meinung - denke, wenn man sich nicht mehr als sich selbst erkennen kann, also die Persönlichkeit XYZ nicht mehr vorhanden ist, ist auch der Mensch, den man kannte, nicht mehr da. Im Ernstfall wird genau in diesem Zustand der GEHIRNTOD festgestellt und die Organe zur Transplantation freigegeben!!!!! Wenn ein Mensch das aber noch kann und um sein Ende bittet, warum soll man es verweigern? In diesem Falle war es doch wohl auch optisch für jedermann erkennbar - oder?
Da die Mmenschheit über kein kollektives Gedächtnis verfügt, ist es müßig, eine allgemeine Formulierung zu finden. Es gibt so viele unterschiedliche Anschauungen, wie es Menschen gibt.
TEX1 - Hackthal ist das schlechteste Beispiel. Er wurde nicht weggemobbt, sondern hat sich nach dem Erlanger Professorenstreit selbst rauskatapultiert. Und seine Krebsklinik am Chiemsee - wenn ein Hackethal Berestropfen verschreibt - 100ml für DM800,00, weil er mit dem Budapester Arzt befreundet war, die eine ähnliche Zusammensetzung hatten wie VOLVIC, dann ist er garantiert nicht zitierfähig.
Die Französin Chantal Sebire wollte nicht mehr leben, weil sie durch einen Tumor stark enstellt wurde." Diese Aussage ist falsch und spiegelt in gewisser Weise auch ein Dilemma der in Frankreich geführten Debatte wider. Frau Sebire wollte nicht mehr leben, weil sie unter unvorstellbaren Schmerzen litt.
nicht immer ist man in diesem bewusstsein noch klar abschied zu nehmen. es gibt fälle, da kann ich nicht nachvollziehen, wie man einen altersschwachen menschen noch künstlich am leben hält, wenn er sowieso nicht mehr kann oder will. habe schon schreckliches gesehen..die frage ist, ob ein solches leben noch lebenswert ist. aber der gedanke entscheiden zu müssen, ist ein furchtbarer. der gedanke an sich, ob ein leben lebenswert ist, ist schon furchtbar!
nicht nur dich,ich denke diese Fragen beschäftigen uns alle und wir alle finden keine richtige Antwort auf all diese fragen.
.....und wer, bitteschön, maßt sich an, zu entscheiden, daß oder daß keine Sterbehilfe gegeben werden darf? Ich würde in einem hoffnungslosen Falle gerne bei klarem Bewußtsein im Kreise der Familie und Freunde Abschied nehmen wollen- Lieber auf eine anständige Art und Weise selbstbestimmt gehen, als auf eine unanständige Art und Weise fremdbefohlen und infantilisiert zu Tode gepflegt zu werden.
Du hast mich jetzt zum nachdenken gebracht? und ich habe immer noch keine Antwort,bin gespannt ob ich deine Fragen beantoerten kann und mir selber antworten kann??????
eine andere person, also einen arzt oder bevormundeten über leben und tod entscheiden zu lassen, halte ich für besonders fragwürdig, wie du auch schon betont hast. ich glaube, wenn ein mensch wirklich nicht mehr leben möchte, dann stirbt er auch ohne besondere beihilfe. der wille ist das was uns am leben hält. man denke nur an die sache, dass man alle menschlichen organe mittlerweile künstlich herstellen kann, aber um einen menschen wirklich zum leben zu erwecken, fehlt die seele, der wille. also glaube ich, dass die seele ihren weg schon gehen wird, wenn es soweit ist.
Ich weiß nicht, ob wir die Frage ja oder nein zur Sterbehilfe, in diesem Falle aktive, so einfach beantworten mit:
Es ist mein Leben, ich kann damit machen, was ich will.
Frage: Was heißt hier MEIN Leben? Hat man es sich selbst gegeben, wie ein angespartes Geldvolumen? Hat man selbst darüber bestimmt, wann und wo ich geboren werde? Hat man selbst entschieden, wer einem stillt, ernährt, erzieht, mit einem spielt? NEIN! Wieso dann: Ich kann mit meinem Leben machen, was ich will? Ist es mein Leben, weil ich ab einem gewissen Alter selbst entschieden habe, was ich tue? Habe ich wirklich selbst entschieden oder sind meine Entscheidungen nicht schon a priori festgelegt - ich vollziehe nur etwas, was mir vorherbestimmt ist.
Flapsig gesagt: Ich mache diesselben Fehler immer wieder, nur mit zunehmenden Alter bin ich schlauer geworden und sie werden immer später erkannt, wenn überhaupt.
Es mündet in die scholastische Diskussion: "Ist Gott allmächtig? Ja! Dann kann er also auch einen Stein erschaffen, den er nicht heben kann?" - Die Anwort muss JA sein, da allmächtig, sie kann aber nicht JA sein, da, wenn er den Stein nicht heben kann, er nicht allmächtig ist.
Es ist von der psychiatrischen Forschung erwiesen, dass Menschen, die unter einem derartigen Leidensdruck stehen, wie nahender Tod, extreme Schmerzen, totale Entstellung etc. einen hohen depressiven Zustand aufweisen. Ist die Entscheidung dann wirklich aus freien Stücken erfolgt?
Es ist auch zu bedenken, ob der Wille zu sterben nicht durch fehlende Zuwendung, soziale Bindung, menschliche, ehrliche Nähe erwacht bzw. gesteigert wird.
Weiterhin - möchten wir als Arzt entscheiden, also Kalium spritzen oder Insulin oder Pavulon etc? Denken wir nicht - in diesem Moment als der Herr über Leben und Tod - darüber nach, ob es nicht noch Alternativen gäbe?
Haben wir nicht die Möglichkeit einer Sterbebegleitung oder schon im Vorfeld, einer Begleitung des kranken Menschen als sozial-ethische Pflicht und Verantwortung?
wieso hat ihr den niemand geholfen? Hat sie keine Familie?
ja das wünschen wir ihr alle.
so einfach ist die sache auch wieder nicht. man muss die sterbehilfe unter ethischen gesichtspunkten betrachten. klar in dem falle würde ich sagen, diese frau hatte den willen und wohlmöglich hat sie sich auch selbst umgebracht. aber das ist ja nicht in den meisten fällen so. viele patienten sind nicht zurechnungsfähig und sind nicht in der lage über ihr leben zu entscheiden.
Hier sind wir alle gefordert. Wir sollten massiv von den verschiedenen Regierungen eine erlaubte aktive Sterbehilfe durch Ärzte fordern. Jeder Mensch der bei klarem Verstand sein Leben daß nicht mehr zu ertragen ist beenden will soll nicht unwürdig aus der Welt scheiden müssen, hierbei muß man ja auch an die Angehörigen denken. In Deutschland hatten wir einen sehr guten Streiter für die Sterbehilfe Pr. Dr. Julius Hackethal, er wurde von der Regierung, von den Ärzteverbänden und div. kirchlichen Einrichtungen aus der öffentlichkeit weggemobbt. mfg Tex1
ja man sollte schon über sein leben selber bestimmen, dass ist auch richtig so,dei nleben dein körper, dein Hirn.Aber ich kann mich in diese lage nicht rein versetzen,den sterbehilfe,wirkt auf mich wie selbstmord.