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Artikel Leben und arbeiten in Spanien

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Leben und arbeiten in Spanien
Immer mehr arbeitslose aus Deutschland kommen nach Spanien, um hier eine Arbeit zu finden und hier zu leben.
Es ist wahr, hier gibt es Arbeit und es ist relativ leicht, etwas zu finden.
Allerdings ist hierfür ein Minimum an Grundkenntnissen der spanischen Sprache erforderlich.
Auch ist ein Grundkapital nötig.
Im vorigen Jahr, sind bei mir 5 Mann aus Deutschland aufgetaucht.
Sie wollten hier Arbeit und Wohnung. Danach wollten sie ihre Familien nachholen.
Leider hatten sie nur einen alten Kleinbus und zusammen ein Vermögen von 250,-- Euro.
Ich konnte ihnen nicht helfen.
Wer nach Spanien auswandern möchte, braucht das Kapital um mindestens 2 Monate zu überbrücken.
Eine Monatsmiete für die Wohnung `mindestens 1 Monatsmiete für Kaution und eine Monatsmiete für das Immobilienbüro.
Mietwohnungen sind hier nur über Makler zu bekommen und sehr knapp.
Man muss, bei Besichtigung den Mietvertrag abschließen und alles Bezahlen.
In der Regel hat man auch nur ein Mietobjekt zur Auswahl.
Nimmt man es nicht, hat es, meistens noch am selben Tag, der Nächste.
Für die nötigen Papiere muss man m¡2 - 3 mal in die nächste Kreisstadt fahren /da wo ich wohne, sind es 120 KM )
Später muss auch das Auto umgeschrieben werden, was neben einigen Fahrten in die Kreisstadt im Schnitt mit 600,-- € zu Buche schlägt..
Dieses trifft auf Objekte zu, in der Preislage von ( je nach Ort und Lage ) 400,-- bis 1500,-- Euro im Monat.
Auch bei der Arbeit darf man nicht wählerisch sein.
Es gibt viele Arbeitsstellen abe rnicht in jeder Branche.
Hier in meiner Gegend ist das Meiste in der Gastronomie, auf Baustellen und für Fernfahrer. Auch der Einzelhandel sucht manchmal Mitarbeiter.
Die Löhne sind etwas geringer, als in Deutschland, allerdings sind die Lohnnebenkosten auch kleiner.
Wer seine Arbeit verliert, ist häufig gezwungen, zu Monatslöhnen von 500,-- € zu arbeiten.
Spanien hat in der Praxis kein Sozialsystem.
Harz 4 oder Wohngeld sind hier ein unerfüllbarer Traum.
Das spanische Sozialsystem ist in der Praxis auf die Hilfe der Familie aufgebaut. Ein Bruder de Arbeit hat hilft beispielsweise dem Anderen, der sine Arbeit verloren hat.
Leider funktioniert Dieses bei deutschen Familien meistens nicht.
Auch das deutsche Konsulat, lehnt in der Praxis jede Hilfe ab.
Das spanische Sozialamt ist nach EU - Regelung zuständig. Mir ist bekannt, das die Hilfe für 3 Personen auf 60,-- € im Monat begrenzt ist.
Die Anmeldung der Kinder in die Schule ist in der Praxis problemlos.
Auch der Abschluss ist mit dem spanischen Schulsystem ohne Probleme zu erreichen.
Allerdings Müssen die Kinder sich bemühwen die Landessprache zu lernen.
In der Regel muss das erste Jahr wiederholt werden, was hier aber nicht als Schande bewertet wird.
Die Schule selber ist in der Regel kostenlos.
Allerdings sind für jede Klasse ca. 300,-- € Bücher usw. erforderlich. Diese müssen auch bei Wiederholung, neu gekauft werden.
Ich hoffe alle Fragen beantwortet zu haben.
Wenn Sie dennoch eine Frage haben, können¡n sie mich unter der Nummer 0034 666359513 anrufen
Rainer Nemayer

2 Kommentare

Kommentare zu Leben und arbeiten in Spanien

 

nemayernemayeram 08.04.10


Das Stimmt.
Ich habe daher das kleine Buch " Leben und arbeiten in Spanien" geschrieben, weches bei Xinxii unter folgenden Link für nur 6,50 geladen werden kann:
LINK
Hier wird am Beispiel einer kleinen Familie beschrieben, was nötig ist und wie der Ablauf geht.

HbmaennchenHbmaennchenam 28.04.08


klingt ja schon sehr interewssant! spanien ist ja für die meisten leute ein traum aber nur wenige schaffen es sich ihn wirklich zu erfüllen da die nötige vorbereitung und die nötigen informationen fehlen.


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