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Schering verkaufte Anti-Baby-Pille aus Mehl

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Schering verkaufte Anti-Baby-Pille aus Mehl

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Eine Tochterfirma des deutschen Pharma-Konzerns Bayer Schering muss Frauen in Brasilien Schadenersatz zahlen. Die Kundinnen hatten eine Anti-Baby-Pille des Unternehmens geschluckt – und wurden schwanger. In den Pillen befand sich statt eines Wirkstoffs zur Verhütung lediglich Mehl.

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5 Kommentare

Kommentare zu Schering verkaufte Anti-Baby-Pille aus Mehl

 

pipifax123pipifax123am 25.03.08


Da ich in den 90ern bei Schering arbeitete und die Sache hautnah mitbekam, hier die Fakten: Schering hat zu der Zeit in Brasilien eine neue Produktionsanlage für Pillen aufgebaut. Um eine solche neue Anlage zu testen, benutzt man keine aktive Substanz, sondern man produziert erstmal mit Mehl. Eine mit Mehl produzierte Charge ist dann gestohlen worden. Man muß wissen, dass die Apotheken in Brasilien gerne gestohlene Hehlerware verkaufen. So ist diese gestohlene "Mehl"-Charge an einige Apotheken im Land verkauft worden mit dem Effekt, dass einige Frauen schwanger wurden. Meines Wissens wurden die Frauen recht zügig und großzügig entschädigt. Es war jedenfalls eine interessante und auch hektische Zeit für Schering. Man hat damals sogar einen portugiesisch sprechenden Vorstand nach Brasilien geschickt, der mit der Regierung verhandelte. Interessant ist noch ein Aspekt, der auch vor Gericht erörtert wurde: Ist es ein "Schaden", wenn ein Kind geboren wird?

mandelkernmandelkernam 25.03.08


unverantwortlich? das ist schon nit mehr menschlich, das ist doch krank.Dann brauchen die sich nut wundern warum kinder kinder bekommen.

SteveMoeckelSteveMoeckelam 25.03.08


einfach nur unverantwortlich!

lungenkrebslungenkrebsam 25.03.08


ja das sehe ich auch so, dass ist doch eine frechheit.Die armen frauen, sind jetzt schwanger obwohl sie es gar nicht wollten.

andersandersam 25.03.08


Das Unternehmen sollte auch auf jeden Fall für die Kinder sorgen, die aufgrund dieses "fauxpas" entstanden sind!!


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