Artikel Wie man als Gartenbesitzer blütenbesuchende Insekten unterstützen kann
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Eine der Ursachen für den weltweiten Rückgang an Honigbienen und
Schmetterlingen ist auch der Rückgang der Nahrungspflanzen dieser und
anderer blütenbesuchender Insekten wie Hummeln und Wildbienen. Die
Ursachen dafür sind übertriebenes Ordnungsbewußtsein und der zu leichte
Griff nach Herbiziden wie Round up.
Als Garten- oder
Balkonbesitzer kann und sollte man diesen Tieren jedoch helfen, denn
sie gehören einfach dazu und die Einstellung "In meinem Garten hat
außer Gartenzwergen niemand etwas zu suchen" führt zu nichts außer
einer sterilen grünen Wüste. Unangenehm wird es dann aber, wenn die
Wespenzeit naht und man auf der Terrasse seinen Kaffeetisch aufbaut,
denn dort finden hungrige Bienen und Wespen dann unerwünschterweise
Nahrung und sorgen für hysterische Aktionen mit Hilfe eiligst
zusammengerollter Zeitungen. Es ist kein Wunder, wenn es in solchen
sterilen Gärten dann zu Problemen kommt. Es ist als ob man im
vollbesetzten Müngersdorfer Stadion ein 5-Liter-Pittermännchen Kölsch
auf den Rasen stellt, das dann für alle reichen soll.
Dabei kann
man schon mit wenigen Maßnahmen und etwas Toleranz seinen Aufenthalt im
Garten angenehmer gestalten. Zunächst einmal muß man sich
vergegenwärtigen, daß eine Biene oder Wespe, die gemäß ihren Trieben
auf blühenden Pflanzen Nahrung sucht und vor allem auch findet,
friedlich gestimmt ist - ein voller Magen ist kaum eine Basis für eine
Attacke.
Was hält nun blütenbesuchende Insekten auf Trab?
Das
größte Nahrungabedürfnis haben Honigbienen und auch Wespen im
Spätsommer; die Bienen denken an den nahenden Winter und wollen Vorräte
anlegen und Wespen, Hummeln und Hornissen ziehen junge Könginnen und
Männchen auf, die Generation für das nächste Jahr. Dafür braucht es
viel Energie und Eiweiß, was von den Blüten als Nektar und Pollen und
für die Jäger unter den Blütenbesuchern in Form von Fliegen, Mücken und
Bremsen geliefert wird.
Als Garten- und Balkonbesitzer kann man
einiges tun, um den Kriegsschauplatz Gartenterrasse zu entschärfen,
denn jetzt ist Pflanzzeit für Gehölze, Sträucher und Stauden.
Balkonbesitzer sollten anstelle langweiliger Geranien und Petunien sich
einmal unter den Gewürzpflanzen umsehen, den Thymian, Rosmarin,
Schnittlauch, Lavendel und Co. sind nicht nur eine Bereicherung für die
Küche, sondern ziehen auch Blütenbesucher an.
Wer in seinem
Garten Platz hat, sollte sich eingehend mit dem Bienenbaum Euodia
hupehensis beschäftigen. Dieser Baum blüht im Juli-August und ist wie
eine Tankstelle für alles, was da summt und brummt. Als Tiefwurzler
erreicht er auch in heißen Sommern noch wasserführende Schichten und
bedarf dann wenig Pflege. Die Blätter können im Winter liegen bleiben,
sie verrotten schnell und werden gern von Regenwürmern verarbeitet.
Über die Samen freuen sich die Vögel. Das Wichtigste ist aber, daß man
unter dem blühenden Baum sitzen kann, in dem es summt wie auf einem
Flughafen - aber eben in den Baumkronen und nicht auf dem Tisch
darunter.
Das sind beileibe nicht die einzigen Möglichkeiten, wie man
Hummeln, Honigbienen, Wildbienen, Wespen und Hornissen etwas Gutes tun
kann und sich selber den Frieden auf der Tarrasse sichert.
Am
17. und 18. Mai stellt die Fachgärtnerei und Imkerei Immengarten Jaesch
am Schaubienenstand Honighäuschen auf dem Drachenfels Pflanzen vor, die
nicht dem üblichen Einheitsangebot der Gartencenter entsprechen.
Gartenbesitzer können sich beraten lassen, wie sie ihren Garten
bienengerecht gestalten können.
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Keiner wird von den Tieren geplagt. Die Menschen plagen die Tiere und werden es schaffen, Bienen aussterben zu lassen. Dann werden auch die Menschen keinen Platz mehr auf dem Erdenrund haben, da der natürliche Kreislauf der Natur zusammenbrechen wird. Die Fakten über das Bienensterben werden immer bedrohlicher. LINK
Keiner wird von den Tieren geplagt. Die Menschen plagen die Tiere und werden es schaffen, Bienen aussterben zu lassen. Dann werden auch die Menschen keinen Platz mehr auf dem Erdenrund haben, da der natürliche Kreislauf der Natur zusammenbrechen wird. Die Fakten über das Bienensterben werden immer bedrohlicher. LINK
insekten in aller ehre, aber ich bin froh, wenn ich im sommer nicht gerade von bienen, wespen oder hornissen geplagt werde! sollten lieber leute machen, die sich auch wirklich damit auskennen...