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Schielen auf das Geld der Reichen

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Schielen auf das Geld der Reichen

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Höhere Steuern für Vermögende und weniger Abgaben für mittlere und niedrigere Einkommen - auf diesen Nenner lassen sich die steuerpolitischen Vorschläge bringen, die SPD-Chef Kurt Beck und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Dienstag in Berlin präsentiert haben.

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15 Kommentare

Kommentare zu Schielen auf das Geld der Reichen

 

andreas123andreas123am 29.05.08


..auch wenn ich kein Freund von US-Amerika bin, deren Steuersystem ist besser!

Solang jemand noch offizieller US-Bürger ist - egal in welchem Land dieser seinen Arsch niedergelassen hat - ist dieser steuerpflichtig und muß eine Steuererklärung abgeben!

Kommt dieser seiner Auflage nicht nach, wird dieser (je nach Fall) auch schon mal auf die internationale Fahndung gesetzt !

Alter_SackAlter_Sackam 28.05.08


Ich würd's nicht Neidsteuer nennen. Diese ganze Neiddebatte ist doch nur die dümmliche Reaktion auf den berechtigten Ruf nach mehr sozialer Gerechtigkeit. Ob die allerdings über diese Art von Steuer hergestellt werden kann, wage ich auch zu bezweifeln. Auf alle Fälle aber gibt es mit dieser sozialen Gerechtigkeit ein großes Problem in diesem Land, dass man nicht kleinreden darf, da es meiner Meinung nach auf Dauer den Bestand dieser Gesellschaft in Frage stellen wird. Dabei geht es auch garnicht darum, ob ein Hartz IV-Empfänger 5 Euro mehr bekommen oder irgendjemand mehr Steuern zahlen soll. Ich sehe zur Zeit ein allgemeines Auseinanderdriften der ganzen Gesellschaft, was kurioserweise von Seiten der Politik noch gefördert wird. Jeder wird gegen jeden aufgehetzt, so dass das Gemeinwesen vor die Hunde geht. Und das ist erschüttern, vielleicht aber auch aus Machterhaltungsgründen gewollt. Doch dann ist dieses "Gemeinwesen" nur noch eine Farce.

diewaldfeediewaldfeeam 28.05.08


rechtfertigt das eine Neidsteuer?

Alter_SackAlter_Sackam 28.05.08


Na ja, wenig ist's schon nicht. Wenn ich z.B. daran denke, dass in Brandenburg der Durchschnittsbruttoverdienst wohl bei 2200 Euro liegt.

diewaldfeediewaldfeeam 28.05.08


Betroffen wären ca. 3,7Mio. Steuerzahler, also ca. 2,4Mio. mehr als bisher. Die Möglichkeiten, sich zu entziehen sind relativ gering, weil es ja auch die betrifft, die wirklich nur 125.000 verdienen. Da ist der Spielraum begrenzt. Bei dem Einkommen hat man zwangsläufig einen etwas aufwändigeren Lebensstil, Repräsentationspflichten, Kosten der Altersversorgung etc..Nach Steuern bleiben da noch 5.000 p.m. übrig. Was ist daran reich?

Alter_SackAlter_Sackam 28.05.08


Schon klar! Gibt es eigentlich irgendwo nachlesbare Zahlen, so über Einkommensgruppen und deren Anteil an der Bevölkerung oder so in der Richtung? Hab' mal versucht, in dieser Richtung zu recherchieren, aber nichts gefunden. Ich hab' nämlich den Eindruck, dass mit dieser speziellen Steuerregelung zwar ein prima Werbeeffekt erzielt werden kann, so nach dem Motto:"Was sind wir doch gerecht!", dass dabei aber wahrscheinlich garnicht soviel rauskommt. Weil ich denke, dass die 125.000 sich zwar gut anhören, es aber gar keine so große Zahl von Bürgern gibt, die darunter fallen. Und seien wir doch mal ehrlich! Wer in dieser Liga mitspielt, hat doch steuerrechtlich ganz andere Möglichkeiten, als Josef Kraxelhuber aus Oberaffengeil an der trüben Trulla.

morpheusNDHmorpheusNDHam 28.05.08


Steuersenkung wäre doch mal ein Anfang. Aber bitte liebe Politiker, wir glauben euren Lügen nicht mehr so wie früher. Kommt aus dem ar... und unternehmt was, sonst sehen wir alle irgendwann mal nach. Was dann mal gesagt wurde ist eh falsch verstanden. Entlastungen für die Kleinen, glaub ich nicht mehr wirklich dran. Man kann sich ja aber mal zurücklehnen und eventuell überaschen lassen.

diewaldfeediewaldfeeam 28.05.08


Dass wir dabei nicht nur von Arbeitnehmern reden, dürfte klar sein. Da geht es um die, die ihren Wohnsitz überall haben können und ihren Firmensitz (Nicht unbedingt die Produktionsstätte) und damit ihre Steuerpflicht verlagern können, vielleicht sogar bei besserer Lebensqualität.

Alter_SackAlter_Sackam 28.05.08


2007 lag das Durchschnittsjahreseinkommen eines Arbeitsnehmers in der privaten Wirtschaft in Deutschland bei unter 50.000 Euro. Ich denke nicht, dass von der Regelung mit den 125.000 Euro so übermäßig viele Leute betroffen sind.

Jerryberlin2008Jerryberlin2008am 28.05.08


Ein Glück, dass ich nicht reich bin ...

Alter_SackAlter_Sackam 28.05.08


Ich glaub' auch nicht, dass die das wirklich ernst meinen. Sieht eher so nach Torschlußpanik vor den Wahlen im nächsten Jahr aus.

diewaldfeediewaldfeeam 28.05.08


Ich glaube, das können wir mit großer Gelassenheit sehen. Erst mal ist es ein Entwurf zum Ruhigstellen und Ablenken, der sowieso weggeschmissen wird. Wenn´s tatsächlich teilweise so kommt, dann nicht vor 2011.
Jeder, den es trifft (und das werden bei schon 125.000 eine Menge sein) kann und wird sich darauf vorbereiten.
Wer zuviel will, kriegt gar nichts.

tieffliegertieffliegeram 28.05.08


Höhere Steuern für Vermögende ist völlig in Ordnung, wenn man bedenkt welches Geschenk ab 2009 durch die Abgeltungssteuer mit pauschal 25 % gleichzeitig für die Reichen erbracht wird.

husky1985husky1985am 28.05.08


mehr steuern ist schon ok!
aber vergesst die hintertür für die reichen nicht offen zu lassen.

andersandersam 28.05.08


In dieser Legislaturperiode nicht mehr machbar. Achso, aber schön, dass wir mal darüber geredet haben. Sehe die nächsten Wahlprogramme schon vor mir. Gewinnen wird dann wohl der, der die größten Steuersenkungen oder Einsparungen für den Bürger verspricht und sie danach nicht einhält.

Aber ich möchte ja nicht pessimistisch sein, werde nachts vermutlich auch besser schlafen, sobald Deutschland über ein paar Billionen Schulden weniger verfügt!


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