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Linke Mehrheit überstimmt Koch-Regierung

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Linke Mehrheit überstimmt Koch-Regierung

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In Hessen ist das Studium an Universitäten und Fachhochschulen ab Herbst wieder gebührenfrei. SPD, Grünen und Linksfraktion stimmten gemeinsam gegen das Votum von CDU und FDP.

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25 Kommentare

Kommentare zu Linke Mehrheit überstimmt Koch-Regierung

 

CamposCamposam 05.06.08


Der homepage von Frau Ypsilanti ist zu entnehmen, daß ihr Studium bis zum Abschluss als
Diplomsoziologin acht Jahre (16 Semester) gedauert hat. Recht lange für ein "Allerweltsstudium",
dessen Absolventen in aller Regel nicht als deutsche "Exportschlager" gelten ( es gibt durchaus gute darunter).
Aber als leuchtendes Vorbild für Bummelstudenten kann ein 16 Semester langes Studium
durchaus dienen. Durchaus nicht kann diese Gemächlichkeit ( "Leistung" ist Arbeit mal Zeit) immer
mit Arbeit neben dem Studium begründet werden. Es gibt Hunderttausende von Studierenden,
die neben dem und zur Finanzierung des Studiums arbeiten. Und trotzdem die Regelstudienzeit
einhalten. Was da Frau Yssilanti mit Grünen und Linken da getrieben hat, das ist typische und
auf Kosten anderer betriebene Klientelpolitik.

diewaldfeediewaldfeeam 05.06.08


Geschickter Schachzug von Yps & Co. Wen wählen wohl die jetzt bevorzugten Lifetime-Studenten? Das ist bestimmt nicht die Klientel von CDU und FDP. Faulpelze und Schmarotzer aller Länder, vereinigt Euch.

Der_ThorDer_Thoram 05.06.08


Ich mag das Denken und Verhalten von vielen Studenten nicht. Menschlich gesehen sieht es ganz anders aus. Wenn ich Studenten allgemein nicht mögen würde, würde ich auch keine in meinem Freundeskreis dulden.
Es ist nunmal Unsinn, dass sich eine Minderheit auf Kosten der Allgemeinheit ein schönes Leben macht. Und da zählen Studenten nunmal auch dazu. Es ist, wie in sovielen anderen bereichen die letzten Jahre (jahrzehnte) immer ein oder beide 'Augen zugedrückt worden, die lockere Handhabe ist aufs übelste Ausgenutzt worden und jetzt ist das Maß voll. So einfach ist das.
Die Arbeitende Bevölkerung Deutschlands kann es sich nunmal nicht mehr leisten, einen Haufen Schmarotzer (Damit sind nicht nur die Studenten gemeint) durchzufüttern.

fishgordonfishgordonam 05.06.08


Ihr mögt Studenten so ganz allgemein nicht so recht, hm?

Der_ThorDer_Thoram 05.06.08


kalmar, mein Land wird durch die Abschaffung der Studiengebühren sicher keinen Schaden nehmen. Hatten wir vor den Gebühren ja auch nicht.
Aber Schaden nehmen wir durch diese Rückgratlosigkeit der links abgesiedelten Parteien.
Da macht die CDU mal etwas wirklich sinnvolles und wir können sicher sein, das SPD und Genossen es gleich wieder zerstören. Das ist es, was mich so massiv zum Erbrechen bringt.
Campos hat es auch noch mal wunderbar beschrieben, wie es hier aussieht.
Von den Studenten die ich kenne, war 1! dabei, die Ihr Studium in der Regelzeit durchgezogen hat. Da war nichts mit Party und Freizzeit. die hat Studiert. 2 Andere haben wie Du erst einen Beruf erlernt und sind dann auf die Uni und haben es schnellstens durchgezogen. Das sehe ich aber mehr als berufliche Weiterbildung mit Uni-Abschluss. Die wußten, wie es im Leben aussieht. Der große Rest... Naja, es sind halt typische Studenten. Urlaub, Party, Shoppen, Fitnesstudio. Studieren? Wozu? Und da gehört ein Riegel davor.

CamposCamposam 05.06.08


Die Förderung derer, die an einem Studium nicht ernsthaft interessiert, bzw. dazu nicht in der Lage
sind. Auf Kosten der Arbeitenden, der Steuerzahler und derjenigen Studierenden, die ein
Studium durchaus in der Regelstudienzeit abzuschließen verstehen. Deren Studienbedingungen
sich verschlechtern werden, weil Hessen wie ein Magnet auf Bummelstudenten wirken wird.
Weswegen die Hochschulen dort noch überfüllter sein werden. Die Benachteiligung fleißiger Studenten
zugunsten von hoch subventionierten Bummelstudenten.
Was soll daran sozial sein? Gesetzlich ermöglichte Ausbeutung anderer ist das. Auf solche
"Akademiker" kann verzichtet werden. Auf ihre spätere Betätigung als "Politiker" oder auf einem
der vielen parteipolitisch besetzten Pöstchen auch.

Der_ThorDer_Thoram 05.06.08


Ich habe zwar noch nie auf einer Werft die Stehbolzen einer Maschine bei -12 Grad mit der Flex bearbeitet und dann mein Pausenbrot dort gegessen, aber vergleichbares. Und ich sage doch, Studenten jammern nur und wissen gar nicht, wie gut es denen geht.
Und dann fürs lockere Leben nichts bezahlen und anschließend die dicke Kohle kassieren oder dauerarbeitslos, weil es in ihrem unbedingt gewünschten Studienfach gar keine Arbeitsplätze gibt...(Bsp. "Germanistik"...)

CamposCamposam 05.06.08


Richtig. Die hessischen Hochschulen werden zum Eldorado der Bummelstudenten werden.
Das wird die Arbeit und den Ruf dieser Institutionen massiv schädigen. Und die Steuerzahler
werden für diese "Akademiker" zu zahlen haben. Die nicht willens und in der Lage sind,
ein Studium in angemessener Zeit erfolgreich zu absolvieren. Wer kann solche Leute im
Arbeitsleben brauchen? Eine totale Fehlinvestition, deren Kosten arbeitende und steuerzahlende
kleine Leute aufzubringen haben. Was soll daran denn sozial sein?

CamposCamposam 05.06.08


Das sehe ich auch so. Das ist ein Förderprogramm eher für Bummelanten und im Grunde Studierunwillige,
wenn nicht sogar Studierunfähige, die Privilegien des "Studenten" dazu nutzen, die Steuerzahler für
ein leistungsfernes Treiben heranzuziehen. Von der günstigen Studentischen Krankenversicherung bis
ins höhere Alter, billige Bahntickets, Verpflegung in der Mensa (bei robustem Magen ) etc. Dazu
"Studium" als Ausrede für Beschäftigungslosigkeit. Sozial ist das in keiner Hinsicht.
Sozial wäre es, jedem Studierfähigen einen Studienabschluss in angemessener Regelstudienzeit zu
ermöglichen. Unsozial ist es, die Steuerzahler - mehrheitlich arbeitende, kleine Leute - dazu zu
verpflichten, ein Endlos-Studium für Bummelanten zu finanzieren. Zu dem ungerechtfertigt hohen
Aufwand kommt bei diesen Bummelstudenten noch hinzu, daß deren Arbeitsplatzchancen recht schlecht sind. Sie also weiterhin auf Transfers der Arbeitenden angewiesen sein werden. Oder Politiker in
Hessen als Beruf.

kalmarkalmaram 04.06.08


Wer einmal die Stehbolzen einer Schiffsmaschine in einem Neubau auf der Werft bei 12 Grad minus mit der Flex bearbeitet hat und dann sein Pausenbrot da unten ißt, weil der Weg zum Pausenraum zu weit ist und sich freut, dass sich der Kaffee in der Thermoskanne warm gehalten hat, der wird nie wieder einen Menschen ernst nehmen können, der über das Essen in der Mensa meckert. Egal, was der sonst von sich gibt.

Der_ThorDer_Thoram 04.06.08


Eben, im Ausland werden TAUSENDE bezahlt, und hier wird wegen ein paar hundert € gejammert und demonstriert... Man sollte eigentlich denken, das Studenten was in der Birne haben und kapieren, wie gut sie es hier trotz Gebühren haben, aber die heutigen Studenten sind dumm, faul, parasitär. Und die SPD, Linken, Grünen, denen wir das Kippen zu verdanken haben, sind genauso verachtenswert...

Der_ThorDer_Thoram 04.06.08


Ich lasse es mir noch gefallen, das während der Regelstudienzeit keine Gebühren erhoben werden. Ab dem 1. Semester drüber, muß gelöhnt werden. Dann aber richtig. Aber selbst da würden die Herrschaften Studenten ja gleich wieder demonstrieren, anstatt zu studieren. Es war ja so, dass Dauerstudenten zur Kasse gebeten wurden, aber selbst das wurde gekippt. Ich kann mir vorstellen, das Du für Deine doch sehr fleissige Ex nicht mehr besonders viel übrig hast.
Ich habe heute einen Bericht gesehen, wo einige Studenten "gefeiert" haben, dass die Gebühren gekippt worden sind. Stehen mit der Bierflasche vor der Uni und grölen. Und das soll Deutschlands Elite werden? ehrlich, ich kotze, wenn ich Studenten sehe. Und mit jeden Tag wächst die Anzahl der Studenten, die mich mal kräftig am Arsch lecken können. Die paar Anständigen, fleissigen Studenten, die ich kenne, haben zuerst einen Beruf gelernt und dann studiert. Die wußten, wie das Leben ist. Die anderen sind nur verwöhnte Parasiten...

kalmarkalmaram 04.06.08


Deswegen bin ich für berufseinmündende Regelstudien, die gradlinig durchstudiert und pünktlich abgeschlossen werden müssen. Wer mehr will soll dafür zahlen. Meine Ex-Frau hatte 22 Semester Kunst studiert, ihre Lebensmaxime war: "Arbeit ist Diebstahl am Leben." Sie hat es bis heute konsequent durchgehalten, mit meinem Unterhalt und ihrem Erbe kommt sie in der Provence sehr gut zurecht.

gerrigerriam 04.06.08


Endlich mal eine Neuigkeit die den gemeinen Studenten entlasstet. Amerikanische oder englische Verhältnisse wo tausende Dollar und Pfund fürs Studium ausgegeben werden brauchen wir nicht auch hier.

Der_ThorDer_Thoram 04.06.08


Es ist ja nicht so, dass es nur arme Studenten gibt. Es gibt auch arme Lehrlinge. 8-9 Stunden ackern am Tag, für einen Hungerlohn. Und evtl. noch 400€Jobs machen um über die Runden zu kommen. Die Lehrzeit (und Studium ist ja auch Ausbildung) ist nunmal kein Zuckerschlecken. Mit dem Unterschied, das ein Akademiker i.d.R. später besser bezahlt ist als ein normaler Auszubildender. Lehrlinge arbeiten produktiv, Studenten nicht. Lehrlinge haben feste Arbeitszeiten, Studenten können zur Uni, wie sie es grade wollen. Ein Lehrling hat für seine Prüfung (für die er neben der Arbeit auch noch mal lernen muß) 2 Anläufe, danach wars das. Aber wieviele Lehrlinge jammern rum? Alle Studenten (mit 1 Ausnahme) die ich kenne, sind nur am jammern, wie hart das Leben an der Uni ist. Aber wann sind die an der Uni? ich sehe die immer nur im Fitnesstudio, shoppen, Party machen. Studenten sollen sich mal besinnen, wofür sie an die Uni gehen und nicht über gerechtfertigte Abgaben jammern.

fishgordonfishgordonam 04.06.08


Jetzt frag ich dich nur noch, in welcher Form denn der Steuerzahler für Langzeitstudenten und Zweitstudiumabsolventen zahlt... BaFöG hat ja schließlich seine eigenen Regeln und generell nichts mit den Studiengebühren zu tun.
Die bisherige Erfahrung mit Studiengebühren ist: sie bringen den Unis nichts, die müssen immer noch sparen und Stellen kürzen wo's nur geht. Das weiß ich aus erster Hand, mein Vater ist Lehrstuhlleiter an der Uni. Dafür haben wir jetzt diesen Elite-Uni-Quatsch an der Backe. Dafür benachteiligen sie Kinder aus ärmerem Hause, die vielleicht eh schon länger mit dem Studium brauchen, eben weil sie zusätzlich zum Studium ackern müssen. Von daher ist die Entscheidung in Hessen für mich keine falsche.



crazy_angelcrazy_angelam 04.06.08


ich mag nur essen,kein Kochen :))

kalmarkalmaram 04.06.08


Thor und zero, da sind wir einer Meinung. Ein Regelstudium sollte frei sein, nach 8 - 10 Semestern müßte ein Abschluß und anschließende Berufstätigkeit möglich sein. Ich kenne einen Mathematiker im 21. und einen Theologen im 19. Semester, beide aus reichem Elternhaus, die haben einen Horror davor, eines Tages arbeiten zu müssen. Bei denen würde ich für ein saftiges Studiengeld plädieren. Für das USA-System bin ich nicht, es schafft eine Elite, die sich immer nur selbst regeneriert und das gefällt mir gar nicht.

Der_ThorDer_Thoram 04.06.08


Danke, Zero. Du hast mir sowas von aus der Seele gesprochen.
Wie ich schon mehrfach kommentiert hatte, geht es hier nicht um 2-Klassen-Gesellschaft, es geht nicht um das Geld an sich, es geht darum, dass es einfach "Studenten" gibt, die sich an der Uni einen faulen Lenz machen, da keine Lust zu arbeiten.
Würde es die nicht geben, wäre eine Studiengebühr nie Diskussionsthema gewesen.
Das Ziel war es einfach nur, die Dauerstudenten, Studienfachwechsler, und einfach nur faulen Socken aus der Uni zu treiben. Und wie geht das besser, als wenn sie fürs Faulsein bezahlen müssen?
Es hat ja auch funktioniert, bis Frau Y. kam.
Natürlich sind die Leidtragenden die richtigen Studenten, aber so ist das Leben nunmal.
Die Allgemeinheit muß für das Faule Pack bezahlen und es kommt nie etwas zurück. Oder wie hat gestern einer gesagt: "Es kann nicht sein, das eine Friseuse oder ein Metzger bezahlen muß, damit die Kollegen studieren können". Und seht euch mal die Studiengebühren im Ausland an...

zero1000zero1000am 04.06.08


In den 50er und 60err Jahren des vorigen Jahrhunderts waren Studiengebühren in Form von "Hörgeld" an den Universitäten allgemein üblich. Die Lehrkräfte quittierten in Studienbüchern den Besuch der Lehrveranstaltungen, wobei jeder Besuch ca. 2,50 DM kostete. Die Lehrkräfte waren an den Einnahmen beteiligt, was sie in Massenfächern gegenüber kleinen Fächern bevorzugte. Zu Beginn der 50er Jahre hatte sogar der Besuch des Gymnasiums Geld gekostet.(academics.de)
Geht es den Damen und Herren in Hessen wirklich um die "armen" aus ebensolchen Familien stammenden Studierenden oder nicht in erster Linie um die Bestätigung ihrer Länderkompetenzen.
Eine viel wichtigere Überlegung ist jedoch: Kann es dem Steuerzahler zugemutet werden, für Langzeitstudenten, Zweitstudiumabsolventen zu zahlen? Man hat auf Druck der Linken auf die Zwangsexmatrikulation verzichtet, wenn Studenten keine Scheine machen. Ich halte dies für äußerst bedenklich.
Es wäre viel sinnvoller gewesen, für das Erststudium bis zum Abschluss - nicht Promition o. Ä. keine Gebühren zu erhebn, Karenzsemester dazu. Für alles Weiter werden Gebühren erhoben.
So wird "gaudeamus igitur" zur neuen Belastung für den Steuerzahler, zumal die Finanzierung dieses Konzeptes genauso dubios ist, wie das Konzept selbst.


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