"Wir stöhnen, sie hungern"
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Kommentare zu "Wir stöhnen, sie hungern"
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Schlimm genug. Anstatt nur dauernd Geld hinzuschicken, wäre es vielleicht mal angebracht, sich in deren Politik "einzumischen" (auf vernünftige Art und Weise).
Es kann nicht ausreichend Nahrung in die Entwicklungsländer geliefert werden mangels Kaufkraft. Da wird sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern. Es fehlt diesen Ländern an Fähigkeiten, Kapazitäten und Technologien für die Gewährleistung eigener Grundversorgung. Sie sind auf die Einfuhr von Nahrungsmitteln angewiesen.
Ich glaube auch, dass Globalisierung keine schlechte Sache ist... solange sie fair bleibt.
Dafür gibt es Punkte. ku-dobson für kluge Frage und Chinchilla für kluge Antwort.
die vorteile wären durch aus sehr gering! des halb ist es ganz gut das man die globalisierung nicht rückgängig machen kann!
Das bleibt wohl nicht aus. Wie die Waldfee schon sagt, die Globalisierung lässt sich nicht rückgängig machen und ich glaube sie rückigängig zu machen würde weitaus mehr Schaden anrichten als es Vorteile bringt.
welche nachteile......
Ja aber wenn man nur versucht vorne mit dabei zu sein wird man ganz schenll rücksichtslos und tritt die anderen mit füßen!
Tolle Idee. Das können wir uns als Großexporteur natürlich leisten. Globalisierung lässt sich nicht rückgängig machen, wäre auch nicht wünschenswert. Man muss nur zusehen, dass man vorne mit dabei ist. Sonst bist Du ruckzuck auf dem Niveau von Entwicklungsländern.
Naja aber es gibt das sicherlich auch noch andere ursachen schließlich ist es ja so das es sehr viel fläche gibt auf der angebaut werden kann! Es liegt einfach an der einstellung der menschen das es zu viele gibt denen egal ist ob wer anders verhungert oder nciht!
aber es ist durch die globalisierung nicht gerade besser geworden oder? so viele vorteile die globalisierung auch haben mag es überwiegen doch zur zeit immer noch die Nachteile!
Wenn man riesige Anbauflächen für den Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung missbraucht, fehlen diese natürlich für den Anbau von Lebensmitteln. Verknappung führt immer zu Preissteigerungen. Ob da jemand verhungert, ist für die Profiteure sekundär. Ich sehe in der ideologisch motivierten Energiepolitik die Hauptursache für diesen Zustand.
Das ganze Trauerspiel hat VOR der Globalisierung begonnen !
träumt weiter!
JA und unsere POLITIKER müssen diese HILFSPAKETE aus ihrer eigenen Tasche bezahlen!!!
Die haben den Mist verbockt! Wer nur an sich denkt muss blechen! Kohle haben die alle mal genug!!
So sieht es wohl aus. Direkt mal ein Pünktchen, da ein Leser (ich) deiner Meinung bin.
Es wäre an der Zeit sich zu Entglobalisieren ! Dann würden die Spekulantenschweine nicht mehr so
viel Schaden anrichten!
14.04.2008 11:59 Süddeutsche Zeitung
Besser kann man es wohl nicht ausdrücken:
Fast unerwähnt blieb, dass die hohen Preise gerade Entwicklungsländern eine Chance bieten - sofern Regierungen in Afrika, Asien und Lateinamerika ihre Vernachlässigung der Landwirtschaft beenden und die Industrienationen ihre Handelsbarrieren einreißen. Illusorisch, mögen Skeptiker einwenden. Doch mit jedem Cent, um den Mais, Weizen, Reis und Zucker teurer werden, wird eine kluge Politik wahrscheinlicher.
Bis vor zwei Jahren stagnierten die Preise auf niedrigem Niveau. Heute sind viele Lebensmittel teurer denn je, getrieben von der Nachfrage aus Schwellenländern wie China und der Herstellung von Biosprit. Was in Staaten zu einer Vermögensverschiebung zugunsten der Landbevölkerung führt, bedeutet zwischen Staaten eine Umverteilung zugunsten der Lebensmittelexporteure. Menschen, die mehr Essbares produzieren als verbrauchen, profitieren ebenso wie Staaten, die mehr Nahrung aus- als einführen.
Entwicklungsländer sollten eigentlich Nettoexporteure sein. Das besagt die klassische Wirtschaftslehre. Weil sie wenig Kapital und viele gering qualifizierte Arbeiter haben, sollten sie sich auf den Handel mit Früchten und Gemüse spezialisieren, statt Autos zu bauen oder Aluminium zu schmelzen. Doch weil sich die Industriestaaten abschotteten und mit subventionierten Exporten die Weltmarktpreise ruinierten, pumpten arme Länder viel Geld in den Aufbau von Fabriken.
Aus Nettoexporteuren für Nahrung wurden Nettoimporteure. In Asien war die Industrialisierung ein Erfolg, in Afrika und Lateinamerika ein Fiasko. Dort waren die Fabriken nie wettbewerbsfähig. Dennoch erkämpften die Arbeiter Löhne, die viel höher waren als auf dem Land. Die Hoffnung auf gute Jobs lockte Millionen Menschen in die Städte. Unregierbare Slums entstanden, Brutstätten für Kriminalität und Krankheiten.
ja da hast du leider recht! es ist traurig das die menschen die wriklich viel arbeiten trotzdem noch sparen müssen und gucken müssen was sie sich überhaupt erlauben können! echt eine schlimme entwicklung! so was darf eigentlich ncih passieren!
@daniela
Sei dir nicht so sicher!
Eine neue Öl- und oder Dollarkrise und der Lastwagen, der deine Tütensuppe in den Penny bringt, kostet pro Lieferkilometer 10€!
Mal sehen wer die Rechnung dann bezahlt, oder ob dann überhaupt noch die Regale in deinem Futterladen vollgemacht werden!
Niedriglöhne, 1€ Jobs, Kürzungen hier, Steuererhöhung da, Krankenversicherung hier angehoben, Praxisgebühr hier eingeführt, Energiepreise ziehen an und zu guter letzt, bedienen sich auch noch die Lebensmittelhersteller und der Einzelhandel, an den sowieso schon viel zu knappen Kassen der Bevölkerung.
Wohl dem, der noch einen gut bezahlten vernünftigen Job hat, mittlerweile ist das leider wohl eher die Ausnahme!
Viele Menschen sind heute schon nicht mehr in der Lage, sich vernünftig zu ernähren.
Und selbst Vollzeitbeschäftigte müssen wirklich schauen, was sie sich noch leisten können.