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Union will Managerbezüge nicht deckeln

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Union will Managerbezüge nicht deckeln

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Bei der Frage um die Höhe der Gehälter von Managern droht zwischen den Koalitionspartnern im Bund heftiger Streit. Führende Unionspolitiker wollen den SPD-Vorschlag zur Deckelung der Gehälter partout nicht mittragen.

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13 Kommentare

Kommentare zu Union will Managerbezüge nicht deckeln

 

diewaldfeediewaldfeeam 29.04.08


@sven. Ich habe doch nicht gesagt, dass Manager zu wenig verdienen. Ich verabscheue nur diese ganze Neiddebatte. Natürlich müssen in der Wirtschaft auch Entscheidungen getroffen werden, die zu Lasten Anderer gehen. So funktioniert Wettbewerb. Klar, dass es da auch Verlierer gibt. Manager haben nur die Verantwortung, ihr Unternehmen profitabel zu führen und damit die Arbeitsplätze für die, die benötigt werden, zu sichern. Im Übrigen ist jeder seines Glückes Schmied. Der Weg in die Selbständigkeit (incl. des Tragens der eigenen Lebensrisiken) steht jedem offen.
Die verzehnfachung der Politikereinkommen habe ich natürlich überspitzt. Nur für einen Hilfsarbeiterlohn bekomm man halt nur Hilfsarbeiter und für die derzeitigen Diäten etc. nur Lehrer, Sozialpädagogen und schlechte Rechtsanwälte.

Sven023Sven023am 29.04.08


also wenn ich mich ernsthaft auf deine argumentation einlassen will, dann komme ich nicht umhin festzustellen, dass unter der voraussetzung, dass die mänätscha zu wenig verdienen, wir, die angestellten und arbeiter, ebenfalls eine deutlich höhere entlohnung verdienten. denn wie gesagt, erfolg drückt sich in zahlen aus. die bereits von erfolgreichen mänätschan wegrationalisierten angestellten kämen freilich nicht mehr in den genuss - aber was soll's.

bei der beurteilung der leistung von politikern und einer ggf. höheren bezahlung, wäre ich weitaus vorsichtiger. schließlich sind sie - das muss man noch mal in aller deutlichkeit sagen - lediglich die vasallen bzw. marionetten des großkapitals. sie administrieren lediglich vorgegebene schemata und richtlinien. von eigenkreativer geistiger leistung kann weder die rede sein, noch ist dies dort überhaupt erwünscht.

diewaldfeediewaldfeeam 29.04.08


Ja, Dino. Bei der jetzigen Qualität der Politiker hast Du Recht. Deshalb muss man ja mehr Geld in die Hand nehmen, um gescheite Leute zu kriegen.

dino1949dino1949am 29.04.08


Holla, die Waldfee!

Ich finde den Vorschlag, den die Roten-Light da machen, auch absolut blödsinnig. Mit welcher Begründung, außer Neid, will man denn so etwas durchsetzen. Hier geht es doch nur darum ,Vorurteile zu bedienen und von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.
Im Übrigen denke ich nicht, dass man die Politikergehälter verzehnfachen sollte, die sind nach meiner Auffassung für das, was sich die Bande in Berlin und anderswo leistet viel zu hoch.
Mancher von denen müsste noch Geld mitbringen!!

sugar4711sugar4711am 29.04.08


Tja wenn Politiker, wie auch Manager für die Schäden haften, die sie anrichten, sind die Gehälter heute so angemessen. Da dies aber nicht so ist und nur eine Selbstbedienungsmentalität an den Tag gelegt wird, ist das total verwerflich. Die Gehälter sollten nicht gedeckelt werden, sondern neue Regeln zur Gestaltung dieser eingeführt werden, die nicht nur nach dem Aktienkursen gerichtet sínd, sondern auch soziale und nachhaltige Werte beinhalten. Jeder Manager sollte mit seinen Gehalt für die Zeit des ALG für jeden betriebsbedingten Angestellten haften. Politiker für jeden verschwendeten Steuer-Euro materiell haftbar gemacht werden.

sugar4711sugar4711am 29.04.08


Doch sie haben sich schon entschieden - sie wollen 30 Mio ...

diewaldfeediewaldfeeam 28.04.08


Kann mir mal jemand erklären, warum der Staat sich anmaßen dürfen soll, Gehälter von fähigen Leuten zu deckeln? Wer in der Wirtschaft so viel Geld verdient, der leistet auch was dafür. Damit meine ich nicht 38,5 Std.-Woche und Freitag 14.00Uhr Feierabend. Keine Firma bezahlt für Erfolglosigkeit (was Erfolg ist, drückt sich in Zahlen aus und nicht in der Beliebtheit bei Arbeitnehmern), das unterscheidet sie von der Politik.
Aber da kommt wieder der alte Populismus hoch. Die Masse verlangt´s, da treiben wir halt ´ne Sau durch´s Dorf. Ich bin der Meinung, man sollte auch die Politikergehälter verzehnfachen. Dann bekommt man auch Politiker, die was gelernt haben und Probleme anpacken. Solange Politiker die heutigen Einkommen haben, gibt sich kein fähiger Manager dafür her.

diewaldfeediewaldfeeam 28.04.08


Wenn er konsequent bei seinen Ansichten bleibt, sofort!

tristan60tristan60am 28.04.08


Wie wär's mit der KDP, der ku-dobson-Partei?

governatorgovernatoram 28.04.08


und was willste dann bitte wählen? die tierschutzpartei?

ardrardram 28.04.08


Genau die Volksverräter in CDU/CSU und SPD machen doch mit den Nieten in Nadelstreifen gemeinsame Sache,
da sie ja auch noch in diversen Aufsichtsräten usw. sitzen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!
Hier muß sich endlich mal Widerstand bemerkbar machen! Es reicht, wenn Ihr mal nicht das Kreuz bei den etablierten Parteien macht, damit denen gehörig das Fracksausen kommt bei den nächsten Wahlen! Alles Andere wäre feige und verlogen! Man muß endlich handeln!

Fabian_D.Fabian_D.am 28.04.08


Hier läuft gar ncihts mehr Vernünftig! Die blöden manager können sich nciht entscheiden ob sie nun 20 oder 30 Millionen verdienen wollen und die normalen menschen arbeiten für einen hungerlohn von 1,50€ die stunde!

hazukihazukiam 28.04.08


Die sollen sich ruhig weiter streiten, solang irgendwann eine vernünftige Lösung dabei rumkommt bin ich zufrieden. Wobei man davon ausgehen kann das wenige Sachen hier in diesem Land vernünftig laufen.


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