Artikel Bürgerstimme Teil 1: Freie Gedanken eines Bürgers – Das System – Das Leben
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Freie Gedanken eines Bürgers – Das System – Das Leben
Bürgerstimme Teil
1: Freie Gedanken eines Bürgers – Das System – Das Leben
Wirtschaft im freien
Fall – Untergang des Mittelstandes
Seit Anfang des Jahres
gab es eine Menge Schlagzeilen zu vielen politischen und menschlichen
Themen, die mich dazu verleitet haben, diese Zeilen zu verfassen.
Gedanken eines Bürgers, der Vorfälle analysiert und
hinterfragt. Nicht verfasst von einem älteren Wirtschaftsboss
oder einem Politiker! Jeder Bericht, jedes Buch, jede Schrift lebt
auch von den eigenen Erfahrungen und den geführten Gesprächen
des Autors. Sicherlich spielen auch meine Erfahrungen eine Rolle in
meinen verfassten Schriften. Genau diese Erfahrungen sind es aber,
die eine solche Schrift erst zum Leben erwecken. Nichtssagende
Publikationen gibt es bereits viel zu viele. Als noch recht junger
Publizist möchte ich die politische und menschliche Wahrheit ans
Tageslicht bringen, ohne mich dabei zu irgendeiner politischen Seite
zu bekennen.
Genug zur Einleitung,
denn nun wollen wir zum wesentlichen kommen. Die Nachrichten schocken
mich inzwischen jeden Tag aufs Neue. Ich sehe Unrecht, sehe ein
unmenschliches Verhalten und erlebe Bürger die schweigen und aus
einer modernen Abhängigkeit heraus nicht handeln. Vielleicht ist
gerade Deutschland verflucht dazu, dem Unglück einfach seinen
Lauf zu lassen. In vielen anderen Ländern erlebt man ein
vernünftiges Handeln des Bürgers gegen Unrecht, nur
Deutschland scheint mir vom Gefühl her tot zu sein. Menschen die
berufliche Ziele haben und diese erreichen möchten bekommen
Steine in den Weg gelegt, wenn Sie auf selbstständiger Basis
etwas aufbauen möchten. Man vergibt von Staatsseite für
Kleinunternehmer viel zu teure Kredite und bei den kleinsten
Schwierigkeiten des Unternehmens, sorgt man dafür, dass die
Existenz dieses Menschens kaputt gemacht wird. Ein Mensch welcher
Arbeitsplätze schaffen wollte, welcher das Wirtschaftssystem
unterstützen wollte und welcher nicht auf dem Arbeitsamt sein
Hartz 4 abholen will, wird vom ersten Tag an daran gehindert seine
Geschäftsbasis vernünftig aufzubauen. Ab der Startphase des
Unternehmens quält den Existenzgründer die Sorge bezüglich
seiner Verbindlichkeiten. Ein produktiver und individueller
Unternehmensstart wird so unmöglich gemacht. Die Folge ist die
Schließung und schlimmstenfalls der Konkurs des jeweiligen
Unternehmens. Eine Existenzgründung ist also mehr und mehr nur
noch den privilegierten Kreisen vorbehalten. Bereits hier wird der
grundlegende Wirtschaftskreislauf das erste Mal unterbrochen. Es darf
nicht sein, das Förderungen vom Staat eine Belastung darstellen
für den Existenzgründer. Wie viel Gelder verschwendet man
in unwichtige Angelegenheiten?!? Wäre es hier nicht sinnvoller
wirklich gute Geschäftsideen von Staatsseite zu fördern?
Menschen die eine berufliche Existenz aufbauen wollen und nicht schon
aus Familienkreisen Kapital besitzen bekommen keine faire Chance und
sind größtenteils zum scheitern verurteilt. Da darf man
sich nicht wundern, wenn solche für die Regierung kleinen Fehler
in einer großen Finanzkrise enden. Wer schon an der Basis
Fehler macht, wird diese bei den großen Geschäften nicht
mehr korrigieren können, denn die Basis ist ausschlaggebend für
den Erfolg an der Spitze der Wirtschaft.
Die mangelnde Solidarität
im Volk ermöglicht es überhaupt erst, dass solche Fehler
gemacht werden können. Veränderungen und Verbesserungen
können nur über den Individualismus eines jeden einzelnen
Bürgers im Glied der Gemeinschaft erfolgen. Das heißt
jedoch, dass wir alle täglich an uns arbeiten müssen und
das wir uns genauso mit den Problemen unseres Staates befassen
müssen, wie es unsere von uns gewählte Regierung tut. Macht
braucht Kontrolle von unten! Mir scheint es aber eher so als können
viele Bürger zwar klagen, sich aber nicht bemühen etwas
besser zu machen. Wer selbst nicht bereit ist durch sein Handeln
positive Veränderungen zu bewirken, hat auch kein Grund zur
Klage!
In meiner nächsten Schrift werde
ich sehr intensiv auf Hintergründe der Sozial- und
Wirtschaftspolitik eingehen und einzelne Zusammenhänge genauer
erläutern!
Ich möchte diese Zeilen mit einem
Zitat von Platon abschließen!
"Diejenigen, die zu klug sind, um
sich in der Politik zu engagieren
werden dadurch bestraft werden,
dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie
selbst."
8 Kommentare
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Kommentare zu Bürgerstimme Teil 1: Freie Gedanken eines Bürgers – Das System – Das Leben
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@ Silberruecken
Ja, solche Fälle gibt es Laufend. Ich kenne aber auch eine Menge Leute, welche durchaus eine professionelle Marktanalyse vorweisen können und sich Gedanken gemacht haben. Hier werden zum Teil richtige revolutionäre Ideen vorgebracht und man gibt Ihnen keine Chance. Obwohl man im Rahmen der eigenen Möglichkeiten bereits unter Beweis gestellt hat, dass man mit einer solchen Idee erfolgreich sein wird. Ich rede von Menschen, die alles geben um loslegen zu können. Ein wirklich sehr gutes Projekt haben wir einmal bei über 200 VCs eingereicht und nicht ein Unternehmen hat sich verpflichtet gefühlt. In meinem Buch werde ich darauf näher eingehen. Genauso kann es als Kleinunternehmer nicht nur ums überleben gehen. Kleinunternehmer werden ausgebeutet und die Großunternehmer bekommen Vergünstigungen.
Matrixcrew, Du kannst die besten Projekte haben, die motiviertesten Mitarbeiter, höchsten persönlichen Einsatz, wenn Du keine Kunden hast, die Dir deine Leistung abkaufen, ist alles Makelatur. Aus dreizehnjähriger Erfahrung als kleiner Dienstleister weis ich, dass ich die Kunden begeistern muss. Zufrieden sind sie in der Regel schon. Leider beherzigen dies viele Ex-Gründer nicht. Sie solten begreifen, dass die Kunden nicht sie, sondern sie selbst die Kunden brauchen. Es ist nicht immer der Staat, der unsere Wirtschaft kaputt macht, sondern eigene Unulänglichkeiten. Man muss sich für seine Kunden den Arsch aufreißen, dann kann man auch viele Unzulänglichkeiten überwinden.
Ich finde, zero1000 hat wieder ma einen Volltreffer gelandet. Ich sehen regelmäßig wenn "Spezialisten" den neuen Ex-Gründern gute Worte mit auf den Weg geben. Aber keiner sagt, wenn sie ein Geschäft aufmachen wollen, rasieren sie sich bitte und kommen sie zur Beratung in einen ordentlichen Habitus. Für viele ist doch die Ex-Gründung nur ein Strohhalm, um H4 zu entgehen. Eigenkapital 0, woher auch? Marktanalyse 0, ich kann keine Würstelbude in einer Straße aufmachen, in der sich schon fünf Stück gibt. Als ich bei meiner Hausbank vorsprach wegen einer Geschäftsgründung hatte ich gleich einen Abt.-Leiter am Draht, als er hörte, ich brauche höchsten 50 TDM wurde ich umgehend mit einem Untersachbearbeiter verbunden. Und als dieser hörte, wie meine Vorstellungen waren, bleckte er die Zähne. Nicht weil es zuviel war, sondern zu wenig. Wenn ich auf diese Leute gehört hätte, wäre ich pleite. Ich persönlich empfehle jeden einen Test. 1 Blatt Papier,Überschrift ICH und dann mal schreiben.
Ich kann den letzten beiden Autoren nicht zustimmen. Ich selbst arbeite auch in der Finanzbranche und bekomme täglich sehr gute Projekte auf den Tisch. Diese Existenzgründer leiden nicht an Selbstüberschätzung und sind fachlich qualifiziert für Ihren Bereich. Auch habe ich mit Existenzgründern gesprochen, die Ihre eigene Werbung Nachts selber verteilen und immer an einem Erfolg arbeiten. Trotzdem macht unsere Wirtschaftspolitik Sie kaputt. Allein unser Steuersystem ist lachhaft. Die Bürger haben ganz berechtigt das Gefühl, dass Sie nur für den Staat arbeiten. Was aber tut der Staat für uns? Im Grunde nichts vernünftiges mehr. Dies ist aber Ihre Pflicht, denn der Staat wird auch vom Steuersystem getragen. Aber "Schönredner" wird es immer geben, die das verbreiten was dem Volke nach außen hin geschildert wird und selbst sogar daran glauben. In einen meiner nächsten Schriften werde ich darauf ebenfalls eingehen. Die Volksschicht wird belogen und bekommt so erst gar keine faire Chance. Eine Selbtüberschätzung entsteht, wenn man einem Menschen Hoffnungen vermittelt, welche gar nicht zum tragen kommen können. Das Staatssystem hat eine große Verantwortung zu tragen und genau dieser werden Sie nicht gerecht. Der Staat ist in der heutigen Zeit kein Orientierungspunkt mehr für seine Bürger. Staatsdiener verdienen viel zu viel und der normale Arbeiter wird im Laufe der Zeit immer ärmer!
Dem Kommentar von Brainstorming ist wenig hinzuzufügen. Seit 35 arbeite ich als Unternehmensberater und erhalte zig-mal Exposés von Existenzgründern von Banken zur Begutachtung. 90% sind das Papier nicht wert. In Beratungsgesprächen mit den Gründungswilligen treten dann die grausamsten Kenntnislosigkeiten in Sachen Buchhaltung, Betriebsführung, Warenwirtschaft etc. zu Tage. Die Banken lehnen ab - also werden die Familie, Freunde etc. angepumpt. Die Kapitaldecke reicht gerade mal, um das erste halbe Jahr die Miete, die Raten für Büromöbel etc. zu bezahlen und dann ist Insolvenz angesagt. Natürlich bin ich auch schuld, weil ich abgeraten habe und die Politik erst recht, sie hätte ja Geld hineinblasen können. Das Ende, sie jammern, schimpfen auf die Regierung etc. und machen eine Kneipe auf - deren Halbwertszeit auch bei 10 Monaten liegt. Und dann - alle sind schuld, nur man selbst nicht.
Gute Ideen, die auch am Markt Erfolgsaussichten haben, werden - selbst wenn das Exposé nicht 100%ig ist, gefördert und auch von Banken mit sinnvollen Krediten bedient. Die Banken stellen kostenlos Berater für die Anfangszeit zur Verfügung! Nur das 10. Geschäft in Frielsland - Dessous für Mollige - da wird es Probleme geben.
Insofern ist dieser Artikel eine mehr als verquere Darstellung der Wirklichkeit, passt zwar in die
Lafontaine´sche Argumentation, ist nur leider UNWAHR, weltfremd und schlichtweg falsch!
Betrachtet man die Entwicklung und durchleuchtet mal die Ursachen des Scheiterns von Unternehmen, liegt es meistens an den Unternehmern selber. Selbstüberschätzung, Fehlkalkulationen und Misswirtschaft schon in der Start-up-Phase sind einige der häufigsten Gründe für Unternehmensschliessungen. Aber auch der kleine Handwerker, der sich selbstständig macht, hat meistens keinerlei Ahnung von der momentanen Wirtschaftssituationen, die global vorgegeben sind und nicht an eingegrenzter, örtlicher Politik festzumachen ist.
Aber es ist heutzutage ein Hobby geworden, alles auf die Politik zu schieben. Das eigene persönliche Versagen sich einzugestehen ist auch eine wahrlich unüberwindbare Hürde, an der es im Endeffekt meisten durch einen Mangel an Selbstkritik scheitert.
Das nenne ich mal eine starke Meinungsvertretung! Wenn mehr Menschen so denken würden, wie du, wär die Welt eine bessere.
Darauf kommts nämlich auch genau an, Fraueleinm, dass die generelle Einstellung sich ändern muss. Und das fängt bei jedem einzelnen an.
Das Zitat gefällt mir ziemlich gut! und auch der rest ist wohl wahr! allerdings ist es ziemlich schwer sich selbst zu ändern! und selbst wenn man genug willenskraft besitzt um sein eigenes verhalten zu ändern ändert das immer noch nciht die politik! Da müssen schon sehr sehr viele zusammen arbeiten damit da etwas passiert!