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Beschlossen: 1,1 Prozent mehr Geld für Rentner!

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Beschlossen: 1,1 Prozent mehr Geld für Rentner!

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Das Bundeskabinett hat eine außerplanmäßige Rentenerhöhung um 1,1 Prozent beschlossen. Kritiker sehen darin ein teures Geschenk, das unterm Strich wenig bringt. Auch in der Koalition gibt es Streit: Kanzlerin Merkel kritisiert Arbeitsminister Scholz. Er soll das Vorhaben schlecht nach außen dargestellt haben.

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53 Kommentare

Kommentare zu Beschlossen: 1,1 Prozent mehr Geld für Rentner!

 

atze45atze45am 11.04.08


Jetzt ist es 2x drin. dies soll keine Verstärkung des Problems sein. Ich kann nix dafür, Entschuldigung.

atze45atze45am 11.04.08


Außerdem war ich Mitglied des Personalrates und dadurch auch für die Probleme der Beamten zuständig. In der DPG war ich in verschiedenen Ausschüssen tätig. Das Problem war , das die Beschäftigungsgruppen in drei Kategorien aufgeteilt waren, Arbeiter, Angestellte und Beamte. Für Tarifpersonal (Arebiter / Anestellte ) gab es unterschiedliche Tarifverträge, die ausgehandelt wurden, aber für Beamte gab es Beamtengesetze. Die vom Bundestag verabschiedet wurden.
Wir (Gewerkschaft DPG) wollten die Gleichstellung der Beamten in Tarifverhandlungen herbeiführen, doch die Gegenseite sah damit ihre Privilegien, mit der Begründung, das das Beamtentum dem Tarifpersonal gleichgestellt würde und dadurch Nachteile in ihrem Status erleide, beschnitten.
Trotzdem waren die Beamten zu jeder Zeit Kollegen und nichts anderes. Deshalb meine Solidarität.

atze45atze45am 11.04.08


Außerdem war ich Mitglied des Personalrates und dadurch auch für die Probleme der Beamten zuständig. In der DPG war ich in verschiedenen Ausschüssen tätig. Das Problem war , das die Beschäftigungsgruppen in drei Kategorien aufgeteilt waren, Arbeiter, Angestellte und Beamte. Für Tarifpersonal (Arebiter / Anestellte ) gab es unterschiedliche Tarifverträge, die ausgehandelt wurden, aber für Beamte gab es Beamtengesetze. Die vom Bundestag verabschiedet wurden.
Wir (Gewerkschaft DPG) wollten die Gleichstellung der Beamten in Tarifverhandlungen herbeiführen, doch die Gegenseite sah damit ihre Privilegien, mit der Begründung, das das Beamtentum dem Tarifpersonal gleichgestellt würde und dadurch Nachteile in ihrem Status erleide, beschnitten.
Trotzdem waren die Beamten zu jeder Zeit Kollegen und nichts anderes. Deshalb meine Solidarität.

atze45atze45am 11.04.08


@ sven023, ja du hast ja recht mit deiner Haltung, aber den Beamten wurde der Betrag für die Pension von ihrem monatlichem Sold einbehalten, also ein geringeres Brutto. Hätte man den Beamten die vollen Bezüge ausgezahlt bzw. berechnet, dann wäre die Möglichkeit gegeben in eine Pensionkasse oder in die Rentenversicherung einzuzahlen. Die Beamten haben den Politikern vertraut,nach dem gleichen Motto " Die Renten sind sicher". Sie wußten aber auch, daß sie beim Eintritt in den Pensionsstatus ihre Pension versteuern müßen.Ich bin kein Beamtenbefürworter. Ich war 25 Jahre bei der DBP, habe die Beamtenprüfung für den mittleren - technischen Dienst abgelegt, mich aber nicht in das Beamtenverhältnis, trotz Beknieung der Personalseite, übernehmen lassen, weil ich finazielle Einbußen gehabt hätte. Daher meine Kenntnis über die Beamtensituation. Ich habe täglich mit Beamten zusammen gearbeitet und für mich waren es in erster Linie Kollegen.

Sven023Sven023am 11.04.08


@ atze45 :
natürlich ist die diskussion beamte/pensionäre und nicht-beamte/rentner ausgesprochen müßig. dass aber der rentner, der jahrzehntelang lohnsteuer UND in die rentenversicherung einbezahlt hat, auch noch seine rente versteuern soll, ist doch eine eklatante schlechterstellung gegenüber den beamten, die wirklich NICHTS für ihre altersversorgung tun !

hätte der staat nicht so schamlos in die kassen rentenversicherung gegriffen, sähen wir heute einem sorgenfreieren lebensabend entgegen. ich finde, dass die wiedervereinigung die große masse der bevölkerung in ungebührlicher weise und vor allem sozial so unausgewogen belastet.

es gibt heute breite bevölkerungsschichten, für die sind 1000 euro heute soviel wie damals 1000 DM. davon muss ich einen ganzen monat leben !

martin1martin1am 10.04.08


ist doch klar, dass der staat die pensionäre mit unsren steuern finanzieren muss. hat jemand schon einmal etwas davon gehört, dass deutschland so langsam veraltet. früher gab es nicht soviele pensionäre wie heute..also geht das schema, dass sich der staat damals überlegt hat einfach nicht auf.tja und wir büßen mal wieder.

atze45atze45am 10.04.08


Mit den Pensionären wird doch das gleiche Spiel getrieben, denn der Staat müßte die Pensionskasse, um Rücklage zu haben, einrichten, aber weit gefehlt. Der Staat zahlt aus den eingehenden Steuern seine Pensionäre. Die einbehaltene Pensionsrücklage wird in den laufenden Haushalt mit eingerechnet und verbraucht, dann ist das Geschrei groß, wenn die Tarifparteien z.B. 3 % mehr Lohn bei Angestellten und Arbeitern im öffentlichen Dienst verhandeln, und das Parlament auch für die Beamten über die Erhöhung abstimmen müssen. Ebenso für die Pensionserhöhungen. Beamte müssen ihre Pension versteuern, Tarifpersonal nicht, weil sie in ihrem Arbeitsleben ihr Gehalt / Lohn versteuert haben.
Ich finde die Disskusion Beamte/Pensionäre und Nichtbeamte/Rentner entsolidarisierend, also müßig.
Obwohl wir alle in einem Boot sitzen, lassen sich viele nur fahren und tun nix damit das Boot fährt, oder anders, es gibt zu viele Häuptlinge, aber zuwenig Indianer.

monic37monic37am 09.04.08


Das Thema Generationengerechtigkeit wird heute von Politikern aller Parteien strapaziert. Dabei leidet die heutige Rentnergeneration erheblich unter der "Gerechtigkeit". Tatsache ist, dass die heutige Rentnergeneration Kriegskinder waren und die Rentenkassen bedingt durch den Krieg , die Wirtschaftsflaute und später die Währungsumstellung leer waren. Die heutige Rentnergeneration hat für die Auffüllung der Kassen gesorgt und erhebliche Beträge eingezahlt, um die damals nicht geringen Zahlungen für die, die "nichts oder wenig" eingezahlt haben, zu gewährleisten. Im Laufe der Zeit kamen Plünderungen durch die Kohlregierung dazu. Der Riester-Faktor ist schön und gut, aber die mindeste Erhöhung der Renten sollte der Inflationsrate entsprechen. Wen das so weitergeht, muß die "Rentnerarmut" durch zusätzliche Steuerzahlungen auf das Mindeste kompensiert werden. Außerdem ist die heutige Einzahlergeneration erheblich an der Misere in der Zukunft schuld, weil die für den Nacheuchs nicht sorgen

Sven023Sven023am 09.04.08


@ ardr :

ich versteh nicht so ganz, was der aggressive ton soll, der sich diesmal gegen pensionäre wendet ?? im grunde sind alle linearen erhöhungen eine himmelschreiende ungerechtigkeit !

abgesehen davon, ist eine prozentuale erhöhung, die noch nicht einmal die galoppierende inflation auszugleichen imstande ist, sowohl zumutung als auch ausbeutung.

overLineoverLineam 09.04.08


Hey, @Thomas57 , Empfehlung : Die heute zusätzlichen "Beträge" bis 2011 gut anlegen, dann hat man ein Finanzpolster für die evtl. 8% Rentenkürzung-Kürzung durch Einheitsrente . Ich wiederhole mich aber man kann es nicht oft genug sagen, 20 Euro bis 1000 Euro Rente, 10 Euro bis 1500 Euro, und danach bleibt alles wie es ist, nebst gemeinsamen Warten auf bessere Zeiten. Diese hirnlose, verfluchte prozentuale Erhöhung läßt die Schere immer weiter aufgehen.

koilekoileam 08.04.08


guter Schachzug der Regierung? Selbst meine Mutter mit ihren stolzen 83 Jahren bekommt noch bewusst mit, dass sie verarscht wird...aber genau so schlimm : mit Dir machen sie es nicht besser !!! Eher noch schlimmer...sprich Einheitsrente. Und bitte koppelt die Genehmingungsverfahren zur Diätenerhöhung bitte nicht an Kompetenz..das heisst Gier..

kalmarkalmaram 08.04.08


chucki, auf manche Meldungen kann ich einfach nicht ernst reagieren. Diese Meldung über die angebliche Rentenerhöhung nach der Erhöhung der Mehrwertsteuer macht mich einfach nur stinkwütend. Wenn ich dann schreiben würde was ich denke, dann würde meine Wortwahl sehr unfein ausfallen und das möchte ich keinem zumuten. Dann kann ich mich über den empörenden Beschiss an der Generation, die dies Land nach totaler Zerstörung wieder aufgebaut hat, nur noch lustig machen, denn dazu schweigen hieße das Infarktrisiko bedrohlich erhöhen.

TarantelTarantelam 08.04.08


Vielleicht sollte man die gezahlten Renten in Realition setzen zu den gezahlten Beamtenpansionen.
Den meisten würden dabei schwarz vor den Augen werden! Aber die Beamten haben ja auch eine wunderbare Lobby!! Beim Letzten Rentenanpassungsgesetz werden Studienzeiten für den Bezug der Rente nicht mehr angerechnet. Wird dieser Student dann jedoch Beamter ,so werden diese Zeiten für die Berechnung
seiner Pension voll mit angerechnet. Von Protesten dagegen habe ich noch nichts gehört.

TarantelTarantelam 08.04.08


Sollen die Rentner etwa auch noch dankbar sein? Letztes Jahr haben sich die Schleswig -Holsteinischen
Landtagsabgeordneten eine Diätenerhöhung von fast 1700€ genehmigt! Es ist den Herren und Damen des Bundestages wohl zu Ohren gekommen,das etwas faul ist in diesem System. Die Rentner mit diesen Almosen abzuspeisen zu wollen,ist fast schon lächerlich. Vieleicht sollte man einmal versuchen die Umverteilungsmaschienerie von unten nach oben zu stoppen. Mit so einem Heilpflästerchen macht man sich doch nur lächerlich,und man zeigt das man Angst vor den Linken hat1

vJunaLoTivJunaLoTiam 08.04.08


Zeigt dass Bild "kultur des Hinsehens" ? Sonst klaut wer dei Straße ! :D

thomas57thomas57am 08.04.08


Guter Schachzug unserer Regierung bringt bestimmt wieder einiges an Stimmen. nur was wird dann 2011 passieren?
Abgesehen davon sind die Prozente an Erhöhung für die Rentner nur ein einziger Witz. Politiker die sich an Diätenerhöhung mal schnell schlappe 10 prozent genehmigen, sollten doch eigentlich in der Lage sein die Probleme in unserem Staat in den Griff zu bekommen.
Ansonsten, weg mit diesen Leuten.

fred001fred001am 08.04.08


das ist doch ein Witz das die Regierung sich nicht schämt aber ihre eigenen Taschen sind ja immer gut gefüllt.

CamposCamposam 08.04.08


Vorsicht ! Die 13.05 Euro mehr gibt es nur bei 45 Beitragsjahren. So ist das mit Propganda-
"Modellrechnungen" aus dem Hause Scholz. Außerdem deckt die Erhöhung die Kaufkraftverluste nicht
ab. Dieses Wahlgeschenk ist "Politik nach Kassenlage". Eine sehr gefährliche Entwicklung, denn
sie kann einmal auch - bei schlechter Kassenlage - zu "Nullerhöhungen" oder gar Reduzierungen
führen.

ChuckiChuckiam 08.04.08


Rumblödeln find ich auch gut. Sollte aber auch an richtiger Stelle sein.

billyboy123billyboy123am 08.04.08


Das stimmt auf jeden Fall. Ich schreib sehr gerne hier. Macht eigentlich immer Spaß und man kann wie kalmar schon sagt auch hin und wieder mal ein Witzchen machen und ein bisschen rumblödeln.


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