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Theo Weigel: "Die Idee für dein Euro war einfach genial"

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Theo Weigel: 'Die Idee für dein Euro war einfach genial'

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Theo Waigel meldet sich zu Wort. Pünktlich zum Jubiläum zehn Jahre Euro-Notenbank sagt der Ex-Finanzminister FOCUS Online, warum der Euro ein Glücksfall ist – und weshalb viele Deutsche Probleme beim Rechnen haben.

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26 Kommentare

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Kommentare zu Theo Weigel: "Die Idee für dein Euro war einfach genial"

 

pesajepesajeam 02.06.08


Danke Thor. Besser haette ich das nicht formulieren koennen. Was da noch dazu kommt ist die Tatsache dass auch alle Dienstleistungen durch den Euro teurer geworden sind. Feueher hat man 5 oder 10 DM bezahlt, heute bezahlt man eben 5€ oder 10€. Wenn ich in die Kneipe gehe bezahle ich heute 2,40 bis 3,00 € fuer einen Schoppen Bier 1999 waren dass 2,20 DM. Aber das ist noch nicht alles. In das Glas gehen nicht wie früher 0,5 Liter, sondern nur noch 0,3 Liter. Doppelt beschissen. So ist es mit fast allen Lebensmiteln gemacht worden. Toller Euro.

Der_ThorDer_Thoram 02.06.08


Ok. Wenn ich einkaufen gehe (Lebensmittel, Haushaltsbedarf) habe ich VOR dem Euro meinen Einkaufswagen mit ca. 60-70 DM voll gemacht. MIT dem Euro und die gleichen Artikel bezahle ich ca. 50-70 Euro. Meine Einkaufsgewohnheiten haben sich nicht geändert. Und das ist unmittelbar nach Einführung so gewesen. Keine Teuerungsrate, keine MwSt-Erhöhung, keine Inflation. Das ist einfach nur eine beschissene Abzocke der Wirtschaft, ins Rollen gebracht von unfähigen, blauäugigen Politikern.
Das ist nicht gefühlt, das ist real! Und zwar bei 80Mio. Bürgern dieses Landes.
Die Statistiken sind schöngeschrieben. Da fallen auch Luxusgüter rein, die mehr kosten, aber billiger geworden sind. Ich kann aber keine LCD-Fernseher essen und PC´s Trinken.
Wenn Luxusgüter teurer geworden wären, wäre mir das egal. Die alltäglichen Sachen sind es aber..

neujneujam 02.06.08


Das ist doch Quatsch. Der Euro ist tatsächlich erfolgreich und hat nicht zu einer Preissteigerung geführt, jedenfalls nicht im allgemeinen.

Für die Preissteigerung gibt es andere Gründe: Steuererhöhungen, Energiepreise, Kostensteigerung im Krankheitswesen, steigende Arbeitslosen- und Rentenversicherungsbeiträge, Lohnerhöhungen und nochmals Steuererhöhungen wegen der Progression.

neujneujam 02.06.08


???

neujneujam 02.06.08


@husky1
Zu "warum druckt nicht mal eine zeitung die preise vom 31.12.2001 und vom 31.12.2002 ".
Dazu gibt es doch den Preissteigerungsindex. Das kannst Du alles nachlesen. Es gab keine wesentliche Preissteigerung!
Die Priese sind im letzten Jahr deutlich stärker gestiegen, vor allem wegen der MwSt. udn der Energiepreise.

bonbonbonbonam 02.06.08


man hat nach der einführung des euros darüber geklagt, dass viele dinge einfach teurer wurden. einschlägige tests bzw. vergleiche haben die thesen nicht unterstützt.

neujneujam 02.06.08


Und was hat das mit dem Euro zu tun?

neujneujam 02.06.08


Was du schreibst, ist platt und falsch!

1. Hat fast jeder privat davon Vorteile, besonders Reisende. Er muss nicht Geld tauschen (was immer einige Prozent der Summe gekostet hat). Überweisungen sind billiger. Preise sind grenzübergreifend transparenter und vergleichbar.

2. Wenn die Wirtschaft floriert, geht es auch der Allgemeinheit besser . Schon mal was von Steuerzahlungen und Arbeitsplätzen gehört?

3. In der Wirtschaft haben besonders kleine Firmen, die gerade NICHT reich sind, Vorteile, weil Sie sich internationale Geschäfte und Absicherung von Währungsrisiken nicht/kaum leisten konnten.

4. Durch den Euro muss man nicht mehr Steuern zahlen. Das hat andere Gründe.

5. Die Abhängigkeit vom US-Dollar wird zunehmend reduziert.

pesajepesajeam 31.05.08


Die Idee war gut, aber die Umsetzung eine Katastrophe fuer den Bürger. Profitiert hat die Politik, der Einzelhandel und die Industrie (kurz; die Reichen). Betrogen und beschissen ist der Steuerzahler und Konsument. Wie immer.

husky1985husky1985am 31.05.08


was den euro anbetrifft hast du recht!
aber warum druckt nicht mal eine zeitung die preise vom 31.12.2001 und vom 31.12.2002 ,dann würde ich gerne mal die ausreden des herrn waigel und anderer politiker hören.

TarantelTarantelam 31.05.08


Beim Einkaufen muss man aufpassen wie ein Schiesshund.
Habe vor kurzem meinen Fiesta repariert Vorderfeder bei Ford 107€ Internet 48€
Bremseil 78€ nternet 38€
Haltefedern für Bremse 48€ internet 18€
usw usw
Irgendwie muss man über die Runden kommen!!



















TarantelTarantelam 31.05.08


Heute;Im Angebot Ein Tasse Kaffee u. ein Stück Erdbeerkuchen 4,95€
Als Rentner konnte man zu Dm Zeiten mit 1600 gut auskommen .Auch wenn der Euro nicht an allem Schud ist,
Mit 780€ ist man eine arme Sau(nicht nur gefühlt)

ku-dobsonku-dobsonam 31.05.08


die frage ist doch ..... wäre es bei einem weiterbestehen der mark anders gewesen ????

Der_ThorDer_Thoram 30.05.08


Das Problem an der Sache ist, dass es von Anfang an klar war, dass es in die Hose geht. Zumindest war es mir klar und einigen Millionen Anderen sicher auch. Wir sind auch nicht gefragt worden, ob wir den Euro wollen.
Und das er stabiler ist... nunja, vielleicht hat das auch den Grund, das der Euro weniger Konkurenz hat als die DM. Es steht ja nur noch Dollar und Pfund und evtl. Yen entgegen.
Der Euro steigt immer weiter, der Dollar fällt. sehr schlecht für den Export. Für ein Land, was vom Export lebt, gar nicht gut...

zero1000zero1000am 30.05.08


Sorry, aber hier wird nur Seltsames geredet - was aus dem Euro gemacht wurde hat doch weder mit Waigl noch sonst jemandem was zu tun - außer den Gaunern des Handels, die gnadenlos zugeschlagen haben! Der Euro ist stabiler und mehr Wert als es die DM jemals war! Nochmal - etwas mehr volkswirtschaftliche Kenntnisse wären sicher angebracht!!

Der_ThorDer_Thoram 30.05.08


Sicher, es stimmt schon das die Politik mit der Teuerung an sich nicht viel zu tun hat. Wenn man davon absieht, dass der Staat den ersten Euro-Beschiss überhaupt vollzogen hat. Stichwort Pendlerpauschale!
Vor dem Euro waren es 40Pf/km. Mit dem Euro waren es 20Cent/km, was weniger ist als 40Pf. Allein dadurch hat der Staat schon ein paar Millionen eingespart.
Wo es der Staat wieder mal voll versiebt hat, war die Anerkennung der "Selbstverpflichtung" der Wirtschaft, die Preise auf Grund des Euros zu erhöhen. In allen anderen Euro-Ländern wurde es per Gesetz erlassen, dass die Preise nicht erhöht werden dürfen. In sofern sind Waigel&Co doch die Schuldigen, da es für jeden mit Hirn voraussehbar war...
Seit wann hat sich die Wirtschaft jemals an eine "Selbstverpflichtung" gehlaten??

CelticCelticam 30.05.08


Ach Herr Waigel, reicht es nicht, daß man das Volk durch die Einführung des Euro der Armut immer näher treibt. Muß man sich jetzt auch noch über das Volk mit dieser unglaublich dreisten und dämlichen Aussage lustig machen?
Naja, er muß ja nicht rechnen...hat sein Schärflein ja schon lange im Trockenen!

zero1000zero1000am 30.05.08


Worüber jammert man denn hier - der Euro ist stabiler als die DM. Die Teuerung hat doch mit dem Euro NICHTS zu tun! Vielmehr mit denen, die eins-zu-eins die Preise geändert haben!
Ein wenig volkswirtschaftliche Kenntnisse wären schon angebracht!

Der_ThorDer_Thoram 30.05.08


Um fair zu sein: Es sind schon viele Sachen billiger geworden.
Computer, Fernseher, DVD-Player, Unterhaltungselektronik. Also alles, was man täglich kaufen muß um zu leben.
Wen interessiert da, dass so unwichtige Sachen wie Brot, Butter, Obst und Gemüse sich verdoppelt haben?
Du hast vollkommen recht, diese Herrschaften, die uns diese Misere eingerockt haben, haben mit dem wahren Volk nichts gemein..

mexico47mexico47am 30.05.08


Auf ein Schreiben an Herrn Waigel gekam ich die Antwort, dass es sich hierbei nur um ein 'gefühlte' Teuerung ist. Auf meine Antwort, dass ich dann froh bin dass ich für verschiedene Gegenstände (Kaffee, Essen, Schuhe) antwortete mir Herr Waigel, dass es für mich besser wäre, ich würde ein Haushaltsbuch anschaffen. Aber ich denke, wenn ich am 29.12.2001 in einer Raststätte 2 DM für einen Kaffee bezahle und am 03.01.2002 bezahle ich 2 Euro, dann brauche ich weder ein Haushaltsbuch noch handelt es sich um eine gefühlte Teuerung, sondern um eine Abzocke. Leider bekam ich auf dieses Schreiben von diesem feinen Herrn keine Antwort mehr. Nur denke ich, dass ein Grossteil von unseren Ministern, die ja soooooo volksnah sind, nicht auf Anhieb sagen können, was ein Packchen Butter kostet. Na ja, dann wundern die sich noch, wenn immer weniger Bürger zu den Wahlen gehen.


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