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"Kassenpatienten sind keine Bittsteller" Studie zur Zwei-Klassen-Medizin

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'Kassenpatienten sind keine Bittsteller' Studie zur Zwei-Klassen-Medizin

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Eingestellt vonam 02.04.08in Lifestyle via derwesten.de

Vor dem Hintergrund der Studie zur Ungleichbehandlung von Privat- und Kassenpatienten hat die Parlamentarische Staatssekretärin Marion Caspers-Merk die Krankenkassen zu Konsequenzen aufgefordert. Kassenpatienten seien keine Bittsteller.

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33 Kommentare

Kommentare zu "Kassenpatienten sind keine Bittsteller" Studie zur Zwei-Klassen-Medizin

 

takethistakethisam 03.04.08


kann ich nur bestätigen..ärzte mit ihrer fachspezifikation haben keinen grund zu klagen. diese leute verdienen jede menge asche. es ist aber auch ein langer weg, denn um diesen status erst einmal zu erreichen, nagt man einige jahre/jahrzehnte am hungertuch

BombaBombaam 03.04.08


"Fiktive Zahnärzte????"

Komm vorbei, dann kannst du dir hier den fiktiven Zahnarzt anschauen! Sein Nachbar in diesem kleinen schicken Waldstückchen, ist übrigens auch Zahnarzt und genauso gut ausgestattet, ein Kumpel von mir ist selber Zahnarzt und hat gerade erst nach dem Studium angefangen in einer Gemeinschaftspraxis, er sagt wenn es so weitergeht, dann kauft er sich nächstes Jahr auch ein schönes Häuschen, vom Golf 1 im Studium zum Audi A6 hat es schon gereicht!

Also ich sehe da überhaupt keine Fiktivität!!! Ich habe genug Beispiele, hier in meinem Umfeld!
Die einzige wirklich arme Sau, ist mein Hausarzt, aber der hat auch Unterhalt für 5 Kinder und seine Ex-Frau zu bezahlen!

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Zahnärzte so wenig Geld verdienen, dass sie vor Hunger nicht in den Schlaf kommen! Bei Assistenzärzten im Krankenhaus ist es etwas anderes, aber Fachärzte stecken voll bis zum Hals! Genauso wie die Pharmaindustrie!

MolotovMolotovam 03.04.08


hallo neuj, dass das als Selbständiger auch nicht so einfach ist, hab ich mir fast gedacht. Aber das das auch so heftig sein kann, ist schon echt beschissen.

NewstickerNewstickeram 03.04.08


Wie schon Klaus Kinski erkannte: "Reden nützt ja nichts."

goodnewsgoodnewsam 03.04.08


Dann sei mal froh, dass du dir früher die Arme gebrochen hast als später ;-) *joke*

CamposCamposam 03.04.08


Das ist ein recht weites Feld. Da tummeln sich Politiker, die von ihrer spärlichen Ausbildung her
weder von Medizin noch von Recht, auch von wirtschaftlichen Dingen nichts verstehen.
Sonderschullehrerinnen als Ministerin, ein biederer Sicherheitstechniker als "Gesundheitsexperte".
Dazu "berühmt-berüchtigte" Professoren mit ihren Geschäften auf eigene Rechnung und der
Dauerproduktion von "Studien" aus ihrem Dachkammeriinstitut. Dann glauben besonders Naive
auch noch die ausgeleierten Stories von fiktiven Zahnärzten und Chefärzten. Gesundheitspolitik:
Das ist ein Tummelplatz von Dilettanten, sozialistischen Ideologen, wichtigtuerischen Dauerquakern
und chronischen Schreiberlingen, die zu viel Zeit für Unnützes haben. Dabei kann nichts
Vernünftiges herauskommen. Nur die Kassenpatienten kommen mit "Kassenschlappen" aus der
Zahnarztpraxis heraus. Wäre ihnen bei einer vernünftigen und seriösen Versicherung nicht
passiert.

CamposCamposam 03.04.08


Viele kümmern sich um nichts und jammern nur, wenn passiert, was zu erwarten war.
Andere glauben die propgagandistischen Märchen vom Wohlleben fiktiver Zahnärzte und
fiktiver Chefärzte. Alles weit weg von der Wirklichkeit und recht dummes Geschwätz.
Sie überlegen nicht, wie viele Milliarden ihrer Beiträge für Dinge verschleudert werden, die
mit Gesundheit oder Krankheit nichts zu tun haben. Nur mit "Beglückungsaktionen" von
Politikern und anderen wichtigtuenden Dauerschwätzern und Schreiberlingen. Weil das
Geld der Kassenpatienten verschleudert wird, kommen sie dann mit ihren "Kassenschlappen"
aus der Zahnarztpraxis raus. Alles hat seinen Preis. Dusseligkeit auch.

neujneujam 03.04.08


@Campos
Richtig ist, dass die Bürokratie immer weiter zunimmt und das ist keine Lösung, sondern kostet zusätzlich Geld - unser Geld.

Ich habe bisher - freiwillig versichert - die gesetzliche Versicherung für sinnvoll gehalten. Aber jetut habe ich die Nase allmälich voll.Ich soll als Selbständiger 700 EUR monatlich zahlen. Das ist im Moment ein Viertel meiner Einkünfte! Man will meine gesunkenen Umsätzue nicht anerkennen, aber wenn ich mal "zu wenig" bezahlt haben sollte, dann kann man noch rückwirkend höhere Beiträge verlangen, rückwirkend erstattet werden sie aber nicht.

Als Selbständiger komme ich mir wie der letzte A... vor.

BombaBombaam 02.04.08


Für sehr dusselig! Und ganz Unrecht haben sie damit ja nicht.

Oder kennst du jemanden der etwas gegen die Gesundheitsreform unternommen hat?

BombaBombaam 02.04.08


Das Krankenhaus muss auf seine Kosten kommen?

Wenn immer mehr städtische und regionale Krankenhäuser geschlossen werden und nur noch Privatunternehmen mit Gewinnmaximierung den Krankenhaussektor abdecken, dann verstehe ich schon das Sie in der Gewinnzone operieren wollen. Aber gerade so etwas elementares wie die Gesundheitserhaltung, muss in staatlichen Händen bleiben! Und selbst wenn der Staat draufzahlen muss, dann ziehen wir unsere Soldaten aus Afghanistan ab und stellen die Entwicklungshilfe für China ein, dann kürzen wir unseren Abgeordneten die Diäten und überprüfen mal die Milliarden Subventionen, die an Leute gezahlt werden, die am lautesten hier schreien aber nicht einen Pfennig verdient haben und schon kann man wunderbar ein Gesundheitssystem schaffen, dass ohne 2 Klassen Gesellschaft auskommen kann!

Private Krankenversicherung würde ich abschaffen und ein wirklich solidarisches Krankensystem einführen, wo jeder nach seinen Möglichkeiten einzahlen muss und dann aber auch Anspruch auf die entsprechenden Leistungen hat!
Es gibt Krankenhäuser, da liegen Privatpatienten im Einzelbettzimmer mit einem frischem Strauß Blumen und zwei Zimmer daneben liegen sieben Patienten in ein Zimmer gedrängt, weil im Krankenhaus kein Platz herrscht!
Der Chefarzt sitzt 2 Stunden am Tag beim Privatpatienten und hält ihm das Händchen, während seine Assistenzärzte nach Ihren 48 Stunden Schichten völlig entnervt, die Kassenpatienten mit dummen Kommentaren und absoluter Unwissenheit an den Rand der Verzweifelung treiben.

Ich bin auch privat Zusatzversichert, aber nur weil Leistungen wie Zahnersatz und Brillen, von den vollsteckenden Krankenkassen nicht mehr gezahlt werden. Da werden lieber hundert Meter hohe Glaspaläste gebaut, als den Beitragszahlern irgendetwas zuzugestehen! Wo ist denn die Entlastung durch die Praxisgebühr abgeblieben?
Ob nun Pharmakonzerne,Krankenkassen,oder Ärzte, auch dort gilt nur wer dem Patienten das meiste aus der Tasche zieht, der hat gewonnen

BombaBombaam 02.04.08


Merkwürdig?

Mein Zahnarzt hat hier um die Ecke ein schönes großes Haus mit riesem Garten und Pool, hat einen großen Benz und seine Frau fährt mit einem Porsche zum Einkaufen. Seine Sohn ist in der Schweiz im Internat uns seine Tochter hier in einer Privatschule.

Jetzt die Preisfrage! Wird der Mann angemessen entlohnt?

Ok, vielleicht ist der Mann von morgens um 8.00 Uhr bis abend um 19.00 in seiner Praxis, aber wo ist die Relation?
Ärzte müssen einen Eid schwören, Menschen zu helfen. Vielleicht sollte man in den Eid einfügen, das es dabei nicht um den finanziellen Status des eigenen Portmonaise gehen darf!

TarantelTarantelam 02.04.08


Das mit den Fallpauschalen ist eigentlich eine vernünftige Sache. So werden nämlich die Verweilzeiten im Krankenhaus reduziert.Beispiel. Ich hatte mir vor einigen Jahren beide Arme gebrochen.Weil ich aber eine gute Unfallversicherung hatte,mit Krankenhaustagegeld hatte ich meine Genesung,auch wohl mit stiller Duldung des Krankenhauses,die ja damls nach verweildauer abrechneten,so weit wie möglich rausgeschoben.
Ca 4 wochen.(Asche über mein Haupt.) Heutzutage wäre sowas überhaupt nicht mehr möglch!

overLineoverLineam 02.04.08


Du hast völlig Recht Campos ! Es ist nur immer wieder eine Sauerei der Politik, dass sie, die dieses Chaos im Gesundheitswesen nicht in den Griff, teilweise sogar verursacht haben; das Rad dauernd neu erfinden. Für wie dusselig hält diese Riege von Volksvertretern uns eigentlich?!

CamposCamposam 02.04.08


Das Krankenhaus muss auf seine Kosten kommen. Privatpatienten helfen ihm dabei. Weil
diese Mischkalkulation die Behandlung von Kassenpatienten finanziell erleichtert.
In anderen Staaten der EU , durchaus nicht armen, können diese Wartezeiten ein Jahr
dauern. Aus solchen Ländern stammen die "Fallpauschalen", die der ach so schlaue
Gesundheitsökonom Karl Lauterbach hier auch einzuführen half. Seitdem bestimmt die Fallpauschale
die Dringlichkeit und Wartezeit eines Eingriffs. Ein Systemfehler der schlimmsten Art.
Deshalb sind solche unsinnigen Pauschalen bei "Gesundheitspolitikern" so beliebt geworden.
Nach dem Motto. Noch schlimmer geht 's immer. Wir haben noch einige Dinge, die funktionieren.
Das kann und darf nicht sein bei unseren "Reformern".

tomliesetomlieseam 02.04.08


Ja mein gott das das ein alter hut ist ist doch nix neues!

CamposCamposam 02.04.08


Die Anzahl der Ärzte, die nur noch Privatversicherte berhandeln, nimmt immer mehr zu.
Weil diese Ärzte eine angemessene Entlohnung für ihre Arbeit erwarten. Die sie bei
Kassenpatienten nicht erhalten. Da ändern solche eher albernen "Studien" wie die nun vorliegende
nichts. Sie stammt mal wieder aus der "Studienproduktionsstätte" eines Herrn Karl Lauterbach, bezieht
sich nur auf NRW und beruht auf nicht einmal 200 Telefoninterviews. Das ist wenig seriös.
Es ist ziemlich lächerlich, wenn dilettierende Politiker wie Frau Schmidt samt ihrer Staatssekretärin,
Herr Seehofer und was sich sonst noch als "Experte" ausgibt, nun eine Hetze auf Ärzte betreibt.
Diese Herrschaften aus der Politik sind es, die ein absolut marodes und ineffektives,
geldvernichtendes Kassensystem herbei"reformiert" haben, mit dem Beitragaszahler, Patienten und
Ärzte gleichermaßen schikaniert werden. Die Gegner der Kassenpatienten sind nicht die
Ärzte. Unsere "Gesundheitspolitiker" sind es. Die davon ablenken wollen.

overLineoverLineam 02.04.08


Aus welchem Mustopf kommen die Politiker eigentlich immer wieder ???
Zweiklassen Medizin und -patienten kenne ich schon seit über 20(!!) Jahren aus Berlin. Mein damaliger Vermieter, Freund des Hauses und Kassenpatient erkundigte sich für seine Frau telef. in einem ihm als gut bekannten Krankenhaus nach einem OP Termin -künstliches Hüftgelenk-, Antwort: Frühestens in einem Vierteljahr ! Da seine Frau erhebliche Beschwerden beim Laufen hatte und er über einiges Bares verfügte, nach einer Stunde zweite Anfrage im Krankenhaus, dieses Mal outete er sich als Privatpatient. Antwort : Wenn es Ihnen passt , Übermorgen 08.00Uhr. Der Herr Professor operiert dann selbst ! Noch Fragen ??

schwinxschwinxam 02.04.08


Ja gegen hin und wieder mal ein paar tage krank sein auch wenns ncih so schlimm is sagt ja keiner was aber manche übertreiben es da schon sehr wie bomba richtig erkannt hat ;)

MarkBonitoMarkBonitoam 02.04.08


Tja es ist schon echt traurig das das deutsche Volk so lahm faul und feige geworden ist! Früher hätte es sowas nicht gegeben! Da ging man immer wegen allem auf die straße und hat demonstriert was das zeug hält! da wurden Briefe geschrieben unterschriften gesammelt und und und! aber heute? nichts! Wenn ich mir überlege auf wie vielen Demonstrationen ich als kleines Kind mit meiner Mutter war... wenn man heute irgendein kind fragt wissen die meisten noch nciht mal was eine demonstration ist! Das ist schon erschreckend!

BombaBombaam 02.04.08


Mal zwei Tage Auszeit, ist auch nicht das was ich meine. Es gibt immer Situationen, wo man völlig erschöpft ist und keinen Urlaub mehr hat, oder keinen Genehmigt kriegen würde.

Ich meine Leute, die z.b. 1 Woche Urlaub auf Schein machen! Oder Leute die sich 3 Wochen "krank" schreiben lassen, um nicht zu einem Bewerbungsgespräch gehen zu müssen, oder einen 1 € Job machen zu müssen.

Wenn jemand wirklich krank ist, ok. Aber aus langer Weile mal zum Arzt zu tanzen, weil man den Abend vorher einen gesoffen hat, oder mit seiner Urlaubsplanung nicht zurechtkommt, das ist Frech!


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