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Union attackiert Ulla Schmidt - Gesundheitsfonds auf der Kippe

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Union attackiert Ulla Schmidt - Gesundheitsfonds auf der Kippe

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Großes Projekt, großer Streit: Kaum ein Thema entzweit CDU und SPD so sehr wie der geplante Gesundheitsfonds. Immer mehr Unionspolitiker verlangen von Ulla Schmidt, das Vorhaben ganz zu stoppen. Die Gesundheitsministerin kommt ihren Kritikern entgegen - zu Lasten der Kassenpatienten.

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12 Kommentare

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Kommentare zu Union attackiert Ulla Schmidt - Gesundheitsfonds auf der Kippe

 

ku-dobsonku-dobsonam 14.04.08


mein lieber vorschreiber sprach von steuerfinanziert und holländer und dänen bringst du ins spiel .....

und meinet wegen können wir durchaus das holländische modell als vorbild nehmen kein problem ..... nur eine pflichtversicherung die man in toto von der steuer absetzten kann plus konkurenz zwischen privaten versicherungen halte ich für den besseren weg als eine staatliche einheitskasse (die ja eh nur zur beute von politikern würde) .......

GrauwolfGrauwolfam 14.04.08


Nachtrag für ku-dobson:

Ich habe noch eine kleine Bitte an dich, aber sehr wichtig für die Holländer und Dänen, denn die haben das ja noch gar nicht gemerkt. Geh doch unbedingt mal zu denen rüber und erzähl denen das, dass das so teuer für sie wird. Dann ist es nicht ganz so enttäuschend für sie, wenn jetzt nach Jahren der niedrigsten Krankenkassenbeiträge und des effektiven Gesundheitssystems auf einmal alles so teuer wird. Die haben das noch gar nicht gemerkt und noch gar nicht die zahlreichen Nachteile erkannt.
Ich meine, für die Schweizer ist das ja nachvollziehbar, denn die gelten ja als sehr langsam und bedächtig, die brauchen wahrscheinlich erst mal hundert Jahre, bis sie das bemerken.
Aber die Holländer, die haben die schnellen Füße in vielen Sportarten, die gelten als schnell. Die brauchen nur einen klugen Kopf wie dich, der ihnen mal klarmacht, wie teuer ihr Gesundheitssystem ist. Die sollen sich doch bitte nicht täuschen lassen von den zahlreichen Gästen aus aller Welt, die von ihnen lernen wollen, wie man so etwas richtig macht ...

GrauwolfGrauwolfam 14.04.08


Zitat ku-dobson:
>steuerfinanzierte einheitskasse..... hmm das wird eine spielwiese für abgelegte rest politiker und es wird danach erst richtig teuer....<

Mann, du bist wirklich begriffsstutzig.
Wer sagt was von Steuerfinanzierung, die Holländer und Dänen jedenfalls nicht, ich auch nicht.
Es wird richtig teuer?
Das ist ber seltsam, die Holländer haben durch ihre Ambulanzen eine medizinische Versorgung rund um die Uhr, die niedrigsten Krankenkassenbeiträge in Europa, die bestbezahlten Ärzte in Europa, sodass immer mehr deutsche Ärzte in die Niederlande abwandern. Die haben sogar festgelegte Arbeitszeiten und finanzieren spielend ihr Gesundheitssystem. Allerdings gibt es keine Privatpatienten mehr und Ärzte in privatpraxen haben ein sehr schweres Leben, denn die Krankenkasse bezahlt nur für die Ambulanzen.
Es ist sicher ein Nachteil für die Patienten, wenn sie auch am Sonntagmorgen in eine dienstbereite Ambulanz gehen können, weil sie sich die Hand verbrannt haben, statt bis Montag zu warten, bis eine Arztpraxis aufmacht.

Ich empfehle dir dich erst mal schlau zu machen, bevor du so einen Unsinn von teuer und unbezahlbar daherschwafelst ....

ku-dobsonku-dobsonam 13.04.08


steuerfinanzierte einheitskasse..... hmm das wird eine spielwiese für abgelegte rest politiker und es wird danach erst richtig teuer....


ein system aus pflichtversicherung + steuergutschrift erscheinen mir vernünftiger

GrauwolfGrauwolfam 13.04.08


Nun hast du doch ausformuliert, was ich hier ersparen wollte - vielleicht ist das ganz gut so ...

pipifax123pipifax123am 13.04.08


Nicht nur in NL ist die Gesundheitsversorgung besser und effizienter, sondern auch in der Schweiz, in Dänemark, und und und. Es ist amtlich, dass Deutschland das teuerste und ineffizienteste Gesundheitssystem hat. Angesichts der zunehmenden Bürokratie frage ich mich: Wozu der Gesundheitsfonds - er ist für nichjts nutze, aber teuer; Wofür brauchen wir rund 250 Krankenkassen? Also: Weg mit dem Gesundheitsfonds und weg mit den vielen Krankenkassen, weg mit der Krankenversicherung. Warum nicht eine steuerfinanzierte Einheits-Krankenkasse, die garantiert billiger wäre als die vielen kleinen Kassen, deren Vorstände sich fett machen. Ich sehe wirklich keinen Sinn in dieser aufgeblähten Bürokratie. Ich denke, als chronisch Kranker kann das beurteilen: Bin nur mit dem Organisieren von Überweisungen, Rezepten und Verordnungen beschäftigt!

CamposCamposam 13.04.08


Dieser Gesundheitfonds wird das System der gesetzlichen Krankenkassen endgültig ruinieren.
Auch Schmidts eigene Partei ist eigentlich dagegen. Und die Kassenmitglieder dürfen sich auf
einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5 % freuen, der höher liegt als jetzt. Die eingegangenen
Beiträge werden dann nach höchst undurchsichtigen Prinzipien unter erheblichem, staatsbedingtem
Schwund an die Kassen verteilt. Und wenn eine Kasse pleite geht, was bei manchen durchaus nicht
auszuschließen ist ( Verschuldung, obwohl vom Gesetz nicht zugelassen, keinerlei Rückstände
für die Alterssicherung der zahlreichen und sehr gut bezahlten Mitarbeiter ), dann haften die
Mitglieder für die Schulden der Kassen (10 Mia.) Nicht nur für die der eigenen, sondern auch für
die Schulden anderer Kassen. Das ist die neueste Idee einer Ministerin, die zwar eine
erhebliche Zähigkeit und Chuzpe aufweist, aber seit vielen Jahren als eine der unerfreulichsten
und auch höchst unbeliebten Politikerinnen gelten kann.

GrauwolfGrauwolfam 13.04.08


An demotimo

Ulla Schmidt ist nicht taff, sondern pur ignorant und borniert. Wann haben wir das schon mal in diesem Land gehabt, eine Mörderin als Ministerin. Denn immerhin hat die Politik dieser Frau mehrere Menschenleben schwerstkranker Mitmenschen gekostet, auch wenn die Justiz dies trotz entsprechender Strafanzeigen anders sieht. Es gäbe durchaus andere Möglichkeiten, siehe Holland, - wobei ich jetzt nicht ausufernd erläutern will, was die Niderländer wesentlich intelligenter organisiert haben. Es ist leicht bei Google herauszufinden, wenn ihr Gesundheitssystem Niederlande eingebt.
Aber es ist doch kein Zufall, dass so viele Ärzte nach Holland abwandern, weil sie dort besser behandelt werden und verdienen, dass die Krankenkassenbeiträge deutlich niedriger sind und die medizinische Versorgung deutlich besser. Es gibt inzwischen sogar Patienten, die sich im Rahmen der europäischen Verträge lieber in Holland krankenversichern und behandeln lassen.
Ulla Schmidt wäre taff, wenn sie endlich konsequente Politik machen würde, aber dazu fehlt ihr der Mut und der Grips ...

goodnewsgoodnewsam 13.04.08


Wenn es so weiter geht, nicht gut für unsere Gesundheitsministerin...

demotimodemotimoam 13.04.08


Die Ulla ist taff. Diese Seitenhiebe hat sie in der Vergangenheit auch schon locker weggesteckt. Lassen sie sich nicht unterkriegen Frau Schmidt!

thomaswthomaswam 13.04.08


Harte Zeiten für Ulla Schmidt. Aber Kopf hoch, über dieses Thema wurde ja schließlich immer schon heftig deabtiert..die Gemüter werden sich auch schon wieder beruhigen...

killknutkillknutam 13.04.08


Hat sich die gute Frau Schmidt mit ihren Plänen bez. des Gesundheitsfonds doch ein wenig übernommen?? Bin ja mal gespannt wie die Geschichte ausgeht.


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