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Artikel Chavez: USA wollen OPEC destabilisieren

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Chavez: USA wollen OPEC destabilisieren
MEXICO/LAUTERBACH, 23. Mai 2008 - (www.freie-stimme.org/Anka Bastian).

Venezuelas Präsident Hugo Chavez erklärt. die USA unter der Führung des evangelischen Christen Bush, hätten vor, die Organisation Erdöl exportierender Staaten (OPEC) destabilisieren zu wollen.

Wie mexikanische Medien berichten, erklärte der Präsident Chavez, Washington habe vor, die Exportländer für den zügellosen Anstieg der Erdölpreise verantwortlich machen zu wollen.

"Die Vereinigten Staaten wollen die OPEC in den Augen der Weltöffentlichkeit destabilisieren und verächtlich machen und diese Organisation für die hohen Erdölpreise verantwortlich machen", sagte Chavez in Caracas vor Medizinstudenten.

Venezuelas Staatschef zufolge sind die US-Versuche, die OPEC-Staaten zur Erhöhung der Erdölförderung zu zwingen und dadurch die Energiepreise zu senken, aussichtslos.

"Der Anstieg der Erdölpreise hängt nicht mit dem Unterangebot zusammen, sondern ist durch spekulative Geschäfte auf den Weltbörsen und wegen der hohen Besteuerung durch die Abnehmerländer selbst verursacht worden", sagte Chavez.

Nach seiner Ansicht hängt der Anstieg der Erdölpreise mit der Verschwendung und dem überhöhten Energieverbrauch in den Industriestaaten und mit der Aggression gegen den Irak sowie mit den permanenten Drohungen gegen Iran und Venezuela zusammen.

Am Mittwoch stieg der Erdölpreis pro Barrel an der New Yorker Warenbörse auf die Rekordhöhe von 133,17 Dollar.

Chavez erneuerte seine Idee, eine OPEC-Bank zu gründen, dort die Gold- und Devisenreserven der Erdöl exportierenden Staaten zu konzentrieren und damit dem US-Finanzdruck zu widerstehen.

Der OPEC gehören Algerien, Angola, Indonesien, Iran, Irak, Kuweit, Libyen, Nigeria, Katar, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate und Venezuela an. In diesen Ländern sind etwa 67 Prozent der erkundeten Erdölvorräte konzentriert.

1 Kommentar

Kommentare zu Chavez: USA wollen OPEC destabilisieren

 

BlickindieZukunftBlickindieZukunftam 24.05.08


Mögen manche diesen Mann für undiplomatisch halten, so sagt er doch ganz unverblümt seine Meinung -
entgegen der allgemeinen gekauften Ansichten der übrigen Öffentlichkeit.


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