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Ich bin für eine bessere Welt, aber nur wenn du mich bezahlst

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Ich bin für eine bessere Welt, aber nur wenn du mich bezahlst

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Eingestellt vonam 10.05.08in Politik via politplatschquatsch.com

Viele Stars sind für eine bessere Welt, singen für mehr Gerechtigkeit und gegen den Hunger. Stars wie Neil Young, Thom Yorke, Bono und Sting sind gegen Globalisierung, Klimawandel, Pelze oder Tropenholz. Doch was machen die Stars mit ihren hohen Gagen, die sie für ihre Auftritte erhalten? Spenden?

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9 Kommentare

Kommentare zu Ich bin für eine bessere Welt, aber nur wenn du mich bezahlst

 

Alter_SackAlter_Sackam 12.05.08


Mir ist im vorigen Jahr nach einem Umzug ähnliches passiert. In der Nähe meiner neuen Heimstätte gibt's eine Einrichtung der Tafeln und ich hatte einen großen Gefrierschrank "übrig", sprich, ich wusste nicht mehr, wohin damit. Wollte das Teil erst entsorgen, obwohl vollkommen funktionstüchtig. Latsche da aber mal vorbei und da kam mir die Idee, die Jungs mal zu fragen, ob sie Bedarf haben. Die sind mir fast um den Hals gefallen und haben die Kiste auch noch selbst abgeholt. Wenn ich so helfe, weiss ich, was damit passiert und dass meine Hilfe an der richtigen Stelle ankommt. Wenn ich zu Schlaumann Bono ins Konzert renne, weiss keine Mensch, wem mit seiner Knete am meisten geholfen wird. Die Typen mit ihrer Scheinheiligkeit hab' ich sowieso gefressen, wurden nicht umsonst von Homer J. (Der gelbe Typ mit dem Hang, seine Sohn zu erwürgen) verarmt.

wikingerhhwikingerhham 11.05.08


zero1000 - gutes Statement - gute Einstellung.
Auch mich widern diese Selbstdarsteller an die nur ihr eigenes Konto füllen wollen, weil sie sonst nicht wahrgenommen werden würden. Deine Lesungen im Altenheim finde ich sehr gut und menschlich. Bin selbst in ähnlichen Projekten tätig und kann bestätigen daß die Dankbarkeit die zurückkommt sehr groß ist und mich sehr berührt.

zero1000zero1000am 11.05.08


Jede Benefiz-Veranstaltung sollte umbenannt werden in Belzefiz-Veranstaltung - es ist unbegreiflich, dass es noch Menschen gibt, die die Selbstdarstellung der Leute finanzieren, denn der gute Zweck, ist ein geheiligtes Mittel, den eigen Promoter und Kontoführer zu befriedigen - mag die Musik noch so gut sein.
Ich mache einmal in der Woche Lesungen im Altenheim - Geschichten, Romanauszüge etc. ohne Honorar - und mache damit alte Menschen glücklich - und mich auch ein wenig. Geht doch mal in Kindergärten oder soziale Armenstationen, bringt kein Geld, sondern nur Kochtöpfe oder anderes - ihr werdet Euch wundern , welche Dankbarkeit ihr erntet - ist nur etwas mühseliger, als per Dauerauftrag sein "soziales" Gewissen zu beruhigen.

chafardchafardam 11.05.08


Ich haben das gutmenschen laberfasel von Bono und co schon immer suspekt gefunden wenn die mal 10% ihrer Einnahmen gespendet hätten, wäre viel mehr Geld zusammengekommen. Was dies aber bewirkt mag ich lieber nicht kommentieren.

BlaueseeBlaueseeam 10.05.08


Warum lässt ein Staat seine Bürger hungern? Politisches Kalkül?

Diese Konzerte füllen das Sommerloch und bekannte Künstler werden noch bekannter und unbekannte Künstler werden bekannt und für die Hungernden bleibt der Makel, sie wären nicht fähig sich zu ernähren.

MolotovMolotovam 10.05.08


musik ist ja auch geil. aber wenn man sich das so betrachtet. da wird gegen etwas gesungen und geholfen hats trotzdem nichts.

koellegirlkoellegirlam 10.05.08


Also ich fand die Konzerte immer ganz nett. War zwar nie dabei, aber habe sie mir im Fernsehen angeschaut.

MolotovMolotovam 10.05.08


Ist doch schon immer so gewesen, für die kleinen Bands ist noch nie viel übrig geblieben. Allein wenn ich schon diesen Live Aid Quatsch sehe, ich weiß nicht, was das bringen soll außer gute Einnahmen.

BlingBlingBlingBlingam 10.05.08


Voll der gute Artikel. Ich finde es auch eine Schande, was die Festival Tickets kosten. Das war früher nicht so wucherpreis-mässig. Die tun alle so, als würden sie für eine gute Sache auftreten, aber letzten Endes ist es nur Music-Business. Doppelmoral hoch drei.


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