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Artikel 11,4 Millionen Menschen vor Kriegen auf der Flucht

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11,4 Millionen Menschen vor Kriegen auf der Flucht

Luxemberg/Bonn/Lauterbach, 18. Juni 2008 (freie-stimme/ab).


Laut einem aktuellen Bericht der Vereinten Nationen sind 11,4 Millionen Menschen vor Kriegen auf der Flucht. Dazu kommen 26 Millionen intern Vertriebene, die innerhalb der eigenen Landesgrenzen vor Konflikten geflohen sind", erklärte Dr. Wolfgang Jamann, Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg anlässlich des Weltflüchtlingstages am Freitag, den 20. Juni in Bonn. Es ist erschreckend, dass diese Zahlen in den letzten zwei Jahren weiter gestiegen sind und wohl weiter steigen werden,  so Herr Jamann weiter. Etwa die Hälfte davon seien Kinder und Jugendliche. Viele dieser Mitmenschen hätten bereits ihr ganzes Leben in Flüchtlingslagern zubringen müssen und sind von der Unterstützung der Vereinten Nationen und Hilfsorganisation wie z:b. CARE abhängig. In einem der größten Flüchtlingslager Afrikas, in Daadab im nördlichen Kenia, müssen somalische Mitmenschen als Flüchtlinge seit 17 Jahren leben. CARE organisiert u.a. auch Schulunterricht, Sportveranstaltungen und hat die Jugendzeitschrift 'The Dawn' gegründet", berichtete Jamann weiter. Dort werdendie Jugendlichen auch im Fach Journalismus unterrichtet.


3 Kommentare

Kommentare zu 11,4 Millionen Menschen vor Kriegen auf der Flucht

 

NerdNerdam 18.06.08


Ich stelle mir eher die Frage, ob wir Kriege je hinter uns lassen können, ich befürchte nämlich nicht. Gewalt ist nunmal eine beliebte Art um die Macht an sich zu reißen oder sie zu bewahren. So sehr ich auch hoffen würde, dass es in der Zukunft mal so etwas wie Weltfrieden gibt, daran glauben tu ich nicht.

diggerdiggeram 18.06.08


Schon schlimm was da hauptsächlich in den 3ten Welt passiert. Auch wenn sich der Krieg und seine Folgen nicht nicht hauptsächlich dort abspielen, wie man in Tschetschenien sehen kann. Erschreckend ist auch das im Zuge von Krieg und Vertreibung die Zahl der Hungernden und Kranken zunimmt.

bohlenhasserbohlenhasseram 18.06.08


Schon schlimm das sowas im Jahr 2008 noch so ist. Man könnte ja meinen die Menschheit wäre technologisch, kuturell und moralisch soweit gereift das Krieg und Vertreibung nicht mehr auf unserem blauen Planeten nötig geschweige denn möglich wären. Wie man aber im Bericht der UN lesen und im Fernsehen jeden Tag sehen kann ist dem nicht so. Da kann man nur hoffen das es nicht noch mal 100 Jahre dauert bis die Menschheit auch dieses Kapitel hinter sich lassen kann.


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