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Artikel Rachid Nini Herausgeber einer marokkanischen Zeitung verurteilt!

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Rachid Nini Herausgeber einer marokkanischen Zeitung verurteilt!

Rachid Nini verurteilt


 


Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ ist schockiert über das gestern in Rabat gesprochene harte Urteil gegen den beliebten marokkanischen Journalisten und Herausgeber der täglich erscheinenden Zeitung „Al Massae“. Mit einer Auflage von 100.000 ist „Al Masse“ die auflagenstärkste Zeitung Marokkos. Er wurde am 25.03.2008  zu einer Zahlung von 6 Millionen Dirham Schadenersatz  (ca. 550.000 €) und zusätzlich zu einer Strafe in Höhe von 120.000 Dirham (ca. 11.000 €)  verurteilt. Vorgeworfen wird ihm schriftliche Verunglimpfung und öffentliche Beleidigung.


 


Gleich vier Kläger reichten Klage gegen Nini ein, da sie sich von einer in seiner Zeitung am 18. November  erschienen Reportage verunglimpft und geschädigt fühlten.


 


Ohne diese namentlich zu nennen, hatte die Zeitung in ihrer Reportage behauptet, dass 4 Richter an der  Homosexuellen-Hochzeit in Ksar Al Kebir, einem kleinen Dorf im Norden Marokkos teilgenommen hätten. Sieben Teilnehmer dieser Zeremonie wurden am 16.Januar 2008 bereits zu Haftstrafen zwischen vier und zehn Monaten verurteilt.


 


Der Herausgerber Nini zeigte sich gestern „Reporter ohne Grenzen“ gegenüber fassungslos. Das Urteil sei für ihn unerklärlich und inakzeptabel! Er habe Lust,  seine Zeitung zu zerstören, um die Pressefreiheit für Marokko zu erzwingen. Er wird Berufung einlegen.


 


Am 03.02.2008  wurde der Journalist in Rabat außerdem Opfer eines Überfalls.


 


 


 


 


3 Kommentare

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Kommentare zu Rachid Nini Herausgeber einer marokkanischen Zeitung verurteilt!

 

ilham79ilham79am 01.04.08


Solche Urteile werden nicht nur zur Bestrafung von Journalisten gesprochen, aber insbesondere zur Zerstörung von jeder Zeitung, die Probleme zur Regierung oder jeder bekannten Person im Marokko schafft. diese Leute wollen einfach nicht, dass das Volk die Wahrheit erfährt, aber sie haben vergessen oder vielleicht wissen sie nicht, dass in der Zeit vom Internet kann man nichts geheim halten. einer Sache auch, das ist nicht das erste Mal. derselbe Richter hat bereits einen Journalist (ali lamrabet) verurteilt, seinen Beruf für 10 Jahren nicht zu üben und auch boubekar jamai -ein anderer berühmter Journalist- zu einer Zahlung von 3,5 Millionen Dirham Schadenersatz (ca. 304 000 €) verurteilt. das Problem liegt nicht nur in der Bezahlung der Summe aber auch in solchen Strafe, die die Unabhängigkeit der Presse im Marokko bedrohen.

VillaltaVillaltaam 27.03.08


das wird die Zeitung sicherlich für ihn übernehmen. Ich werde mich informieren und Sie weiter auf dem Laufenden halten.

FruchtfetischFruchtfetischam 27.03.08


Wie krass ist das den bitte,also sowas bekommt man ja nie so richtig mit.Also ich war schon oft imn marokko,ich weiss zwar das die strafen da sehr hart sind,vorallem für Mörder und vergewaltiger.Aber das die einen Journalisten so hart besrtafen,woher soll er das geld den holen,soll er klauen?


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