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Neonazis jagen Ausländer an Hitlers Geburtstag

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Neonazis jagen Ausländer an Hitlers Geburtstag

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Die Jagd auf Ausländer an Hitlers Geburtstag ist in Russland finstere Tradition. Neonazis, die des Geburtstags des ehemaligen deutschen Diktators Gedenken wollen, nutzen das Datum als Anlass, um asiatische und afrikanische Studenten zu verprügeln. Die russischen Sicherheitsbehörden schauen an dem Tag gerne weg.

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41 Kommentare

Kommentare zu Neonazis jagen Ausländer an Hitlers Geburtstag

 

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Ich aber und da möchte ich arte zitieren! Er hat sich in die gespenstische Einsamkeit der Brandenburger Rapsfelder zurückgezogen und lebt jetzt auf halber Strecke zwischen Berlin und Hamburg in einem alten Gutshaus in einem hundertseelen Kaff namens Streckenthin in der Prignitz, wie du vielleicht ahnen kannst meiner Heimat. Na ja, das Dörfchen nicht! Dort betreibt er eine Theaterakademie und hat auch meist viele Studenten um sich. Leider bin ich ja nicht so ein Theaterbegeisterter, aber wieso eigentlich leider? Jeder nach seiner Fason, wie unser F.R. schon sagte. Aber man hört, dass es ihm hier wohl zu einsam ist, immerhin hat die Prignitz ja auch so wenig Einwohner, dass wir uns laut EU als entvölkert betrachten müssten. Und deswegen haben wir auch prima Aussichten, dass sich bei uns wohl wieder Wölfe ansiedeln. Macht aber nüscht, werd' ick eben Trapper! Thema aber jetzt völlig verfehlt - setzen fünf!

kalmarkalmaram 21.04.08


Tom ist ein Theatermann, der von einigen hochgelobt und von anderen gar nicht gemocht wird. Mit seiner Faust-Inszenierung in Hannover war ich nicht einverstanden (wegen der Doppelbesetzung des Faust ), aber am Schauspielhaus in Hamburg hat er ein paar sehr spannende Sachen gemacht. Leider kam er mit Frau Horakowa nicht klar, aber da war er nicht allein mit unserer Kultursenatorin über Kreuz, die meinte, Theater sei erst dann wieder gut, wenn die Fankurve des HSV ins Theater geht. Wo er im Augenblick steckt weiss ich nicht.

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Mal eine andere Frage, kalmar. Hat aber genauso wenig mit den russischen Neonazis zu tun wie Wilhelm Nr.2, wobei ich als bekennender Preusse dem ja eigentlich besonders zugeneigt sein müsste. Ist dir ein Tom Stromberg bekannt? Frag' jetzt nicht warum, ist rein informativ.

kalmarkalmaram 21.04.08


Und wie kamen wir drauf? Richtig, wenn wir einen weisen Kaiser hätten und eine hübsche Kaiserin und süße Prinzen und Prinzessinnen und zackige Militärparaden und Geschwadermanöver der Bundesmarine und Formationsflüge der Luftwaffe über Berlin mit schwarz-rot-gelben Rauchfahnen... Aber dann schreien die Umweltschützer, also lassen wir es besser und Köhler soll noch seine zweite Amtszeit machen.

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Das ist sowieso so ein Phänomen. Alle schimpfen berechtigt auf den Krieg und seinen Unbilden und wenn du dann in ein Museum mit militärischen Inhalt kommst, ist das Ding oft knackevoll. Irgendwie sind die Leute von dieser Technik immer hin und her gerissen, geht mir auch so. Wobei das bei mir einen anderen Hintergrund hat. Und Kriegsschiffe sind da sicher besonders interessant, ganz gleich , ob's 'n altes Segellinienschiff oder ein neuerer Kreuzer ist. Da kommt doch bei vielen das Kind durch, merkt man doch selber! Ist aber auch 'ne schöne Sache, bloß für Fundamentalpazifisten nicht. Die rümpfen dann immer wissend und weise die Nase! Na und, sag' ich dann, lass' sie doch!

kalmarkalmaram 21.04.08


"Als Mariner im Krieg" von Ringelnatz auch. Aber wenn ich nach Südenglang komme, dann sehe ich mir doch immer wieder Nelsons "Victory" oder in London die "Belfast" an. Nicht nur weil ich Schiffe an sich gern sehe, sondern sie haben so etwas von archaischen Potenzriten an sich, nicht nur wegen der Kanonen und Geschütze. Blöd sowas, ich weiß, aber es scheint vielen so zu gehen, da drängen sich immer die Massen. Willem Zwo muß es ähnlich ergangen sein, so nach der Art: "Oh kuckt mal, wie stark ich bin." Na ja, als Gärtner in Doorn war er besser als in Berlin, vielleicht sollten wir den Ort noch mehr Leuten empfehlen.

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Richtig, das Flottenrüsten hätten sie sich sparen können, wäre am Ende das gleiche gewesen. Aber wahrscheinlich doch nicht. Diese ganze Revoluzergeschichte ging nämlich hauptsächlich von den auf den Dickschiffen in Massen zusammengeferchten Matrosen aus. Da haben sich Kaiser's gewissermaßen die eigenen Totengräber rekrutiert! Militärisch gesehen war's aber wirklich Quatsch mit Soße, so ungefähr 250 bis 300 Jahre zurückdatiert. Denn die ersten Dicken mit drei Artilleriedecks tauchten wohl so Mitte des 18.Jahrhunderts auf und in der Tradition sind die dann auch in die Skagerrakschlacht gedampft, hätte fast gesagt gesegelt. Das einzige, zu was die wirklich nützlich waren, könnte man mit konzentriertem Verrecken beschreiben. Wenn die richtig getroffen wurden, dann hat's schon mal tausend bis zweitausend Mann hinweggerafft, ohne Unterschied ob Kuli oder Admiral. "Des Kaisers Kulis" von Plevier liest sich da gut.

kalmarkalmaram 21.04.08


Stimmt alles genau, Alter Sack, nur die Idee des Seekriegs stammte noch aus der Zeit Nelsons oder davor, sie war nicht mehr zeitgemäß, wurde aber beibehalten. Das liegt nur daran, dass Militärs sehr langsam lernen, gern sie in ihrer eigenen Historie leben und sich ungern von Gewohnheiten trennen. So wollen sie bis heute nicht begreifen, dass es keine Kriege mehr gibt, da man gewinnen kann, die Zeiten sind vorbei. Bush hätte dies wissen müssen, seine Militärs auch, aber wie schon gesagt, sie sind im Denken glatte hundert Jahre zurück. Schlachten entscheiden keine Kriege mehr, weder zu Wasser noch zu Lande. WK 1 wäre ohne Hochseeflotte nicht anders verlaufen als mit, die Soldaten wollten nicht mehr und das war's dann.

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Die Skagerrakschlacht war übrigens durchaus kein Versehen. Die deutsche Hochseeflotte unter Vizeadmiral Scheer, Hipper befehligte nur das Schlachtkreuzergeschwader, wollte das britische Schlachtkreuzergeschwader finden und vernichten, traf dabei aber auch auf den Rest der Grand Fleet unter Jellicoe, Beatty war ebenfalls nur Kommandeur der Schlachtkreuzer. Obwohl überlegen, hatten die Briten die schweren Verluste. Die Deutschen konnten zwar entkommen, erreichten aber ihr Ziel, die Vernichtung britischen Schlachtkreuzer, nicht. Gewonnen oder verloren hat eigentlich keiner richtig, außer die gefallenen Seeleute. Jellicoe manövrierte die GF während der Schlacht übrigens wie sein berühmter Vorgänger Nelson zum „Crossing the T“, was einen überlegeneren Einsatz der britischen Artillerie ermöglichte. So, das war ein keiner Ausflug in die Militärhistorie. Habe darin ein paar Unterrichtseinheiten an einer bekannten Offiziersschule der NVA belegt gehabt, mal zur Information.

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Allgemein war die Flotte artilleristisch ihrem britischen Gegner unterlegen, obwohl die schwere Artillerie teilweise denselben Hersteller, nämlich Krupp, hatte. Durch falsche Lafettierung musste oft einseitig geflutet werden, um für die schweren SZK eine größere Rohrerhöhung und damit eine höhere Schußweite zu erzielen. Antriebsmäßig wurde größtenteils mit Dampf gefahren, zum Ende des Krieges und schon vorher bei leichteren Einheiten kamen Ölturbinen zum Einsatz. Die Schlachtschiffe "Gneisenau" bzw. "Scharnhorst" dere deutschen Kriegsmarine basierten auf Entwürfen dür Schiffe der kaiserlichen Marine. "Schleswig-Holstein", bekannt durch die Beschießung der Westerplatte, nebst Schwesterschiff "Schlesien" gehörte zur Deutschland-Klasse, wurde 1906 gebaut, nahm an der Skagerrakschlacht und am 2.WK teil.

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Die kaiserliche Hochseeflotte entsprach voll und ganz den zu Zeiten des ersten Weltkrieges vorherrschenden Seekriegsdoktrien, die den Einsatz schwerster Artillerieträger in Form von Schlachtschiffen in einem Entscheidungstreffen vorsahen. Kern der Flotte waren die Linienschiffgeschwader. Diese sollten unterstützt durch Aufklärungsstreikräfte, den Schlachtkreuzern, und die Flanken deckenden Sicherungsstreitkräften, leichte Kreuzer und T-Boote, in Kiellinie fahrend den Gegner artilleristisch be- bzw. niederkämpfen und so die gegnerische Hochseeflotte ausschalten. Neu war der Einsatz von O-Booten gegen die Handelswege. Dabei erreichten die deutschen U-Boote, trotz geringerer Zahl, größere Erfolge als ihre Nachfolger im zweiten Weltkrieg. Ein Großteil der deutschen Linienschiffe entsprach zu Beginn des Krieges technisch gesehen nicht mehr dem neusten Stand.

kalmarkalmaram 21.04.08


Alter Sack, die Hochseeflotte war technisch auf dem besten Stand, aber gegen wen hätte sie denn eingesetzt werden können? Zur Unterstützung einer Invasion war sie nicht nötig, das sollte alles auf dem Landwege erfolgen und England stand gar nicht auf dem Plan. Sie war eine reine Schlachtflotte und stammte aus längst überholtem militärischen Denken. Deutschland hatte keine großen Besitzungen in Übersee, die so eine Machtdemonstration nötig gemacht hätten. Es ging wirklich nur um die kindische Frage: "Wer hat den längeren?" Und gefährden wollte Willem Zwo seine Schiffe schon gar nicht, Skagerak war ein ungeplanter Zwischenfall und nicht viel mehr als ein Geplänkel. Nur gut dass Hipper nach Hause flüchten konnte, sonst hätte ihm Beatty gewaltig eingeheizt. Die Zeit der Seeschlachten in Europa war schon lange vorbei, niemand brauchte die schwimmenden Dinosaurier mehr.

MicrosittichMicrositticham 21.04.08


Die extremistischen Führer sollten mal ein Jahr bei den ihnen verhassten Gruppen leben und arbeiten, ich glaube das würde mehr helfen als jede andere Art der Bekämpfung.

gute idee..aber im innersten würden sie auch so wissen, dass das alles unsinn ist, was sie verzapfen. sie leben nur in einer eigenen welt, in der die ausländerfeindlichkeit im eigentlichen sinne eigentlich das geringste problem ist. aber irgendwo muss die angestaute aggression ja auch hin und da ist mal leicht auf andere abzuschieben.

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Warum die kaiserliche Hochseeflotte zum Kriegführen völlig untauglich war, also das mußt du mir jetzt mal näher erklären. Nur wegen artilleristischer und zahlenmäßiger Unterlegenheit gegenüber den Vettern von der anderen Seite des Kanals bestimmt nicht. Dem Rest über W.II. würde ich aber auch voll zustimmen. Da ist wohl wirklich jemand in eine Rolle reingesetzt worden, der er einfach nicht gewachsen war. Und gerade deswegen hat er wohl auch soviel Unsinn angerichtet.

kalmarkalmaram 21.04.08


Alter Sack, Willems Hochseeflotte entsprang seiner Begeisterung für alles, was auf dem Wasser passierte. Er war ein begeisterter Segler und ein lausiger Seemann. Bei der Week of Cowes, der Segelregatta des Hoch-und Finanzadels vor der Isle of Wight, war er neidisch auf die dort liegenden Kriegsschiffe und wollte auch welche. Nach der angeblich gewonnen Schlacht im Skagerak legte er die Flotte in Wilhelmshafen fest, damit sie nie wieder gefährdet werden konnte. Zum Kriegführen war sie völlig untauglich, weil ihr oberster Kommandant ein kindliches Weltbild hatte und von Politik überhaupt nicht wußte. Seine blöde Hunnenrede beweist deutlich, dass er nur ein Großschwätzer war, der z allem seinen Senf dazugeben wollte. Wahre Macht hatte er nie.

KaminfreundKaminfreundam 21.04.08


Die Springer-Presse macht mal wieder Stimmung, um die Suppe "Nazi" am köcheln zu halten. Das lenkt das Augenmerk auf die armen, verfolgten Juden (die z.B. als Siedler verkleidet, widerrechtlich Land besetzen oder mal wieder, ohne Rücksicht auf Kollateralschäden, nach "Guernica-Manier" Gebiete mit Bomben planieren. Die Springer-Presse hat sich bei der Verunglimpfung ausländischer Mitbürger besonders hervorgetan, allen pinkelt sie ans Bein. Wie hoch ist der prozentuale Anteil, gemessen an der Gesamtbevölkerung des jeweiligen Landes, der Extremisten in Russland, in Deutschland und in Israel?
Die extremistischen Führer sollten mal ein Jahr bei den ihnen verhassten Gruppen leben und arbeiten, ich glaube das würde mehr helfen als jede andere Art der Bekämpfung.

Genauso schön wäre es, wenn sich "nuschel" und "Alter_Sack" sachlich einigen könnten.;-)

Alter_SackAlter_Sackam 21.04.08


Na, na, ganz so unschuldig würde ich W.II am ersten Weltkrieg aber auch nicht sehen. Seine Rolle nahm eigentlich erst im Laufe des Krieges immer mehr ab. Möchte in dem Zusammenhang nur mal an des Kaisers Lieblingsspielzeug, die Flotte erinnern. Die wurde schon lange vor dem Krieg auf sein Betreiben hin in Hinblick auf einen zukünftigen "Waffengang" mit den englischen Vettern auf- und ausgebaut. Und auch eine nur repräsentierende Monarchie kostet Geld, da dem Bürger laufend erzählt wird, dass man keins hat und er sparen muss, wäre deren Vorhaltung ja nun vollkommen überflüssig. In dem Vergleich Mette-Marit und Horst Köhler hast du meine vollste Zustimmung, so leid's mir tut.

kalmarkalmaram 21.04.08


Alter Sack, Wilhelm II. litt an schwerer Infantilität und war beim Ausbruch des 1. Weltkriegs von den Militärs schon so gut wie entmachtet. Er durfte noch ein paar Phrasen dreschen, aber entscheiden konnte er nichts mehr. Monarchie darf, wenn schon, dann nur rein repräsentativ sein, fernsehgerecht heiraten und Reden vorlesen, die andere geschrieben haben. Unter solchen Umständen hätte ich überhaupt nichts gegen ein Kaiserhaus und unsere Damen schon gar nicht. Laut einer Umfrage wissen mehr, wer Mette-Marit ist als das sie den Namen Horst Köhler jemandem zuordnen können.

Alter_SackAlter_Sackam 20.04.08


Bitte präziser, nich' bloß Nuscheln! Bezieh' doch mal 'ne konkrete Position, dümmlicher Pöbeln kann doch jeder, aber so richtig mit Sinn und so! Na ja, da kann eben nich' jeder mit üm. Stimmt's, du hast garnicht begriffen, von was ich da geschrieben hab'? Wlassow-Armee, weißruthenische Nr.1, 30.Waffen-Grenadierdivision der SS, rassische Unreinheit sind allet böhmische Dörfer für dich, oder wat? Sprich' dir aus, Mann! Kannst ruhich 'n bißgen protzen mit wat de weest, aba sicha weest de jarnüscht und deswejen pöbelste bloß, arme Socke! Mach' aus dein Herze keene Mörderjrube, imma locka vom Hocka!

Alter_SackAlter_Sackam 20.04.08


Den Kaiser hatten wir doch schon! Seine größten Fans hatte der bestimmt in den Schützengräben des 1.Weltkrieges, die mit dem Grabenfuss oder die, die sich nach 'nem Gasangriff die Lunge ausgekotzt haben. Oder die zu Hause im Reich nur noch Kohlrüben gefressen haben, weil der Kaiser so weitsichtig war und damals schon vom Blitzkrieg geträumt hat und ihm nachher die Puste ausging. Ja,Ja, bei Kaisers, da ging's uns noch Gold!


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