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"Wie eine lästige Fliege"

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'Wie eine lästige Fliege'

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Werner Pfeiffer (57), arbeitslos, befindet sich im Hungerstreik und liegt inzwischen in einem Krankenhaus. Der Mann kämpft gegen die Willkür der Arbeitsvermittlung und die Missachtung seiner Würde. "Ich wurde wie ein lästige Fliege behandelt", sagt er.

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45 Kommentare

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Kommentare zu "Wie eine lästige Fliege"

 

zero1000zero1000am 13.04.08


Ich betreibe seit 10 Jahren in München, zusammen mit einem Freund, der auch hauptberuflich sozial tätig ist, eine Anlauftselle für Menschen, die im Umgang mit Ämtern Probleme haben, bzw. Hilfestellungen brauchen, sei es ARGE, Überschuldung, Finanzamt oder andere Behörden - oder aber auch nur einen Brief schreiben müssen, sich bewerben wollen etc. Es stimmt wohl, dass es einige ARGE-Stellen gibt, die recht rüde sind gegenüber den Arbeitslosen oder Ratsuchenden oder wer auch immer zu ihnen kommt. Es stimmt auch, dass teilweise Maßnahmen angeboten werden, bzw. aufgezwungen werden, die hirnrissig sind. Und es stimmt auch, dass sich die Mitarbeiter der Agenturen teilweise recht unverschämt verhalten. Es ist auch keine Entschuldigung für derartige Mitarbeiter, dass sich teilweise Leute einfinden, die schon beim Eintreten erkennen lassen, dass es darum geht - Geld oder ich zerleg dein Büro, dass es Sozialbetrüger gibt, dass es an Unverschämtheiten nicht mangelt und der Mitarbeiter auf alle entsprechend reagiert. Die Echotheorie ist sicher unangebracht.
Ich warne allerdings davor, wie es hier geschieht - in sträflicher Form zu verallgemeinern. Mit mehr als 1000 Kontakten im Jahre haben mein Freund und ich in vielleicht 2% der Fälle negative Erlebnisse gehabt. Mag sein, dass es auch an uns lag, vor denen man Respekt hatte - ich habe aber auch die Agenturen in anderen Fällen erlebt - und kann die hier vertretene Meinung, alles seien Mitglieder einer Vereinigung zur "Arbeitslosenterrorisierung" nur in den Bereich der negativen Stimmungsmache verbannen. Die Presse schreibt nie über die positive Arbeit der Mitarbeiter - das wäre ja auch nicht schlagzeilenträchtig, vielmehr werden Fälle publiziert, die die Auflage erhöhen.
Und wenn sich nun ein Mann hinsetzt und sich verhungern lässt, ist das zwar recht spektakulär, aber in erster Linie mal ein Fall für den Psychiater.
Es ist immer der Einzelfall zu prüfen, ehe man Pauschalurteile fällt.

Alter_SackAlter_Sackam 13.04.08


Sicher, Stress gibt's da auch und Ärger!Ich hab' selbst fast zwanzig Jahre bei der DP, der BP und dann bei derTelekom gearbeitet, bis man die anfing, zu privatisieren. Das war bis dahin auch eine Behörde mit ähnlichen Tarifbedingungen wie heute die BA.

Alter_SackAlter_Sackam 13.04.08


Der Job bei der BA ist wie jeder andere Job im öffentlichen Dienst, mit Job's in der freien Wirtschaft überhaupt nicht vergleichbar. Auch wenn es keine "lauer Job ohne Ärger" ist, obwohl ich eine solche Behauptung oder Bezeichnung hier noch nicht gelesen habe, außer bei dir. Es erfolgt regelmäßige Gehaltszahlung, Urlaub gibt es zwischen 30 und vierzig Tagen, in der Regel wird mit Gleitarbeitszeit gearbeitet, Vertretung im Urlaubs- bzw. Krankheitsfall gibt es generell so gut wie garnicht. Diese Infos habe ich direkt von einer MA der BA - meiner Schwester, die arbeitet seit über dreißig Jahren dort, und von meiner Frau, die arbeitet seit über zehn Jahren bei einem Träger für Fördermaßnahmen nach SGB und hat tagtäglich mit der BA zu tun. Die haben dort schon einen weitaus ruhigeren Job, als wenn du in einem normalen Wirtschaftsunternehmen tätig wärst, ist halt eine Behörde.

ku-dobsonku-dobsonam 12.04.08


vorurteiel verbreiten andere auch und wer sagt das man beim arbeitsamt einen lauen job ohne ärger hat der verbreitet auch nur unsinn.....

Alter_SackAlter_Sackam 12.04.08


Kein Mensch hat gesagt, dass es keinen Sozialmißbrauch gibt. Nur tust du doch so, siehe oben, als wenn jeder, der bei der BA vorstellig wird ein Sozialbetrüger ist und deswegen die "armen, genervten" Mitarbeiter zu Arbeitslosenterroristen mutieren. Hör' doch bloß auf, soviel Verbreitung von Enten, Stammtischparolen, Vorurteilen wie von dir hab' ich bis jetzt selten gelesen.

ku-dobsonku-dobsonam 12.04.08


ja sozial missbrauch gibt es nicht die welt ist voller unschuldiger opfer die von den bösen ämtern gequält werden, sicherlich ist das so, nur warum erzählen mir die betroffenen immer etwas anderers

Alter_SackAlter_Sackam 12.04.08


Diese Behauptung wirst du doch sicher untermauern können? Hast doch selbst mal Belege usw. gefordert. Oder hat dich die BLÖD-Zeitungslektüre wieder mal zu solch einem Weisheitsausbruch verleitet? Moment, du könntest auch in W.Clement Pamphlet zum Sozialmissbrauch, den er 2005 im Bundestag in Umlauf gebracht hat, nachgelesen haben. Das Ding strotzte ja auch nur so von "belegten, nachgewiesenen, fundierten" Fakten, genau wie deine Ansichten.

Der_ThorDer_Thoram 12.04.08


Ne, ku-dobson, nicht NRW. War hier bei mir in Hessen.
Es ist ja gut und schön, das die Dame vom AA darauf reagiert hat, aber mal ehrlich: Wenn jedesmal das SEK ausrücken würde, wenn jemand so einen Spruch lässt, dann hätte jede Dorfpolizei ein Eigenes Kommando, das 24/7 im Einsatz wäre...
Und durch die "Vorermittlungen" hätte dem dümmsten Bullen auffallen müssen, dass da keine Gefahr besteht..

ku-dobsonku-dobsonam 12.04.08


was glaubst du wie oft arbeitsamtsmitarbeiter mit erfundenen oder 2gefühlten" krankheiten genervt werden..... und das führt mit sicherheit zu einer immer verständnisvolleren haltung der kundschaft gegenüber

ku-dobsonku-dobsonam 12.04.08


du sagst es klagen ...... dieses land ist ein rechtsstaat und wenn ich meine das ich berechtigte ansprüche habe muß ich klage.....

allerdings man sollte nicht glauben das alle anderen sich der eigenen rechtsauffassung anschliessen und schon garnicht das irgendjemand auf einen warten

NeleinloveNeleinloveam 12.04.08


Wenn jemand nicht mehr leben kann und berechtigte Forderungen an das Arbeitsamt hat, die ihm nicht gewährt werden. Was soll er dann tun? I

Ich habe eine Frau mit Kind kennen gelernt, der hat man das Geld ohne ersichtlichen Grund für sie gestrichen und hat einen jahrelangen Kampf mit Rechtsanwalt geführt.

NeleinloveNeleinloveam 12.04.08


Als ich Zahlungsprobleme beim Arbeitsamt hatte, schickte man mich, mit einem frischen sehr schmerzhaften Bandscheibenvorfall, der dem Arbeitsamt bekannt ist, wegen der evt. Weiterbeschäftigung, vom Erdgeschoß in den 4.Stock, vom 4. Stock in den ersten Stock und vom ersten Stock in den 2. Stock. Dort musste ich wiederholt warten und man reagierte auf meine Proteste, ich hatte einen Arzttermin, sehr ungehalten.
Die Zahlungsprobleme wurden nicht beseitigt, obwohl versprochen. Es war insgesamt schockierend, was ablief. Intern sagte die Mitarbeiterin ausserdem, dass man mir gar nicht soviel abziehen dürfte, dass wäre ungesetzlich. Aber wo gibt es diese Gesetze?

ku-dobsonku-dobsonam 12.04.08


@ der thor

das ganze spielte in nrw???
falls ja in nrw gibt es die polizei interne dienstanweisung das bei bekannten waffenbesitzern immer das sek zum einsatz kommt falls eine polizeiliche massnahme (und sei es der versuch einen möglichen selbstmord zu verhindern) nötig erscheint.......

oder sagen wir so die gute frau vom arbeitsamt hat sich immerhin noch für deinen bekannten interessiert....

Siegfried_HSiegfried_Ham 11.04.08


Naja über die schulungen der beamten und angestellten der städte kreise kommunen des bundes was auch immer brauchen wir ja gar nicht zu reden! das ist ja eh ne katastrophe! wenn die richtg ausgebildet wäre wäre einiges anders hier!

Drummer32Drummer32am 11.04.08


Aber im Bereich "Service" müsste man entsprechend geschult werden und genau das haben diese Leute noch nie erfahren, obwohl sie selbst für ihr tägliches Leben sicher einen guten oder sehr guten Service beanspruchen.

Sabine_V.Sabine_V.am 11.04.08


oh ja das ist echt n hit! aber von service is da ja nun wirklich gar nichts zu spüren!

Alter_SackAlter_Sackam 11.04.08


Das witzigste an diesen Einrichtungen der Arbeitslosenterrorisierung ist dann noch, dass die die Bezeichnung "Service" im Namen tragen.

Der_ThorDer_Thoram 11.04.08


ach ja, nochwas: Und da das ganze "leicht" übertrieben gehändelt worden ist (Der ganze kleine Ort ist von etlichen Beamten abgeriegelt worden), wurde dem Reporter von der Lokalpresse nahe gelegt, nicht so detailiert darüber zu berichten, es könnte evtl. "berufliche Konsequenzen" haben...

motzbotzmotzbotzam 11.04.08


und dann ist alles aus! dann findeste keinen job mehr! kannste aber für! Die sind schon schwer dreist die jungs vom arbeitsamt und von der ARGE ich möchte auch nie was mit denen zu tun haben!

Der_ThorDer_Thoram 11.04.08


Ihm wurde das Wohngeld gestrichen. Daraufhin hat er einfach nur gesagt,"Da kann ich mich ja gleich erschiessen...". Nicht mehr...
(Habe ich auch schon gesagt, das habe viele andere auch schon gesagt.)
Tja, und die Trulla vom Arbeitsamt hat das weitergeleitet, das ging an die Polizei. Polizei hat bei der Waffenbehörde nachgefragt. Der Mann ist halt im Schützenverein. Dann hat die Polizei den Vereinspräsi angerufen, der soll rausfinden, wo der Mann die Waffe hat. Waffe war im Tresor.
So, dann sitzt der Mann zu Hause vor der Glotze mit der Katze im Arm, da klingelt der Nachbar." Komm mal raus, da hats einen Unfall gegeben". Der Mann geht mit Morgenmantel zur Wohnungstür und wird vom SEK auf den Boden geschmissen.
Also, wenn noch mal jemand so einen Kommentar loslässt: NICHT BEIM ARBEITSAMT.....!!!!!!


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