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Mehr Schutz für Mädchen - Ägypten verbietet Beschneidung

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Mehr Schutz für Mädchen - Ägypten verbietet Beschneidung

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In Ägypten sind künftig Beschneidungen von Mädchen und Hochzeiten unter 18 Jahren verboten. Ein entsprechendes Gesetz hat am Wochenende das Parlament in Kairo verabschiedet. Es stieß nach Medienberichten auf scharfe Kritik der Muslimbruderschaft, die einen islamischen "Marsch durch die Institutionen" anstrebt.

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18 Kommentare

Kommentare zu Mehr Schutz für Mädchen - Ägypten verbietet Beschneidung

 

kalmarkalmaram 10.06.08


Die Christliche Inquakisation wird weiter bestehen, die Inquisition existiert schon lange nicht mehr.

GrauwolfGrauwolfam 09.06.08


Ich gebe dir vollkommen recht, dennoch sieht die Realität völlig anders aus. Hunderttausende Frauen werden Jahr für Jahr in den islamischen Müllstaaten sexuell verstümmelt, Tausende ermordet oder schwerst körperlich misshandelt, weil sie sich der Zwangsehe widersetzt haben. Die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet über Tausende von Vergewaltigungen innerhalb von Familien, die sich selbst als Verteidiger ihrer Ehre aufspielen. Nun kann man das zwar alles als Übertreibung darstellen, aber die GfbV beschreibt die Dunkelziffer als noch wesentlich höher.
Natürlich wäre es wünschenswert, wenn Juristen sich konsequent zum Rechtsstaat bekennen würden, aber dahinter stehen meistens auch Familien, die es sich nicht leisten können finanzielle Einbußen hinzunehmen. Es gibt zahllose unbequeme Richter/-innen, die zwar unabhängig blieben, aber dafür einfach in eine andere Kammer versetzt wurden, wo sie mit derartigen Prozessen nichts mehr zu tun haben. Ich weiß sogar von Richtern, die schlicht in der Arbeitsplanung der Kammer übergangen werden und garkeine Verfahren mehr zugewiesen bekommen. Sie kriegen weiter ihr Geld, sind aber kaltgestellt, - und ich meine hier nicht den Richter Schill aus Hamburg, der ja nur die Spitze des Eisbergs und ein Idiot war. Wenn du deine Karriere als Richter nicht gefährden willst, solltest du tun, was der Justizminister von dir erwartet, - keine Urteile, die als islam-feindlich ausgelegt werden könnten. Staatsanwälte sind sowieso weisungsgebunden, sonst werden sie ebenfalls kaltgestellt. Es ist erschreckend wie viele Verfahren erst gar nicht begonnen werden auf Weisung der Minister.
Ich schätze das auch nicht, aber so sind die Realitäten, die letzten Urteile gegen islamische Straftäter, die sich eher wie Terroristen aufgeführt haben, sprechen eine mehr als deutliche Sprache....

breakingnewsbreakingnewsam 09.06.08


Wird die Christliche Inquisation dann auch abgeschafft?

zero1000zero1000am 09.06.08


Gause - nun zieh mal die Springerstiefel wieder aus.
Die Female Genital Mutilation mit dem Islam nichts zu tun. Im Koran findet man hierüber nichts. Es gibt lediglich einen Hadith, in dem Mohammed mit einer Beschneiderin spricht. Dieser Hadith jedoch ist insofern mehr als umstritten, als die Übersetzungen widersprüchlich sind.
Die FGM stammt aus vorislamischer Zeit, selbst in die römischen Geschichte finden sich Beispiele - allerdings genossen nur Sklavinnen dieses "Privileg", denn man erzielte mit einer infibulierten Sklavin einen höheren Preis! In der Vor-Barockzeit, der Barockzeit bis weit in das 20. Jahrhundert wurde diese Praxis auch in Europa durchgeführt, mit unterschiedlichen Begründungen. Es gibt unterschiedliche Gründe für die Infibulation - Initiationsriten, kulturelle, hygienische etc.
In der al-Azhar-Universität wurde 2006 einduetig entschieden, dass die Beschneidung von Frauen gegen jede Regel des Islam sei, ja gegen den Koran in unverantwortlicher Weise verstoße.
Ein definitives Gesetz gegen die FGM gibt es in Deutschland nicht, sie fällt unter Körperverletzung.
Noch ein Wort zu unserer Gerichtsbarkeit. Zwangsehen gibt es nicht nur bei den Muslimen, sondern auch bei Deutschen, z.B. um die Erbfolge auf dem Bauernhof zu erhalten, ja und beim Adel und der Hochfinanz heiratet alles aus abgöttischer Liebe!
Wenn ein Richter aus "Angst" - um seine Karriere oder Anderes - ein zu mildes Urteil fällt, dann gehört er genauso abgelöst, wie unfähige Politiker. Wer soll denn bitte anfangen, gegen eine "islamische Unterwanderung", die ja als Menetekel an die Wand genagelt zu sein scheint, vorgehen, wenn sich schon unsere Juristen die Hosen vollmachen. Dann frönen unsere Juristen einer karrierefördernden Jurisdiktion - und aus der Jurisprudenz ist ein Müllhaufen geworden.

MemorandumMemorandumam 08.06.08


Das wurde aber auch dringend Zeit. Man kann nur hoffen, dass andere Länder nachziehen und sich nicht von "islamischen Protestmärschen" oder was auch immer davon abhalten lassen!

kalmarkalmaram 08.06.08


Es geschieht ja nicht nur in Ägypten, in vielen afrikanischen Ländern ist das Abschneiden der Klitoris bei vollem Bewußtsein Tradition, die nicht von den Männern, sondern von den Frauen befolgt und gefordert wird. Für viele Frauen ist es die wichtigste Erwerbsquelle, Mädchen mit Rasierklingen zu beschneiden, sie werden sich ihr Geschäft nicht verderben lassen. Und in Südostasien werden oft auch die kleinen Schamlippen gleich mit abgeschnitten, das Fehlen dieses natürlichen Verschlusses führt oft zu tödlichen Genitalinfektionen. Aber es ist nun mal Tradition, das Gesetz wird daran nicht viel ändern.

janebjanebam 08.06.08


In Deutschland (damals Preußen) gibt es seit 1717 das Gesetz über die Schulpflicht. Nach knapp 300 Jahren bemühen sich die Bundesländer immer noch, es einzuhalten, was ihnen trotz der viel gerühmten deutschen Gründlichkeit einfach nicht gelingt.
Da kann ich mir schon vorstellen, dass die Ägypter ein Jahrtausendwerk vor sich haben werden, denn Beschneidungen und Hochzeiten regelt man dort "privat" und nicht öffentlich.

GrauwolfGrauwolfam 08.06.08


Natürlich gibt es hier so ein Gesetz, die Bundesrepublik hat die Charta gegen Beschneidung unterzeichnet und wendet sich medienwirksam öffentlich dagegen, verurteilt die Bschneidungen, geht aber im eigenen Land nicht konsequent dagegen vor. Hier sind auch Zwangsehehen verboten, trotzdem finden sie alle Nase lang statt. Es gibt ein Gesetz gegen Frauendiskriminierung, dazu geört im Rahmen der Menschenwürde auch die Verschleierung durch Burkha und Tschador. Aber wir - unsere Volksvertreter - dulden es stillschweigend und nutzen nicht gesetzlichen Grundlagen.
Hast du nicht vor kurzem das Interview mit dem Richter im Fernsehen gesehen, der den islamischen Gewalttäter mit einer milden Bewährungsstrafe LINK davonkommen ließ. Der sprach ganz offen aus, was mir schon einige Juristen aus dem Bekanntenkreis bestätigt haben: - dass er es satt habe die volle Härte des Gesetzes zu nutzen, wenn er anschließend den Ärger mit dem Justizministerium kriegt, weil sein Urteil als anti-islamisch ausgelegt werden könne. Also hat er demonstrativ einen mehrfach vorbestraften islamischen Gewalttäter einfach mehr als nur milde bestraft und wurde deswegen öffentlich ebenso angefeindet.
Ich kann das gut verstehen, dass Richter nicht mehr ihre Karriere gefährden wollen und islamische Straftäter ungewöhnlich milde beurteilen, denn der Arm des Zentralrats der Muslime reicht mitterweile tief in alle Teile der Gesellschaft...

husky1985husky1985am 08.06.08


hallo grauwolf!

du hast vollkommen recht,unsere scheiss politiker haben doch angst gegen muslime vorzugehen was die beschneidung anbetrifft,ich weiss nicht ob es hier ein solches gesetz überhaupt gibt.aber was nutzt ein gesetz wenn sich die richter und staatanwälte nicht trauen dieses durchzusetzen.

ForenhasserForenhasseram 08.06.08


Gesetz hin, Gesetz her.
Das juckt die doch nicht. Die machen weiter.
Drastische Strafen helfen da nur und sonst nichts.

GrauwolfGrauwolfam 08.06.08


Man darf dabei aber auch nicht vergessen, dass es auch in Deutschland illegale Beschneidungen durch zugelassene muslimische Ärzte/-innen gibt, und zwar nicht gerade wenige >siehe hier: LINK
Die UN-Menschenrechtskommission klagte die Bundesrepublik immerhin wegen ca. 30-tausend illegaler Beschneidungen an. Aber unsere Volksvertreter fürchten den Einfluss des Zentralrats der muslime, wollen nicht als islamfeindlich beschuldigt werden und schauen einfach weg.
In Ägypten wird sich nur nominal etwas ändern, ansonsten werden die Verstümmelungen junger Mädchen unbeirrt fortgesetzt ...

GauseGauseam 08.06.08


Als ob sich die ganzen Islam-Stricher an solche Gesetze halten würden. Beschneidungen, Ehrenmorde - das sind alles Tiere.

Alles was auf dem Nahen Osten kommt gehört aus Deutschland oder der EU rausgeschmissen. Alles Gesox das die Straßen vor allem Nachts in größeren Städten unsicher macht. Egal ob in Deutschland oder Schweiz, überall führen sich diese Bastarde auf als wären sie die Chefs und Kings.

Na ja, wenn es den ersten Terroranschlag in Deutschland gibt wird die bereite Öffentlichkeit sich gegen ALLE Muslime wenden, dann ist der Spaß für diese Mistkerle vorbei.

Ist schon komisch, mit "Ausländern" aus der EU, Afrika, Asian hat man nie Streß oder halt extrem selten, bis den Islampennern aus den Nahen Osten hat man immer nur Streß und Ärger.

lutzkahlutzkaham 08.06.08


Mit dem Glauben hat das mal überhaupt nichts zu tun. Das ist alles Kultur. Ich habe nichts von einer Beschneidung direkt im Koran gelesen

lutzkahlutzkaham 08.06.08


nicht nur unter der Diktatur der Eltern sondern auch der Brüder.

f5f5am 08.06.08


Das ist wieder dieser Religion/Gesetz- Konflikt, mit dem diese grausamen Taten entschuldigt werden. Oder sollte ich besser sagen - wurden.

ZerooneZerooneam 08.06.08


Gerade weil es ja mit dem Glauben verankert ist, wird sich für viele an der Tradition erstmal nichts ändern. Leider.

ostereiostereiam 08.06.08


Die Schmerzen müssen bei einer Beschneidung wirklich unfassbar grausam sein, aber ob sich jetzt direkt alle an dieses Gesetz halten, das halte ich ja eher für ein Gerücht. Viele Mädchen werden auch weiterhin unter der Dikatatur ihrer Eltern leiden müssen.

TomasovicTomasovicam 08.06.08


Gute Nachrichten! Nur warum hat man nicht schon vor zehn, zwanzig, dreißig Jahren dieses Gesetz verabschiedet?


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