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Musikindustrie darf in Zukunft Nutzerdaten bei Providern abfragen

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Musikindustrie darf in Zukunft Nutzerdaten bei Providern abfragen

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Der Bundesrat hat dem Gesetzentwurf zugestimmt, der die Auskunftsrechte bei Urheberrechtsverstößen reformiert. In Zukunft dürfen auch Unternehmen Name und Adresse von Filesharern beim Provider abfragen ohne Anzeige erstatten zu müssen.

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13 Kommentare

Kommentare zu Musikindustrie darf in Zukunft Nutzerdaten bei Providern abfragen

 

LitariusLitariusam 27.05.08


Bitte nicht eure IP verschleiern ;)

JoJo57JoJo57am 26.05.08


Möchte nicht wissen was bei der T-Com nebenher so mit unseren vertraulichen Daten passiert. Der neue Skandal bei der der T-Com lässt auf nichts gutes schliessen.

Der_ThorDer_Thoram 24.05.08


Auch wenn ich selber nichts illegales aus dem Internet runterlade, so ist dies doch wirklich ein großer Schritt Richtung totaler Kontrolle durch die Wirtschaft. Sollte ich herausbekommen das mein Provider (T-Com) meine Daten ohne richterliche Anweisung herausgibt, werde ich IM NAMEN DES WAHREN VOLKES meine Rechtschutzversicherung nutzen, bis die Telekom mir (wieder mal) in den Arsch kriecht und um Gnade winselt... Beim letzten mal konnte ich 2 Wochen nicht sitzen...

JournalistinJournalistinam 24.05.08


Musikindustrie darf in Zukunft Nutzerdaten bei Providern abfragen

Nicht nur die Musikindustrie darf Nutzerdaten abfragen, sondern viele andere Bereiche tun dies bereits, nach meiner Kenntnis. Die Überwachung, also das ausspionieren der Bürgerinnen und Bürger ist ja bekanntlich bereits die Regel! Nicht nur Orwell lässt grüßen, sondern wir haben es mit Mustern zu tun, die bereits früher in Deutschland an der Tagesordnung waren und wohl auch noch sind. Aber wie gesagt, alles legal, im Namen des Volkes. Die Abgeordneten, aller Parteien, betrachten sich als Vormund der Bürgerinnen und Bürger. Und die Lobbyisten auch. Ist zwar im Grundgesetz nicht vorgesehen, aber wer kümmert sich noch um's Grundgesetz? Wie sagte einmal ein christlicher Politiker: Man könne ja nicht immer das Grundgesetz mit sich tragen. Sehr aufschlußreich! Mich wundert garnichts mehr! Halte alles für möglich!

NeleinloveNeleinloveam 24.05.08


Die Gelder, die die Musikindustrie einnimmt sind unsagbar hoch. Ich weiß nicht, wie und wo sie noch abkassieren wollen.

gerry15gerry15am 23.05.08


Ich glaube die wissen alle gar nicht in welches Unglück sie sich auch selbst damit stürzen.
Man beschneidet unsere Privatsphäre und Rechte aber auch die der Mitarbeiter in diesen Firmen. Was du aussendest, kommt irgendwann zu dir zurück.

pesajepesajeam 23.05.08


Wieder ein Schritt weiter zum gläsernen Menschen. Was ist mit der Privatsphäre wenn schon jede Fuzzy-Firma aus Geldgier deine persöhnlichen Daten aus dem Internet bekommen kann. Wenn eine CD 6-8 Euros kosten würde, mehr sind die meisten sowieso nicht wert und halten tun die auch nur ein paar Jahre, waer dieses Problem garnicht vorhanden. Nun wird die Geldgier der Musikindustrie wie so oft von unserer Regierung unterstützt. Ach ja!. Gläserner Mensch?. Big Brother Schäuble wird das freuen.

Alter_SackAlter_Sackam 23.05.08


23 % der Abgeordneten sind Anwälte. Mit diesem Gesetz helfen die Damen und Herrn in der Regierung praktisch ihren Abmahnanwaltskollegen ihre "Arbeit" zu verrichten und sich auf Kosten von Bagatelldelikte begehenden Internetusern sich die Taschen zu füllen. Na ja, wie gesagt:"Im Namen des Volkes"! Dieser Satz mutiert immer mehr zur Lachnummer.

DingdongDingdongam 23.05.08


darum gehts doch gar nicht. man darf seinem provider demnächst einfach nicht mehr trauen. also hat man schon beim surfen ein schlechtes gewissen. das geht zu weit und greift in die privatsphäre.

peterklöpelpeterklöpelam 23.05.08


wer nichts runterläd, hat auch nichts zu befürchten, leute.

dickeskinddickeskindam 23.05.08


Das ist doch nicht deren Ernst? Jetzt können schon Unternehmen anfragen? Das kann doch nicht wahr sein. Demnächst fragen alle möglichen Unternehmen an und verlangen Statistiken über Besuche von Websites. Damit sie ja auch keine Streuverluste einplanen müssen. Bei denen hackts total. Ich wandere bald aus.

HexerHexeram 23.05.08


Steht das Gesetz eigentlich über den AGBs die in dem Vertrag stehen, die ich mit dem Provider abgeschlossen habe? So von wegen: Daten werden an Dritte nicht weitergegeben. ???

geilikyliegeilikylieam 23.05.08


"Einzige Hürde: Ein Richter muss der Identitätsabfrage zustimmen. Zudem soll dieser Weg nur bei "gewerblichem Ausmaß" möglich sein. Wie das konkret gemeint ist, verschweigt das Gesetz. Gleichzeitig soll das neue Gesetz mit hohen Abmahnforderungen Schluss machen. Es begrenzt die Höhe der Forderung einer ersten Abmahnung auf 100 Euro. Allerdings gilt dies nur für "Bagatellverstöße durch Privatpersonen". Was "privat" und "Bagatelle" ist, wird nicht genauer definiert."

Super nicht genauer definiert. Leute schafft Eure Rechner ab.


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