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"Die Pflicht zum Dienen gehört abgeschafft!"

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'Die Pflicht zum Dienen gehört abgeschafft!'

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Eingestellt vonam 15.05.08in Politik via netzeitung.de

Junge Menschen effizientes Töten zu lehren, gefährdet für Monty Schädel die freiheitliche Gesellschaft. In einem Gastbeitrag für die Netzeitung sagt der Politische Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft, warum er die Wehrpflicht für verzichtbar hält.

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57 Kommentare

Kommentare zu "Die Pflicht zum Dienen gehört abgeschafft!"

 

hermannkhermannkam 18.05.08


fühlt der deutsche sich überhaupt wohl, wenn er nicht mehr Sklave sein darf

Der_ThorDer_Thoram 17.05.08


Da gibt es ein kleines Problem: Es gibt 6.700.000.000 (6,7Mrd) INDIVIDUEN auf diesem Planeten.
Und es ist schlichtweg unmöglich, dass sich alle mögen und lieb haben. Und wenn es 2 Volksführer gibt, die sich überhautp nicht lieb haben, ist die Konsequenz ein Krieg. Und Der wird von Soldaten geführt.
Es wäre schön, wenn es anders wäre, aber solange nicht alle Menschen vollkommen gleich gepolt und emotionslos sind (und ich hoffe, dass es niemals so sein wird, siehe "Equilibrium"), wird das nicht der Fall sein.

Der_ThorDer_Thoram 17.05.08


Und das kommt noch erschwerend hinzu...
Der Rest ist aber recht gut ausgebildet und hochqualifiziert. Bloß nicht fürs Töten. Das traue ich den wenigsten BW-Soldaten zu.

diewaldfeediewaldfeeam 17.05.08


Napoleon war halt nicht blöd.

ku-dobsonku-dobsonam 17.05.08


zu den thema hat napoleon alles gesagt:

jedes volk unterhält eine armee entweder die eigene oder eine fremde

oneandalloneandallam 17.05.08


Könnt ihr euch oder wir uns nicht einfach stattdessen alle lieb haben, zumindest mal ne zeit lang.

mertemerteam 16.05.08


Ein guter Soldat lernt zu Überleben egal wie,Beser er als ich

Alter_SackAlter_Sackam 16.05.08


Bei Militärpiloten ist es in der Regel auch so, dass die einer sehr hohen Beanspruchung unterliegen und nach einer gewissen Zeit im Job regelrecht so ausgebrannt sind, dass sie von zivilen Fluggesellschaften nicht unbedingt gerne genommen werden. Trifft zumindest auf Jetpiloten zu, bei den Hubis oder Transportern mag das anders sein.

Der_ThorDer_Thoram 16.05.08


So sieht es aus, kalmar. Da ich ein paar Jahre für die US-Army gearbeitet habe, konnte ich auch ein klein wenig dahinter blicken. Bei der Bundeswehr ist es ja so, dass Du quasi automatisch Befördert wirst, ob es verdient war oder nicht (wie bei uns geschehen). Bei der US-Army mußt Du es Dir verdienen. Und Du kannst Deine "Stripes" genauso schnell wieder verlieren.
Ich denke auch, dass Soldaten durch Ihre angelernte Disziplin auf dem Arbeitsmarkt gerne gesehen werden, im Gegensatz zu z.B. "Zivi´s", die nicht unbedingt für Ihre Disziplin und Fleiß berühmt sind.
Die einzigen, die etwas Probleme haben nach dem Militär ins Zivile zu gelangen sind Piloten. Da Mil.Piloten trainiert werden, aggressiv zu fliegen, sind zivile Flugunternehmen natürlich nicht begeistert davon.

kalmarkalmaram 15.05.08


Der Nachteil aller Armeen ist, dass sie von Militärs mit militärischem Denken kommandiert werden. Und in einer Berufsarmee kommt es schnell zu Staus bei den Beförderungen, weil die höheren Chargen nicht zügig genug Platz machen. Aber ich höre immer wieder, dass es ehemalige Berufssoldaten mit technischer Ausbildung auf dem freien Arbeitsmarkt bessere Chancen haben als andere Leute, da man bei ihnen geringe Ausfallszeiten, hohe Disziplin und präzises Arbeiten voraussetzt. Und dazu eine Fähigkeit der Improvisation in Notfällen, die hoch geschätzt wird.

Der_ThorDer_Thoram 15.05.08


Nachteil einer reinen Berufsarmee ist, dass die Hemmschwelle zum Kampfeinsatz niedriger ist als bei einer Wehpflichtarmee. Wie hat mein Spieß damals gesagt: "Wenn die Bundeswehr eine Berufsarmee wird, quittiere ich den Dienst."

Der_ThorDer_Thoram 15.05.08


Ob jetzt WehrPFLICHT oder nicht... Die Bundeswehr ist doch schon lange eine Freiwilligenarmee. Wohl kaum einer, der bei der Bundeswehr dient ist unfreiwillig da. Viele kloppen sich doch schon drum, hingehen zu dürfen. Frauen sind dafür vor Gerichte gezogen. Es gibt mehr Bewerber als Planstellen.
Die Frage über Auslandseinsätze und SpecOps ist müssig, da kein Wehrpflichtiger ins Ausland geschickt wird, außer rein freiwillig. Soldaten die im Ausland sind, sind alles Berufs- und Zeitsoldaten. Die wußten vorher, was passieren kann. Und die Frage nach einem "Warum" durfte, darf und wird ein Soldat niemals stellen dürfen. Nicht in Deutschland und nicht anderswo. Das ist nunmal in Armeen so. Befehl erhalten und ausführen.

BlaueseeBlaueseeam 15.05.08


Das ist wohl eine neue Variante des Friedens, den Krieg anderen zu überlassen, nur den Berufssoldaten.
Hat aber einige Vorteile: geringere Betriebskosten, bessere Ausbildung und es wird nicht rumgemurrt. Berufssoldaten kritisieren ihren Einsatz nicht. Was zählt sind nur die Sicherheitsmaßnahmen, ausreichende Ausrüstung usw. und der Sold und nicht Sinn, Zweck und Folgen eines Krieges.
Nachteil wäre, wenn die Soll-Stärke nicht erreicht wird. Dann könnte es passieren, dass Gefängnisinsassen oder gefährdete junge Männer angeworben werden und die Berufsarmee nur ein Sammelbecken von Asozialen wird.

hotchemaohotchemaoam 15.05.08


jaja.. bombi. soisses wohl. jaja.

mathestarmathestaram 15.05.08


man darf es eben nicht so eindimensional sehen. klar müssen wir eine verteidigung haben, um im falle eines angriffes gewappnet zu sein. aber man sollte die bundeswehr nicht für einsätze in lebensgefahr bringen, die nicht von nöten sind

hotchemaohotchemaoam 15.05.08


ách..
Profil hin .. Profil her .. man wünscht, .. man glaubt, ... man hofft ...
ach

BombaBombaam 15.05.08


@hotchemao

Spätestens wenn ein kleines armes Land mit seinen Soldaten vor deiner Haustür steht und deine Familie abmurkst, weil wir nach deinem Willen die Bundeswehr abgeschafft haben und niemand Gegenwehr fürchten muss, dann wirst du verstehen wovon ich gesprochen habe!

Pazifismus ist ein schlechter Berater für eine Nation die im Überfluss lebt, während im Rest der Welt die Menschen auf den Straßen verhungern. Natürlich wäre eine waffenfreie Welt wünschenswert, aber in diesem Leben werden du und ich das mit Sicherheit nicht mehr erleben!

Außerdem ist es auch für mich ein sehr beruhigendes Gefühl, dass es Frauen und Männer gibt die darauf achten, das ich nicht morgen früh von einer Panzerbrigade mit roten Fahnen vor meiner Haustür geweckt werde oder von Raketeneinschlägen in meinem Vorgarten geweckt werde. So leid es mir tut, aber wer ein Global Player der Wirtschaft und Politik sein will, kommt um eine schlagkräftige Armee nicht herrum. Außerdem ist die Bundeswehr eine Defensivarmee, d.h. dein so genannter Mord, ist wohl eher eine Selbstverteidigungshandlung um Schaden von sich und der Bundesrepublik abzuwenden.

diewaldfeediewaldfeeam 15.05.08


Steht aber schon lange im Profil. Oder kennt jemand ´ne Frau, die Joachim heißt?

diewaldfeediewaldfeeam 15.05.08


Prost ! Muss auch noch was Sinnvolles machen.

Alter_SackAlter_Sackam 15.05.08


Das direkte Töten lernen übrigens die wenigsten Soldaten , die meisten versucht man schlicht und einfach nur dazu zu motivieren und die Sache leichter zu machen. Und dazu reicht es, Pappkameraden gut zu treffen, bei Nahkampfübungen zu wissen, wo man ansetzen muss, um seinem Gegner das Genick zu brechen oder zu wissen, dass es besser ist, das Seitengewehr im Körper des Feindes zur Seite zu drehen, bevor man es herauszieht. Um das zu lernen oder zu wissen, muss man aber nicht unbedingt Soldat sein. Das kann man auch woanders lernen. Denn potentielle Mörder sind wir eigentlich alle, nicht nur Soldaten!


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