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Altkanzler Schmidt lehnt Olympia-Boykott ab

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Altkanzler Schmidt lehnt Olympia-Boykott ab

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m Jahr 1980 boykottierte die Bundesrepublik Deutschland auf Drängen der USA die Olympischen Spiele in Moskau. Der damalige Regierungschef Helmut Schmidt sagt heute, dass dies „nichts gebracht" habe. Er spricht sich aus diesem Grund deutlich dagegen aus, die Spiele von China zu boykottieren.

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20 Kommentare

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Kommentare zu Altkanzler Schmidt lehnt Olympia-Boykott ab

 

bandolerobandoleroam 29.03.08


Und rauchen kann dieser sozi auch überall denn für ihn gilt nicht das Rauchverbot.Mir wird übel.

zero1000zero1000am 29.03.08


Grauwolf, auch wenn etwas polemisch, aber gut!

zero1000zero1000am 29.03.08


Bussi auf Stirni - kalmar

GrauwolfGrauwolfam 29.03.08


Zitat OverLine:

>Den olympischen Gedanken sollte man nicht auf dem Altar der Politik opfern. Da hat der Altkanzler wohl aus seinem gewaltigen Erfahrundschatz geurteilt.
Nur am Rande, dieser Kanzler war zu der damaligen Zeit ein Segen für unser Land, ob nun Ignoranten mit dem ihnen eigenen Tunnelblick das kapieren oder nicht.<

Welchen Olympischen Gedanken?
Hören wir doch endlich mit der verlogenen Heuchelei auf. Die Olympischen Spiele waren Krieg der politischen Systeme und sind reines Big Business geworden, ein Milliardengeschäft und Jahreshauptversammlung der Anabolika-Athleten nebst der skrupellosesten und raffiniertesten Sportmediziner.
Faschistische Regime wie die USA, China oder die neuerwachte Sowjetunion unter dem Kriegsverbrecher und Völkermörder V. Putin benutzen sie als Prestige-Event der eigenen Überlegenheit.
Mit fairem sportlichen Vergleichswettkampf hat das nur noch wenig zu tun, das findet nur noch am Rande statt.

Natürlich war Schmidt ein Segen für unser Land, denn er hat uns nur allzu deutlich vor Augen geführt und endgültig offenbart, was für ein verlogenes Stück Scheiße unsere Volksvertreter und er selber sind. Wie er gegen W.Brandt intrigierte ist nachzulesen in Brandts Erinnerungen "Über den Tag hinaus", ein Buch, das vom SPD Bundesvorstand damals zu zig-tausenden aufgekauft und eingestampft wurde, damit nicht zu viele Genossen die Abrechnung eben mit Schmidt, Wehner und Konsorten nachlesen konnten. Dennoch ließen sich diese Wahrheiten nicht allzu sehr verschleiern und unterdrücken.
Zugegeben, Kohl war noch schlimmer, ein wahres Desaster, der nicht einmal das Grundgesetz respektierte. Aber der Tunnelblick liegt wohl allein bei den Glorifizierern eines verlogenen SPD-Kanzlers....

kalmarkalmaram 29.03.08


zero, sag es doch so, wie es im britischen Parlament in beiden Häusern seit langem gute Gepflogenheit ist. "Er hat hin und wieder aus taktischen Erwägungen heraus nicht gleich die ganze Wahrheit sagen können, um ein notwendig zu erreichendes Ziel nicht zu gefährden." Dann wissen alle Bescheid und keiner kann maulen. "Die Wahrheit ist ein kostbares Gut, man sollte sparsam mit ihr umgehen."

zero1000zero1000am 29.03.08


Schmidt war sicher ein guter Kanzler - nur gelogen hat er auch - und nicht zu knapp - ich wehre mich nur gegen die Glorifizierung.

zero1000zero1000am 29.03.08


Der olympische Gedanke ist schon lange auf dem Altar der Politik geopfert worden - wenn geopfert überhaupt der richtige Ausdruck ist, weil er nie unpolitisch war, selbst in der Antike nicht!

overLineoverLineam 29.03.08


Den olympischen Gedanken sollte man nicht auf dem Altar der Politik opfern. Da hat der Altkanzler wohl aus seinem gewaltigen Erfahrundschatz geurteilt.
Nur am Rande, dieser Kanzler war zu der damaligen Zeit ein Segen für unser Land, ob nun Ignoranten mit dem ihnen eigenen Tunnelblick das kapieren oder nicht.

GrauwolfGrauwolfam 28.03.08


Zitat RolandWN:
>Lach, da kennst Du aber die Chinesische Regierung mal schlecht! Glaubst Du wirklich, die lassen sich davon so einfach beeindrucken, wenn da ein paar kleine Länder wie Deutschland (mal wieder) rumquängeln müssen, obwohl die selbst mächtig Dreck am Stecken haben? Im Endeffekt bestrafen wir durch einen Boykott doch nur die chinesische Bevölkerung und die Athleten - nicht die chinesische Regierung. Meiner Meinung bringt ein Boykott absolut nichts! Im Endeffekt erreichen wir dadurch nur, daß China die Schotten dicht macht für die nächsten Jahrzehnte. Und darunter würde nicht nur die chinesische Bevölkerung leiden - auch wir. Ich denke, daß das wohl niemand ein ernstes Interesse daran haben kann. Denkt mal über die Konsequenzen nach! China IST eine Macht, die nicht zu unterschätzen ist. Wenn die Chinesen keinen Bock mehr auf Deutschland haben, würden z.B. Computer oder Speicher im Nu das Doppelte kosten. Nur mal als kleines Beispiel. Wir sind schon längst abhängig von China - wissen wohl leider nur zu wenige.<

Was für ein Blödsinn, jeder Wirtschaftsökonom kann dir innerhalb weniger Minuten vorrechnen, dass sich diese wirtschaftlichen Einbußen durch den Wegfall der schlimmsten Plagiatoren weltweit innerhalb weniger Monate wieder ausgleicht.
Aber die faschistischen Diktatoren in Peking, diese nachweislichen Kinderschänder, Völkermörder und Kriegsverbrecher hätten ihr Gesicht verloren und wären durch den wirtschaftlichen Wegfall ihrer Raubkopien völlig bankrott, denn die Wirtschaftsmacht Chinas beruht nicht nur auf volkseigenen Sklavenhaltungen, sondern vor allem auf geistigem und technologischem Diebstahl auf allen Bereichen. Der Vorteil wäre sogar, dass zwangsläufig neue Arbeitsplätze entstünden, weil sich die Multi-Konzerne nicht mehr auf die chinesischen Sklavenhalter berufen könnten.
Eine öffentliche Demütigung der Pekinger Faschisten würde zugleich ihr Ende beschleunigen....

RolandWNRolandWNam 28.03.08


"Besser wäre es da schon China öffentlich zu demütigen..."

Lach, da kennst Du aber die Chinesische Regierung mal schlecht! Glaubst Du wirklich, die lassen sich davon so einfach beeindrucken, wenn da ein paar kleine Länder wie Deutschland (mal wieder) rumquängeln müssen, obwohl die selbst mächtig Dreck am Stecken haben? Im Endeffekt bestrafen wir durch einen Boykott doch nur die chinesische Bevölkerung und die Athleten - nicht die chinesische Regierung. Meiner Meinung bringt ein Boykott absolut nichts! Im Endeffekt erreichen wir dadurch nur, daß China die Schotten dicht macht für die nächsten Jahrzehnte. Und darunter würde nicht nur die chinesische Bevölkerung leiden - auch wir. Ich denke, daß das wohl niemand ein ernstes Interesse daran haben kann. Denkt mal über die Konsequenzen nach! China IST eine Macht, die nicht zu unterschätzen ist. Wenn die Chinesen keinen Bock mehr auf Deutschland haben, würden z.B. Computer oder Speicher im Nu das Doppelte kosten. Nur mal als kleines Beispiel. Wir sind schon längst abhängig von China - wissen wohl leider nur zu wenige.

GrauwolfGrauwolfam 28.03.08


Zitat Dieter Trainer:
>Recht hat er, der ehrlichste und gradlinigste Kanzler, den Deutschland je hatte<

Wenn das wahr wäre, wären Politiker noch viel schlimmer, als ihr ohnehin schlechter Ruf. Aber es haben ja schon genug geschrieben, wie verlogen dieser kanzler war und ist, ein ewiger Opportunist.
Aber ich bin mittlerweile auch gegen einen Olympia-Boykott, denn China würde sich in der Tat nicht vorführen lassen vom Rest der Welt, das haben faschistische Diktaturen noch nie mit sich machen lassen.
Besser wäre es da schon China öffentlich zu demütigen, indem die europäischen und möglichst viele andere Staaten der Welt entweder nicht am Einmarsch der Nationen und der Eröffnungsfeier teilnehmen und China so die Möglichkeit nehmen die eigene faschistische Großartigkeit der Welt vorzuführen, -
oder sie schicken nur einen Sportler zur Eröffnungsfeier und den nicht nur mit der deutschen Fahne, sondern zusätzlich mit der von Tibet.
Sinnvoll wäre auch, dass möglichst wenige Politiker anderer Länder an der Eröffnungsfeier teilnehmen, dass die Ehrentribünen weitgehend leerbleiben, und dass auch an der Schlussfeier keine Sportler und Politiker anderer Staaten teilnehmen. Überhaupt sollten alle offiziellen Anlässe von Politikern anderer Staaten ignoriert werden. Die Sportler sollten zudem die Möglichkeit erhalten zusätzlich zum Landeszeichen/Flagge das Symbol Tibets auf dem Trikot zu tragen.
Zwar werden in China lt. Medien alle Wettkämpfe mit 5 Minuten Verzögerung übertragen um mögliche Proteste ausblenden zu können, doch das funktioniert dann nicht, wenn man auch nur eine einzige Siegerehrung übertragen will, - selbst wenn sie die Sportler nur von hinten zeigen. Dann käme der Protest eben auf den Rücken.
Aber ungeachtet all dessen sollten wir uns bewusst werden, dass die Anwesenheit so vieler Medienmacher all die zahlreichen Unterdrückten des faschistischen China zu Aktionen animieren wird und die Olympischen Spiele so zu einem blutigen Ereignis werden...

zero1000zero1000am 28.03.08


hotchemao - ich gebe Dir recht - wollte nur vorhin nicht ALLES von Schmidt offenlegen - fehlt u.a. noch der Haarnetzerlass.

kalmarkalmaram 28.03.08


hotchemao, zugegeben, Willy war wirklich Mensch und durch und durch sympathisch. Vielleicht mußte er deswegen scheitern, nachdem er so großes geleistet hat.

hotchemaohotchemaoam 28.03.08


kalmar,
er war und ist unehrlich. Er hat uns alle mehrfach belogen. Seine Nato-Doppelbeschlusstaktik/-strategie bleibt für mich unvergessen. Seine manische Amerikahörigkeit und entsprechende Argumentationsführung hat den Amis geholfen ihre Vietnamkriegsstrategie hoffähig zu halten. Seine nachwievor "unverbrüchliche" Freundschaft mit dem geistigen Kriegsverbrecher (perverserweise ausgezeichnet mit dem Friedensnobelpreis) Kissinger, nimmt sich mit zunehmender Zurschaustellung nur noch peinlich aus. Seine manische, unnachgiebig-harte Linie in der Auseinandersetzung zur RAF führte zu Todesopfern. Nicht nur Angehörige kritisierten ihn hier scharf. Er wird im Alter übrigens immer mehr zum selbstgefälligen Egozentriker mit entsprechenden Attituden. Nun denn, der "elder statesman" soll das ja dürfen (seufz).
Achso, ich denke, wir hatten nur einen wirklich fähigen Kanzler (weil Mensch): Willy.

kalmarkalmaram 28.03.08


Also was taktische Winkelzüge angeht, das war Schmidt ein Fuchs und das ist in der Politik auch nötig, aber unehrlich habe ich ihn nie erlebt. Ich denke, wir hatte nur zwei wirklich fähige Kanzler, Adenauer und Schmidt, wobei Adenauer noch der schlauere Fuchs war, Schmidt hingegen intelligenter.

zero1000zero1000am 28.03.08


Also, dass er einer der besten Kanzler war - dem könnte ich nach einigen Abstrichen vielleicht zustimmen. Ehrlich und gradlinig - weder als Verteidigungsminister noch als Kanzler - hinterher ja - aber nicht während seiner Amtszeiten!!

kalmarkalmaram 28.03.08


Insbesondere jetzt, wo wir wissen, dass VW den Staffellauf mit der olympischen Fackel mit Millionen sponsert und alle Begleitfahrzeuge stellt. Da sähe es sehr dumm aus wenn VW läuft und läuft und läuft und unsere Sportler sitzen zu Hause rum. Es ist eben ein Riesengeschäft und nichts sonst.

HeroldHeroldam 28.03.08


ja das sehe ich auch so, er sagt das was er denkt und nicht das was andere hören wollen.

Dieter-TrainerDieter-Traineram 28.03.08


Recht hat er, der ehrlichste und gradlinigste Kanzler, den Deutschland je hatte: Er lässt sich nicht verbiegen und ist in keinster Weise ein Opportunist; er sagt, was er denkt und er steht dazu, egal ob das dem "Zeitgeist" entspricht oder nicht!
Diese wirklich politisch laienhafte, nein stümperhafte Vorstellung, man könne einen Staat wie die VR China zwingen, ihre Machtpolitik im Sinne des ach so demokratischen Westens zu ändern, zeigt auf, dass die EU und andere, die wegen Tibet boykottieren wollen, von der chinesischen Denkweise keine Ahnung haben!
"Druck erzeugt Gegendruck!" Auf China bezogen bedeutet das: "Jetzt erst recht - wir lassen uns von den "Ausländern" doch nicht in unsere inneren Angelegenheiten hereinreden!
Altkanzler Schmidt ist, da er ein "Weltbürger" ist und noch heute über beste politische Kontakte verfügt, als Ratgeber und Mahner unersetzlich!

DollarmenDollarmenam 28.03.08


Altkanzler Schmidt lehnt Olympia-Boykott ab

Ist aber nicht anzunehmen, dass Helmut starten wird.

RAUCHEN ist doch noch keine olympische Disziplin - oder?


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