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Wirtschaft profitiert von der Armut

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Wirtschaft profitiert von der Armut

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Textil-Discounter, Budget-Hotels und Kleinwagen-Hersteller machen schon jetzt gute Geschäfte. Die Wirtschaft hat sich längst auf die wachsende Armut in Deutschland eingestellt.

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13 Kommentare

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Kommentare zu Wirtschaft profitiert von der Armut

 

KottonKottonam 21.05.08


Das frag ich mich auch. Wenn keiner mehr Geld hat, ist keine Kaufkraft vorhanden.
ABER (!) ich vermute, da wir das Exporland Nr. 1 (noch) sind, wird all die überschüssige Wahre exportiert und im Ausland teuer verkauft. So sichern sich die Firmen einen Großteil ihrer Milliardengewinne.Sollte dann noch was über sein, helfen wir mit unseren überschüssigen Gütern natürlich den hilfsbedürftigen Ländern um immer korrekt und sauber international da zu stehen. ....alles auf kosten des deutschen Arbeitervolkes.
(Ist nur eine Vermutung, aber durchaus denkbar)
Die Deutschen werden von den Untenehmen ausgebäutet und versklavt um sich "international auszurichten" und zu investieren. Alles Geldgeier!!!!

oneandalloneandallam 20.05.08


Vollbeschäftigung für Deutschland.com, solange ich mir mein Aldi noch leisten kann und mein internetzugang kann sich der Herr Aldi von mir aus auch goldene Eier servieren lassen.

TarantelTarantelam 20.05.08


Hört sich eigentlich ja gut.Aber wenn immer weniger Kohle da ist,über die man noch frei verfügen kann, seh ich das ein bisschen Skeptisch. Man steht da vor einem Regal vom Media Markt. Dort gibt es u. a. Eierkocher. Die eine Sorte aus made in Chinafür 11,50 der ander Made in Eur für24,50. Gekauft habe ich den für 11,50,obwohl der andere eine bessere Verarbeitung hatte. Als Rentner muss man eben knausern!

ku-dobsonku-dobsonam 20.05.08


vielleicht sollte die wirtschaft nichts mehr im billig bereich produzieren bzw anbieten...... dann wäre alles besser..... oder etwa nicht

koilekoileam 20.05.08


Brave New World ist ein glänzendes Beispiel liebe uschi...ich sage nur Big Schäuble...ähhhh...Brother is watching you....und die Wahrheit als solche wird von der Politik mittlerweile heute auch schon jeden Tag neu erfunden, genau wie in dem Buch...vielleicht noch nicht ganz so krass, aber wie heisst es doch so schön in der Werbung: " wir arbeiten daran ! "

TarantelTarantelam 20.05.08


Welche Wirtschaft meinste denn.Ausser bei Spargel und Erdbeeren wird der Preis nicht mehr durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Und wenn ich dann höre das sich Eon bei den Kommunen in der Wasser und Abwasserversorgung einkaufen will,kann man davon ausgehen,das die Armut aber auch der Reichtum
weiter steigen wird.

BombaBombaam 20.05.08


Die Wirtschaft profitiert nicht nur, ein die Wirtschaft provoziert dies sogar!

Dumpinglöhne bei Milliardengewinnen
Kündigungen trotz Milliardengewinnen

Die Frage ist nur, wer soll die ganzen Sachen noch kaufen, wenn keiner mehr Geld und Arbeit hat?

BlaueseeBlaueseeam 20.05.08


Eine strikte Trennung wird es wohl nicht sein, denn es sind nicht nur Arme , die in Discounter und Ramschläden herumstöbern. Unter ihnen sind Sparsame Bürger, Geizhälse oder Schnäppchenjäger aus reinem Vergnügen.

KottonKottonam 20.05.08


Und weil die wissen, das das deutsche Volk das mit sich machen lässt, werden die auch nichts dagegen unternehmen!

f5f5am 20.05.08


Immerhin gut, dass diese "Trennung" zurzeit zumindest in der Öffentlichkeit diskutiert wird.

Only-the-catOnly-the-catam 20.05.08


Was sollen sie auch anderst machen als sich auf die Armen einzustellen, unsere Politelite kauft ihre Statussymbole beim Designer - nicht beim Discounter und ihre Nahrungsmittel beim exclusiven Feinkosthändler statt bei Aldi und damit das auch so bleibt werden die Armen der Gesellschaft auch weiterhin fleissig ihre Steuern zahlen.

uschiuschiam 20.05.08


Richtig. Die billig-fress-ketten machen uns dicker (aldi. lidl) und die billig textil-discounter machen uns hässlicher (kik, etc.)
diese Tatsache ereignet sich nicht erst seit gestern. Das ist ein Prozess.
In Brave New World gab es auch Klamotten, die, wenn sie kaputt waren, weggeschmissen wurden... Das ist kein Science Fiction mehr.

f5f5am 20.05.08


Und an diesem Punkt schließt sich der Kreis. Warum etwas gegen die Armut unternehmen, wenn man davon profitiert?


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