Verkehrssünder zahlen bald das Doppelte
Tweet
Auf rp-online.de weiterlesen
29 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: zahlen, Verkehr, Politische news, Bundesregierung
Kommentare zu Verkehrssünder zahlen bald das Doppelte
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Ich habe auch meine Erfahrung mit Dränglern gemacht. Genauso mit Rasern.
Die Frage stellt sich: Was ist Drängeln, was ist Rasen?
Ich fahre gerne schnell, bin aber kein Raser. Ich halte nicht immer den Sicherheitsabstand lt. StVO ein, bin aber kein Drängler.
Wo soll die Grenze gezogen werden? Ich sag mal, die Bußgelder in Deutschland sind wirklich human. in anderen Ländern darf man wirklich bluten, für die kleinsten Übertretungen. In sofern habe ich auch kein Problem mit höheren Bußgeldern.
Was ich allerdings assi finde, ist die "Moral" der Ordnungshüter, sich nicht an Gefahrenschwerpunkte mit dem Blitzer zu stellen, sondern lieber dorthin, wo es ertragreicher ist um die Gemeindekasse aufzubessern. Vor 2 Wochen erst, hat unser Ortssheriff 50m vor dem Ortsausgang gestanden. Danach ist freie Fahrt und es gibt auch keine Querstraßen o.ä. Also, das ist dann sicher nur Raubrittertum. uups, darf ich das überhaupt schreiben??
Wer einmal einen Angehörigen zu beklagen hatte weil zu schnell gefahren wurde ist automatisch für eine Verschärfung
Ich stimme Forenhasser in vollem Unfang zu.
Die einzige Massnahme, um solche "Intelligenzbolzen" richtig zu erziehen, ist eine Strafe, die auf dem Fuß folgt und so beschaffen ist, wie Forenhasser vorschlägt.
Leute ,haltet doch mal den Ball flach.
Bußgelder sind die eine Sache und die Überwachung der Vorschriften die andere Sache. Mittlerweile haben die politisch Verantwortlichen die Personalstärke der Polizei doch so weit runter gefahren, dass die garnicht mehr überwachen können!!
Und nur Strafvorschriften erlassen, die garnicht angewandt werden, weil niemand da ist, um Verstöße festzustellen, ist schlicht und ergreifend albern, wie so vieles, was aus Berlin kommt.
Ich wäre der Letzte, der es ablehnt, bei einer Anhaltekontrolle auf die Anwesenheit eines Richters zu verzichten, der gleich an Ort und Stelle sanktioniert................nicht erst nach sechs Wochen einen Liebesbrief von der Bußgeldstelle erhalten und dann nicht mehr wissen, worum es überhaupt geht.
Das einzige was wirkt bei solchen Verkehrssündern ist, das man die Fahrerlaubnis je nach Schwere des Deltiktes entzieht und das Auto beschlagnahmt für diese Zeit.
Und es ist egal ob dann die Abschlepphöfe, Polizeihöfe und andere freie Abstellmöglichkeiten überlaufen, denn nur so ist solchen hirnverbrannten Deppen beizukommen. Nicht mit Geldbußen, da wird doch gezahlt und darüber milde gelächelt.
ich hebe die hand, ich will härtere strafen, ich habe den autoführerschein!
Eine liebe Kollegin von mir ist - obwohl Künstlerin - sehr gläubig, was Verkehrsvorschriften angeht. Wir fahren mit 80 km/h in den Hamburger Elbtunnel, sie hält 50 m Sicherheitsabstand auf der linken Spur, denn rechts fahren die Trucks. Prompt schert einer in die entstandene Lücke, sie bremst, hat wieder 50 m Sicherheitsabstand, prompt schert einer in die entstandene Lücke, sie bremst... Wenn wir mit 20 km/h aus dem Tunnel kommen sind wir schnell. Kurz darauf kommt im Verkehrsfunk die Staumeldung...
Das Grundgesetz der Politik lautet: "Es gibt keine falschen Maßnahmen, es gibt nur falsche Begründungen". Das Grundgesetz des Staates lautet: "Du hast Geld einzunehmen". Die beste Begründung zum Geldeinnehmen lautet: "Sicherheit und Schutz für den Bürger". Fügt man diese Regeln zusammen versteht man auch die höheren Bußgelder. Thor, ich weiß, wo dein Blitzer steht, hier stehen auch viele dort, wo nie etwas passiert.
also drängler sollten wirklich hart bestraft werden. ob härter, vermag ich nicht zu sagen, da ich das aktuelle strafmaß nicht kenne.
aber gerade von rambomäßigen dränglern geht eine sehr hohe gefahr aus, und das alleine schon rechtfertigt m.e. eine verschärfung des strafmaßes. es ist angesichts der rekordpreise für sprit ohnehin kaum zu fassen, dass immer noch gedrängelt wird.
allerdings ist es mir auf der heimfahrt von berlin passiert, dass ich mit tempo 160 km/h (!!) von einem drängler mit dauerlichthupe genötigt wurde, die spur zu wechseln. dabei fuhr er so dicht auf, dass ich seine stoßstange nicht mehr sehen konnte. es war total beängstigend. als ich mich dazu entschlossen hatte, auf die normalspur zu wechseln, hätte ich dabei fast einen heranschießenden anderen verkehrsteilnehmer auf der normalspur touchiert. im letzten moment konnte ich wieder zurück auf die überholspur. danach hatte ich natürlich regelrecht butterweiche knie und wartete, bis die normalspur tatsächlich frei war, um zu wechseln. der drängler fuhr mit carracho an mir vorbei und die frau auf dem beifahrersitz zeigte mir den vogel.
das ist der heutige umgang, den wir miteinander pflegen. ich denke, manche autofahrer, so wie dieser drängler, vermissen ganz arg ein feuerbereites maschinengewehr an ihrem fahrzeug !
bezeichnend finde ich, dass raser und drängler in einem atemzug genannt werden. das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun. für ungerecht und überzogen halte ich demzufolge, falls für beide das gleiche strafmaß gelten sollte. apropos : das strafmaß hat inzwischen jede verhältnismäßigkeit verloren. für mich stellt sich die frage, wem ich schaden zufüge, wenn ich statt der erlaubten 90 km/h auf landstraße zb 120 km/h fahre ??? tausende und abertausende sind schon - wie kalmar das schilderte - einen hauch zu spät über die ampel, ohne dass jemand zu schaden kam. die strafe dafür ist absolut zu hoch und überzogen.
fakt ist aber auch folgendes : wenn man zb - wie ich - auf der neu asphaltierten teilstrecke der 3-spurigen A xy auf abschüssiger strecke aufgrund des schilderwaldes die geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h übersieht und stattdessen 40 km/h zu schnell fährt, wird man nicht nur einfach, sondern gleich dreifach bestraft :
1. bußgeld
2. drei punkte nach flensburg und
3. vier wochen fahrverbot
ich wünschte mir von herzen, alle sexualstraftäter (auch die aus österreich) würden in gleichem maße bestraft !!!!!!!!!!!!!!!
kalmar, bei mir vor der Stadt gibt es eine Landstraße. Gut überschaubar, Kerzengrade, leicht abschüssig. Zugegeben, es ist eine Todesstrecke. Viele Kreuze stehen am Straßenrand. Was denkst Du, wo geblitzt wird?
a) Oben, am Beginn der Strecke, wo die Leute anfangen, Gas zu geben?
b) In der Mitte, wo die meisten Unfälle passieren?
c) Unten, am Ende, wo es noch nie einen Unfall gegeben hat, die Leute aber gefahrlos Gas geben können?
Jetzt mal alle Hand hoch, die sich hier FÜR höhere Strafen aussprechen und keine Führerschein und/oder Auto besitzen!
Hey, nicht alle auf einmal.....
oh, hobbyzyniker... da kennst du aber die hiesigen Ampelschaltungen schlecht... Die sind teilweise so geschaltet, dass Du schon voll in die Eisen gehen mußt, wenn die Ampel grade auf Gelb springt....
jensemann, notorische Linksfahrer zaheln auch das doppelte, gelle? ;O)
Wie LadyinRed geschrieben hat: Wenn man sich an die StVO braucht man auch nichts zahlen. Und wer sich an die StVO hält, wird auch selten genötigt. Drängeln wird in sehr vielen Fällen von langsamen Links-Fahrern provoziert, wie ich letzte Woche auf der A3 wieder zu Mass sehen durfte. Mit Tempo 100 hat man auf der linken Spur nichts zu suchen, erst recht nicht, wenn rechts alles frei ist. Rechtsfahrgebot! ICH halte mich dran (obwohl ich gerne schnell fahre).
Gestern auf der Landstraße: Älterer Herr, Tempo 40. Ortsschild, Gas gegeben und mit Tempo 100 in den Ort rein.
Grundsätzlich habe ich kein Problem mit höheren Strafen. Mein Konto in Flensburg ist sauber. Es sollte aber mal drauf geachtet werden, warum einige Leute drängeln oder rasen.
also ein hauch zu spät über die ampel? wenn man in der angemessenen geschwindigkeit fährt, sieht man die ampel rechtzeitig und kann auch noch rechtzeitig bremsem. also die fälle in denen es aus versehen geschieht, sind wohl noch viel seltener als die, die es extra machen. ist mir persönlich noch nie passiert!
Kaum einer rast bei Rot über die Ampel oder mit 100 km/h durch die Stadt, das ist ganz selten. Geld bringen die Grenzfälle. Ein bißchen zu schnell, ein Hauch zu spät über die Ampel, keine gewollten Fehler, das bringt das Geld in die Kassen. Und darauf wird spekuliert.
von mir aus sogar 1000 euro
apropo Blitzkasten. War nicht neulich in den Nachrichten eine Kneipe, die sich "Am Blitzer" nannte und sich auf die Blitzkästen an den Straßen bezieht. Die haben doch dann irgendwie Ärger bekommen, des Namens wegen. Ulkig.
klar wird anfänglich mehr geld in den kassen landen, aber auf lange sicht hin gesehen, ist es wirklich nicht schlecht. warum beschwert ihr euch? wollt ihr etwa alle zu schnell fahren, bei rot über die ampel rasen etc?? war schon lange verboten und das nicht gerade ohne grund.
Wenn man die StVO befolgt, muss man gar nichts zahlen.
Wer einmal in einem Gemeinderat die Diskussion über den Standort eines Blitzkastens miterlebt hat, nämlich dort auf freier Strecke, wo nie ein Unfall passiert, kurz vor der Ortsausfahrt auf abschüssiger Straße, der glaubt das Argument "Verkehrssicherheit" nie wieder. Macchiavelli fährt nämlich fort: "Die Strafen dürfen nie so hoch sein, dass sie Anlass zu einem Aufruhr werden könnten."