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Artikel Die Bienenschwarmsaison beginnt

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Die Bienenschwarmsaison beginnt

Eben war es noch kalt, kaum blühten
Krokusse und Weidenkätzchen und die Bienen haben kaum den Winter
überstanden, da denken die Mädels schon wieder an
Vermehrung.


Es beginnt die Zeit der Bienenschwärme,
aus den wärmeren Regionen Deutschlands wie dem Rheinland werden
die ersten Bienenschwärme gemeldet. Und so mancher
Gartenbesitzer, der am letzten Wochenende die Wärme im Garten
genoß, erhielt plötzlich Besuch von zehntausenden von
Bienen, die sich mitsamt ihrer Königin im Garten an einem Baum
oder Strauch niederließen.


So auch in Bonn im Garten der Familie
Hartmann im Stadtteil Oberkassel. Am Sonntagnachmittag fiel der
Bienenschwarm in den Garten ein und setzte sich in einer Tanne fest.
Für Hartmanns ist das nicht der erste Schwarm, in der
Nachbarschaft sind mehrere Imker mit ihren Bienenständen
ansässig, da kommt es schon mal vor, daß es plötzlich
im Garten brummt.


Für die Oberkasseler Familie ist
das aber kein Problem, man weiß mittlerweile, daß ein
Bienenschwarm immer friedlich ist und nicht angreift, wenn man ihn in
Ruhe läßt. Ganz im Gegenteil, der Bienenschwarm läßt
sich gut beobachten, man kann sich quasi in die Wolke der sich
sammelnden Bienen stellen. Natürlich nimmt die eine oder andere
Biene dann mal eine Verschnaufpause und als Ruheplatz dient dann
alles, was gerade in Reichweite ist – wie zum Beispiel die Nase
oder der Kopf des Beobachters. Aber schwärmende Bienen sind zwar
aufgeregt, aber nicht aggressiv – es ist Partystimmung im
Bienenvolk.


So hat die Familie auch den Bonner
Imker Klaus Maresch angerufen, der dann den Bienenschwarm einfing und
sich für die Meldung des Bienenschwarms mit einem Glas Honig
revanchierte. Denn nach der alten Imkerregel „Ein Schwamr im Mai,
ein Fuder Heu; ein Schwarm im Jun', ein fettes Huhn; ein Schwarm im
Jul', ein Federspul'“ kann ein solcher Bienenschwarm noch eine
gewisse Honigernte bringen, aus Sicht des Imkers ist aber auch die
Kontrolle über eventuelle Krankheitsherde wichtig. Es ist
schließlich bekannt, daß es den Bienen in Deutschland
nicht gut geht und vielerorts bricht die Imkerei drastisch ein.


Ein Bienenschwarm ist die vegetative
Form der Vermehrung der Bienen, die Kolonie teilt sich und sucht mit
der alten Königin nach einem neuen Quartier. Das kann ein hohler
Baum sein, ein Schornstein oder ein leerer Bienenkasten.


Hat man einen solchen Bienenschwarm im
Garten, sollte man als Gartenbesitzer versuchen, einen Imker zu
erreichen. Kennt man keinen Imker, so helfen Polizei, Feuerwehr oder
die örtliche Stadtverwaltung weiter. Diese haben Kontakt zu
Imkern und vermitteln den Kontakt.


Keinesfalls sollte man abwarten, bis
der Schwarm weiterzieht. Ein Bienenschwarm auf Wohnungssuche besetzt
alles, was ihm als geeignet erscheint und so mancher Hausbesitzer hat
dann ein teures Problem, wenn plötzlich Kamine, Heizungen und
Entlüftungen nicht mehr richtig funktionieren.


Weitere Informationen und Kontakt zu Imkern: www.honighaeuschen.eu



3 Kommentare

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Kommentare zu Die Bienenschwarmsaison beginnt

 

kellnerinkellnerinam 29.04.08


hahahaha was für ein thema.....

BienenvaterBienenvateram 29.04.08


Das sind in 90% der Fälle aber Wespen, die einem auf den Geist gehen. Und den Bienen gehen die Wespen übrigens auch auf die Nerven, wenn sie versuchen, in die Stöcke einzudringen.

Fabian_D.Fabian_D.am 29.04.08


Schon interessant was bei den Bienen so alles passiert! Allerdings muss ich zu geben das ich im sommer immer ein bisschen angst vor den tierchen hab wenn sie so auf meinem Eis sitzen oder sich in meiner Cola tummeln!


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