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Artikel Millarden verspielt - Wer sind die Schuldigen der Bankenkrise?

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Millarden verspielt - Wer sind die Schuldigen der Bankenkrise?


Im Moment überschlagen
sich die Ereignisse und es vergeht nicht ein Tag, an welchem man
nichts aufdecken könnte. Eine Intrige folgt auf die Nächste.
Der Bürger wird alleine gelassen mit den Problemen und man
kümmert sich nur noch darum, den Bürger zu beruhigen.
Positive und effektive Fortschritte sind aber nicht zu erkennen.
Höchste Zeit also für einen aktuellen Bericht von mir
außerhalb der Publikationsreihe „Die Bürgerstimme“.



Es stellt sich nun mehr
die Frage, nach der eigentlichen Ursache der Bankenkrise und dessen
Auswirkung auf den Normalbürger. Um hier eine Antwort zu finden
habe ich über den politischen Tellerrand geschaut und war lange
in Büchern versunken in den letzten Tagen. Um eine mögliche
Antwort zu finden musste sowohl die Geschichte als auch die Gegenwart
der Wirtschaft betrachtet werden.



Nun aber genug zur
Vorarbeit, denn was zählt ist das Ergebnis. Kommen wir nun also
zu den Fragen die sich jeder Bürger allmählich stellt. Wer
sind die Schuldigen der Bankenkrise? Hier nach Schuldigen zu suchen,
wäre wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Der „Schwarze
Peter“ macht seine Runde und am Ende ist man genauso schlau wie
vorher auch, zumindest wenn man den etablierten Medien Glauben
schenkt. Kommen wir nun zur bekannten KfW-Bank (Kreditanstalt für
Wiederaufbau), zur Deutschen Industriebank (IKB) und dessen
Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier, welche ganz groß
verkündet hat ihre Funktion als Vorstandsprecherin
niederzulegen, da Sie sich nicht mehr mit voller gesundheitlicher
Kraft ihrer Arbeit widmen könnte. Mit 63, so Frau Ingrid
Matthäus-Maier, erlaube es ihr Anstellungsvertrag in den
Ruhestand zu treten. Die „Vorzeigekarrierefrau“ und
SPD-Politikerin begründet ihren Rückzug auch damit, dass
die KfW-Bank immer mehr Schaden nehmen wird. Ein sehr lukrativer Gang
in den Ruhestand, denn Sie geht nicht nur früher in den
Ruhestand als es ein Arbeiter oder normaler Angestellter, von
welchem gefordert wird demnächst sogar bis 67 Jahren zu
arbeiten, nein es wir noch besser; trotz der Krisenzeit in welcher
sich Frau Ingrid Matthäus-Maier ganz geschickt aus der Affäre
zieht, wird für ihre finanzielle Sicherheit bestens gesorgt
sein. Neben Ansprüchen aus dem Anstellungsvertrag der Dame
(Jahresgehalt 410.000 Euro), steht Ihr noch die bekannte
Luxusaltersversorgung, als langjährigem Mitglied des Bundestag
(früher FPD, heute SPD), zu. Hier geht ein Mensch vorzeitig in
den Ruhestand, welcher mit dafür verantwortlich ist, dass sich
die Altersvorsorge für „normale Arbeitnehmer“ massiv
verschlechtert wurde. Doch durchleuchten wir nun einmal den wahren
Hauptgrund für Ihren Ruhestand. Die KfW soll immer mehr Schaden
nehmen. Aber warum? Ganz einfach, die IKB, deren Mehrheitsaktionär
die KfW ist, hat sich in unverschämter und unverantwortlicher
Weise mit Ramschhypotheken aus Amerika verzockt. Die aufgelaufenen
Verluste trägt laut „Spiegel 15/2008“ der Staat. Ein Verlust
in Höhe von 7,2 Milliarden Euro die der Staat zu tragen. Der
Staat, meine lieben Freunde, das sind wir alle. Ein solches Handeln
führt dazu, dass unsere Kinder demnächst mit Schulden zur
Welt kommen. Leider ist nicht zu erwarten, dass jeder Spekulant so
weitsichtig denkt. So ist zu befürchten, dass Spekulanten durch
diese merkwürdige „Staatsrettung“ zukünftig ermutigt
dazu sind, noch hemmungsloser zu wetten und Ihr Glück in
exotischen „Null-Finanzprodukten“ zu suchen. Der Schrei nach
Staatskontrolle des Finanzmarktes wird immer größer, jene
Leute die gegen diese Kontrolle waren fordern diese wieder. Ein Spiel
der Irrwege unter welchem der „normale Bürger“ zu leiden
hat. Mir liegt es fern, Frau Ingrid Matthäus-Maier oder
irgendwelche anderen Regierenden anzugreifen, denn ein verbaler
Negativredner verbessert auch nichts. Diese Zeilen sollen lediglich
als Analyse betrachtet werden mit einem Hauch gesunder Kritik. Für
diese Krise ist die Verantwortung auch bei uns zu suchen. Natürlich
müssen viele Bürger heute Schulden machen um über die
Runden zu kommen, aber in diese „Pflichtschuld“ hätten wir
uns nie hineindrängen lassen dürfen und hätten diese
nie selbst erzeugen dürfen. Heute ist es modern mehr zu haben
als andere Mitmenschen und in der Öffentlichkeit zu glänzen.
Wir müssen verantwortungsbewusster als bisher mit unserem
täglichen Kreislauf umzugehen wissen. Bereits im „Kleinen“
an der „Basis“ lassen sich auch solch große Probleme
eingrenzen. Ein jeder Politiker verdient so viel, weil die Masse es
schweigend hinnimmt und nicht dagegen handelt. Wer über 60 Jahre
auf dieselbe etablierte Politik setzt, auf dasselbe wirtschaftliche
System, ist zum Untergang verdammt. Man sollte neuen Änderungen
offen gegenüberstehen; denn nur durch Erneuerungen im System,
lassen sich solche Probleme lösen. Nicht von heute auf morgen,
aber im Laufe einer neuartigen Entwicklung lässt sich vieles
korrigieren. Die etablierte Politik war nach Kriegsende eine
vernünftige Idee, auch in den 80er Jahren noch, aber spätestens
seit Anfang der 90er Jahre wäre eine Wende in der Politik fällig
gewesen. Jetzt haben wir bereits das Jahr 2008 und immer noch jene
Parteien und Konzepte, welche wir seit über 60 Jahren vertreten.
Eine komplette Erneuerung der Wirtschaft und der Politik ist längst
überfällig. Gerade in Krisenzeiten darf man nicht an
Erfolge der Vergangenheit festhalten!



Dieser Bericht wird
vielen „fremd“ vorkommen, aber genau das soll er auch.
Publikationen ohne Leben und ohne Alltagsemotionen können
Zeitungsreporter schreiben, aber nicht ich!





Bürgerstimme – Die
Stimme der menschlichen Freiheit!


Wer die Wahrheit
verschweigt – Handelt mit Lügen!





6 Kommentare

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Kommentare zu Millarden verspielt - Wer sind die Schuldigen der Bankenkrise?

 

duglenetduglenetam 21.07.08


Naja, Bankdirektor muesste mans ein, oder das richtige Parteibuch habe...., dann koennte man auch in seine Urlaubsvilla mit Yacht und so.. aber..

winniepuhwinniepuham 29.04.08


@Matrixcrew:
Ja, wenn etwas komplett kaputt ist, dann wird es allerhöchste Zeit, dass etwas unternommen wird. Dann kann man an einem vollständigen Neuaufbau nichts mehr ändern. Aber das ist wahrscheinlich auch das Sinnvollste, wenn es komplett neu strukturiert und organisiert wird.

Das mit der staatlichen Abhängigkeit sehe ich nicht so. Das ist doch etwas weit her geholt, oder nicht.

buergerstimmebuergerstimmeam 29.04.08


Im Prinzip gebe ich Dir Recht, aber manchmal muss etwas kaputt gehen um es ohne Vorbelastung wieder aufbauen zu können. Wenn schwerwiegende Fehler auftauchen, kann man das Problem verzögern, aber nicht lösen. Je später es einbricht, desto schwieriger wird der Neuaufbau!

Unsere Kinder sollen mit Schulden zur Welt kommen, damit Sie gleich in eine staatliche Abhängigkeit verfallen!

Fabian_D.Fabian_D.am 29.04.08


Ich finde es wirklich beeindruckend das die Banken trotz der großen Krise und den enormen Schulden ihren Mitarbeitern bzw Vorständen immer noch so viel Geld zahlen! Da läuft doch was schief! Es kann doch nicht angehen das die Leute die es eigentlich verbockt haben sich einfach so in die Rente schleichen eine riesen Abfindung bekommen und noch dazu jede menge Rente aus 2 "Kassen"! Und wir als normale Menschen bleiben dann auf den Schulden sitzen und keiner kann sich überwinden ein paar alten menschen auch nur 50€ mehr im Monat zu gönnen! Das ist doch traurig!

winniepuhwinniepuham 29.04.08


Also, ich gebe dir völlig Recht, dass es unverantwortlich ist, dass der Staat mit so viel Geld einspringen muss und letztlich wir alle für die Fehler der Bank-Manager gerade stehen müssen. Problem an der Sache ist aber, dass es wohl schlimmer für alle wäre, wenn die Banken komplett kaputt gehen würden. Da hängen dann wieder massig Arbeitsplätze dran etc.

Dass unsere Kinder mit Schulden zur Welt kommen, sollte nicht nur ein Effekt der Bankenkrise sein. Denn immerhin ist das doch schon ewig so. Bei der Staatsverschuldung kann es ja gar nicht anders sein! Aber wir sind ja bald schulden frei, dann wird alles gut ;-)

rollenrollenam 28.04.08


Sehr cooler Artikel. Endlich mal was schönes langes mit Inhalt. So lob ich mir das.


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