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Artikel Europareport Teil 1: Die Rolle der BRD in Europa

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Europareport Teil 1: Die Rolle der BRD in Europa




Nach Start meiner beiden Publikationsreihen „Bürgerstimme“ und
„Starreporter“, habe ich mich nach langen Überlegungen nun dazu entschlossen,
eine 3. Reihe zu starten unter dem Namen „Europareport“.  Anders als in der Bürgerstimme, werden hier
nicht Grundthematiken behandelt, sondern aktuelle politische Vorgänge und die
einzelnen EU-Länder analysiert.  Sicherlich wird hier aber auch meine
„Eigenart“ des Verfassens seinen Platz finden. Standardberichte wird es bei mir
nicht geben, egal was für einen Report ich auch verfasse. Der Europareport wird
um einiges schärfer werden in der Berichterstattung als die Bürgerstimme, denn
hier werden Themen aufgegriffen, welche uns alle im Alltag begegnen.



Gleich zu Beginn habe ich mich für ein sehr brisantes Thema
entschieden. Die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in der Europäischen
Union. Geografisch gesehen kann man sagen, dass die BRD das Herzstück Europas
ist. Von Beginn an war Deutschland ein tragender Staat in der EU und hat die
Entwicklung maßgeblich mit geprägt. Doch was ist aktuell gesehen aus diesem
„Trägerstaat“ geworden? Welche Rolle spielen wir im Moment bezugnehmend der
Erweiterung in den Osten? Können wir die hohe Belastung verarbeiten? Agieren
wir richtig? Glaubt man der Presse, so ist Deutschland ein sehr angesehenes
Land innerhalb der EU. Kanzlerin Merkel legt viel Wert darauf, sich innerhalb
der europäischen Kernpolitik zu etablieren. Das alles kann man kaum glauben,
wenn man die Hintergründe durchleuchtet. Unsere Regierung macht bereits an der
Basis Fehler und kann nicht abschätzen, ob diese noch zu korrigieren sind. Wir
sind hoch verschuldet und trotzdem bietet man sich als Trägerstaat an und
streckt die helfende Hand aus. Ein Land, welches selber so viele Probleme hat,
hat sich erst um diese zu kümmern. Je stärker ein Trägerstaat an der Basis ist,
desto mehr wirklich positive Ergebnisse können auf europäischer Ebene erzielt
werden. Momentan, so scheint es mir, wird hier aber nur Wert auf den Glanz in
der Öffentlichkeit gelegt, nicht aber auf ein konstruktives Gesamtergebnis. Unsere
„Regierenden“ reisen quer durch Europa um zu debattieren und kommen doch nicht
weiter nach Vorne. Welche positive Resultate wurden denn durch uns für das
gesamteuropäische Volk in den letzten Jahren erzielt? Sicherlich haben wir den
Rat in Brüssel, welcher kleine Veränderungen zum positiven bewirkt, aber wir
als einzelner Staat machen keinen weiteren Schritt nach Vorne um Europa zu
stärken, in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Als „Mitte Europas“ haben
wir aufbauend auf einem Säulensystem eine deutliche Mehrbelastung zu tragen,
als Staaten welche sich der Eu gerade erst angeschlossen haben. Gerade diese
scheinen aber zum Teil verstanden zu haben worum es geht. Einzelne Länder
leisten im Wirtschafts- und Sozialbereich sehr gute Basisarbeit und versuchen
genau dort sich zu festigen, wo es dem eigenen Land und der EU hilft. Wir
hingegen als einer der ältesten EU Staaten sind oberflächlich und zum teil auch
faul geworden. Genau hier liegt die Problematik; man setzt auf alte Konzepte,
welche man durch die individuelle Schaffenskraft eines jeden Einzelnen längst
hätte erneuern müssen.


Um beispielsweise die gesamte EU zu stärken, ist es von
Bedeutung, dass Deutschland für Unternehmen wieder interessant wird und diese nicht
in Massen abwandern. Für den In- und Export ist unser Standort maßgebend für
Europa. Auch muss wieder mehr Wert auf den Klein- und Mittelstandsunternehmer
gelegt werden, denn diese fördern den täglichen Handelsfluss. Kein Wunder, dass
es zu Problemen kommt, wenn man diese beiden Zweige vernachlässigt, wie es
jetzt der Fall ist. Konzentriert man sich nur auf den „Monopolen Handel“ so ist
kein gesunder Kreislauf gegeben und auch die Börsenwerte hinterlassen Spuren.
Es ist ein ironischer Gedanke, wenn man davon ausgeht, dass nur Großunternehmer
maßgeblich für die Weltwirtschaft verantwortlich sind. Man darf nie vergessen,
wie die BRD und die EU groß geworden sind, wie Sie sich zur positiven
Gemeinschaft geformt haben. Ein geografisches Herz, das die Steuerpolitik
zerstört, kann keinen Fortschritt in der EU erzielen. Es kann und darf nicht
sein, dass ein EU Gründerland eine so schlechte Steuerpolitik als Kurs fährt.
Man hört immer von neuen Steuerreformen, aber die Probleme liegen doch längst
woanders. Alle aktuellen Veränderungen in der Steuerpolitik haben der BRD
keinen guten Dienst erwiesen und auch die EU hat Spuren davon getragen. Der
Kreislauf wird an jenen Stellen geschwächt, welche am stärksten sein müssten.
Der einfache Arbeiter, der kleine Unternehmer, der mutige Existenzgründer
erarbeiten in einem System positive und nötige Erneuerungen und erst wenn das
begriffen wurde von unseren Politikern, können diese andere Probleme angehen.
Wer solche „Kleinigkeiten“ nicht lösen kann, verschwendet bei der Lösung
anderer Probleme nur Zeit und des Volkes Gelder! Man ist keine Vorbildnation,
weil die Geschichte es schreibt, sondern weil die Taten der Gegenwart es
zeigen! Dazu fehlt ein großer Schritt!



Heute möchte ich gerne mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe
abschließen:


„Habt nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört.


Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem, der es hört.


Und vor der Lust des Zweifels, flieht der Wahn.


Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann.“




Europareport


Länderfragen und
aktuelle politische Entscheidungen analysiert von einem Bürgerjournalist.


4 Kommentare

Kommentare zu Europareport Teil 1: Die Rolle der BRD in Europa

 

buergerstimmebuergerstimmeam 27.08.08


Wichtig! Teil 7 der Bürgerstimme ist da. Diesmal geht es um eine Aktion!
LINK

buergerstimmebuergerstimmeam 23.06.08


Teil 2 des Europareports ist ab sofort online unter LINK

Auf Grund des brisanten Themas habe ich Sie eher veröffentlicht als geplant.

buergerstimmebuergerstimmeam 17.06.08


Du sprichst da ein hochbrisantes Thema an sushiking. Der Einsatz unserer Truppen im Afghanistan ist meiner Meinung nach ein unverantwortliches Machtspiel! Es ist nicht konform mit der Verfassung unseres Landes!

sushikingsushikingam 17.06.08


Das wir nun mal geographisch in der Mitte liegen, dafür könne ma nix. Aber man muss halt das Etikett des graphisch mittigen bewahren. Falls ihr wisst, was ich meine:-)

Beispielhaft zu deinem Aritkel, auch die Nachrichten, dass Deutschland jetzt weiterer Truppen nach Afghanistan sendet, Frankreich aber hingegen ihre Armee künftig mehr für das Inland und den Schutz vor dem Terror nutzen will.


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