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Die Bildzeitung und die "Ausländer-Kriminalität"

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Die Bildzeitung und die 'Ausländer-Kriminalität'

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Nur eines von leider vielen Beispielen, wie das Boulevard-Blatt versucht, durch gefährliche und unaufrichtige Stimmungsmache Profit herauszuschlagen.

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4 Kommentare

Kommentare zu Die Bildzeitung und die "Ausländer-Kriminalität"

 

statistik-goofsstatistik-goofsam 04.06.08


Zum Thema "Es gibt keine Ausländerkriminalität": Natürlich werden Straftaten von allen möglichen Menschen begangen, von Pfarrern, Ausländern, Jugendlichen, Poiltikern, Managern, jede soziale Gruppe, egal wie gut sie zu identifizieren ist, beinhaltet Menschen, die sich nicht immer an die Gesetz halten. Keine dieser Gruppen ist allerdings homogen, es ist - auch wenn Häufungen bestimmter Delikte in einer Gruppe festgestellt werden (meist wird aber nicht mal differenziert, welche Deliktgruppen denn nun übermäßig unter welchen Menschen vorkommen) - gefährlich, wenn man daraus schließt, dass jeder , der dieser Gruppe zugeordndet wird, ein höheres Potential aufweist, Verbrechen zu begehen.
Es ist höchst bedenklich, unachtsam mit Begriffen wie Ausländerkriminalität und Jugendkriminalität um sich zu werfen - das suggeriert nämlich, dass Delinquenz kausal von einem Merkmal wie z.B. Nationalität oder Alter abhängt. Gerade das Schlagwort der Ausländerkriminalität transportiert ein gefährliches Vorurteil, man kann es ein "rassistisches Wissen" nennen, dass Nicht-Deutsche krimineller seien als Deutsche.

Ähnliches Beispiel: Wenn eine Person einmal eine gesetzwiedrige Tat begeht, ist oft sofort die Rede vom "Kriminellen", vom "Verbrecher". Diese Worte bezeichnen einen Lebensstil, er macht aus Personen, die gegen ein Gesetz verstoßen haben, zum Delinquenten, zum gewohnheitsmäßigen Verbrecher, zu einer grundsätzlich sich abweichend verhaltenden Person.


Gut Dreiviertel der Tatverdächtigen (siehe Polizeiliche Kriminalstatistik 2007) sind männlich. Wie soll ich mit dieser Zahl umgehen? Auch Alice Schwarzer wird daraus nicht schließen, dass man am besten alle Männer aus Deutschland ausweist.

verlinktverlinktam 04.06.08


Aufgefallen ist mir das schon länger aber das ist wohl in jedem Land bei Boulevardzeitung so.

Only-the-catOnly-the-catam 04.06.08


Ehe es einer in den falschen Hals bekommt:

Es gibt unter den Migranten auch sehr viele Menschen die sich fair benehmen und nicht jede Gruppe junger Menschen mit Migrationshintergrund ist böse, aber wenn junge Migranten über die Strenge schlagen ist es meist nicht anderst als bei den linken Chaoten ( wie man sie oft lverharmlosend betitelt ) oder den rechtsradikalen, in der Gruppe sind sie die stärksten, sind sie alleine suchen sie oft schon vor ner Hauskatze das Weite.

Only-the-catOnly-the-catam 04.06.08


Frage:

Würde mich interessieren ob der Schreiber des Artikels den ganzen Mist noch genauso formulieren würde wenn er ganz politisch korrekt ohne Chance auf Hilfe durch dritte einer Gruppe junger Menschen mit Migrationshintergrund gegenüberstehen würde in der bösen Vorahnung die kommenden Tage im Krankenhaus von freundlich lächelnden Pflegerinnen verwöhnt zu werden.

Aber:

Es gibt ja defakto keine Ausländerkriminalität wie er schreibt, ist alles nur Stimmungsmache. Es gab keinen Mehmet, auch der Komaschläger der freigesprochen wurde, Ehrenmorde wo denn überhaupt ... am Besten wir ersetzen das einheimische Volk durch Migranten dann können wir Polizei, Staatsanwaltschaft, die Gerichte nebst Gefängnisse und sogar die Rechtsanwälte alle abschaffen.

Fazit:

Eine friedliche Zeit kommt auf uns zu, wie lang haben wir uns danach gesehnt.


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