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Bildungsmarkt, schwieriger Markt

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Bildungsmarkt, schwieriger Markt

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Eingestellt vonam 17.03.07in Politik via handelsblatt.com

Mehr Privatschulen, autonome Pädagogen und leistungsbezogene Bezahlung von Lehrern. Diese Reformen fordert der „Aktionsrat Bildung“. Mehr Wettbewerb zwischen Schulen solle die Lehre verbessern. Klingt gut. Doch was auf Märkten funktioniert, lässt sich nicht eins zu eins auf die Bildung übertragen.

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7 Kommentare

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Kommentare zu Bildungsmarkt, schwieriger Markt

 

VevaVevaam 18.03.07


Genau das habe ich gemeint. Es gibt Lehrer, die jeden Tag bis abends vorm Schreibtisch sitzen und sich neue und vor allem interessante Wege ausdenken, den Stof zu vermitteln. Da wird dann vor allem auch der Sinn des Unterrichtsinhaltes und sogar von Hausaufgaben klar, denn sie sind durchdacht und zielen genau darauf ab, was der Schüler am Ende können sollte. Im Gegensatz dazu stehen dann die (zu vielen) Lehrer, die einfach irgendwelche Aufgaben geben, um die Schüler bloß nicht ohne Hausaufgaben gehen zu lassen. Man hat ja auch sonst nichts zu tun... :-/ Das sind dann Aufgaben, die (außer als Beschäftigungstherapie) eigentlich zu nichts taugen. Diese Sache hat natürlich auch einen großen Anteil an der "Kein Bock auf Schule, warum muss ich dahin?"-Einstellung der meisten Jugendlichen. Und damit wohl wieder einen riesigen Effekt auf Lernergebnisse s. PISA.

annemausannemausam 17.03.07


ich finde das system in deutschland eigentlich ziemlich gut, aber man sollte zu einem gewissen mass die leistungsbezogene bezahlung einfuehren. Das würde die wirklich wirlkich schlechten lehrer mal bestrafen
und wäre den lehrern gegenueber fair die sich noch wirklich muehe geben und sich fuer ihre schueler interessieren.

fidefideam 17.03.07


Dort, wo das System ausgenutzt wird, seien es Lehrer oder Professoren im Hochschulbereich, müssen Grenzen gesetzt werden, um das zu verhindern.

VevaVevaam 17.03.07


Genau so sehe ich das auch. Allerdings, eine leistungsbezogene Bezahlung von Lehrern halte ich als "ersten Schritt" für durchaus sinnvoll (mehr aber nicht). Zwar stellt sich noch die Frage, wonach (und von wem) genau bewertet wird. Aber man könnte durchaus, ich sage mal, alle vier oder fünf Jahre das Gehalt neu festsetzen.
Ich gehe zur Zeit selbst noch zur Schule. Es gibt einige Lehrer, die fast schon "Legenden" an der Schule sind - dafür, dass man bei ihnen nichts lernt. Kann man kein Mathe, so nennt man nur den Namen des letzten Mathe-Lehrers, und schon bekommt man ein besänftigendes "achso, ja dann..." als Antwort. Das kann so nicht weitergehen.
PISA hat ja auch gezeigt, dass der Bildungsrückstand Deutschlands vor allem durch veraltete Lehrmethoden entstehen konnte.
Trotzdem bin ich aber der Meinung, dass ein Lehrer schon allein aus pädagogischem Interesse heraus vernünftig unterrichten sollte. Wer nur fachlich interessiert ist, der sollte den Job wechseln.

andreaandreaam 17.03.07


@element
du hast recht! Amerikanische Verhältnisse wollen wir auf keinen Fall. Auch wenn ein wenig mehr Identifikation mit der eigenen Schule sicher nicht schaden würde.

andreaandreaam 17.03.07


Wir haben eine super Bildung in Deutschland, kalr ist sie nicht perfekt, aber wir sind immernoch besser als die meisten anderen länder.
Pisa hin oder her ich war schon in vielen Ländern und war nicht wirklich vom Bildungsniveau beeindruckt!

element5element5am 17.03.07


wir wollen auf keinen Fall das amerikanische System bei uns in Deutschland.
Wir haben wenigstens ein annähernd gutes System, dass wir nicht aufgeben sollten.
In den Usa bekommen nur die Reichen Bildung! Kein erstrebenswertes Ergebnis


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