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Die Privatisierung der Post führt zu schleichender Entpersonalisierung

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Die Privatisierung der Post führt zu schleichender Entpersonalisierung

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Eingestellt vonam 19.06.08in Wirtschaft via nachdenkseiten.de

Die Grundversorgung wurde in der Vergangenheit von der öffentlichen Hand erbracht und war mit dem daseinsvorsorgerischen Grundgedanken verknüpft, Bürgern flächendeckend eine solidarische Versorgung zu fairen Preisen zur Verfügung zu stellen.

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5 Kommentare

Kommentare zu Die Privatisierung der Post führt zu schleichender Entpersonalisierung

 

barbieundkenbarbieundkenam 19.06.08


eine rohrpost.. das wärs doch. ich kenns nur aus trickfilmen. ich fänds wahnsinn. keine langen warteschlangen mehr an der annahmestelle^^

kbroennerkbroenneram 19.06.08


Was mir unverständlich ist, dass sich unsere Bundesregierung durch eine Verlängerung des Briefmonopols auch noch für einen privaten Konzern stark machte, dass man durch Mindestlohn in der Branche versucht, zum Vorteil der Deutsche Post AG die wirklich privaten Postdienstleister an einer Ausbreitung zu hindern! der Bund hat seine Postanteile "verscheuert" und soll gefälligst dann auch die Finger aus dem Wettbewerb heraus halten!
Jeder, der die Möglichkeit hat, sollte schon heute seine Post mit einem der privaten Postdienstleister versenden, die in immer mehr Bereichen zu finden sind und bei mindestens gleichem, teilweise meist besserem Service auch noch weniger kosten!
Die Argumente der Deutsche Post AG, dass sie flächendeckend arbeiten müssen, auch noch den letzten Bürger noch müssen, sind m.E. nur Argumente um vom Staat weitere Zugeständnisse zu bekommen.
Dass man bei einer Schließung der Filialen und den Ersatz durch Automaten teilweise die demographische Entwicklung in Deutschland mißachtet, sei nur am Rande erwähnt. Und wer schon einmal aus einem der Briefmarkenautomaten Briefmarken holen musste, der kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Logik dieser Geräte eine sehr seltsame ist - wie auch die anderer Automaten ehemaliger Staatsmonopolisten.
Wenn man "global player" spielen will, dann soll man das tun. Aber dann muss auc der Staat den Weg für die Mitbewerber frei machen und nicht wieder und wieder mit seinen Entscheidungen die Belange der Dutsche Post AG unterstützen!

DerQuaestorDerQuaestoram 19.06.08


Du musst wahrscheinlich deine Post in Bonn bei der Konzernzentrale direkt abholen. Du kannst doch nicht erwarten das die Post außer deine Post auszuspionieren noch irgend einen anderen Service bietet ;)

WolkenbruchWolkenbrucham 19.06.08


Na ja ich frag mich ob ich irgendwann beim Bäcker neben meinen Brötchen auch meine Post bekomme.
Ich: "3 Brötchen bitte."
Bäcker: "Darf's sonst noch was sein"
Ich: "Ja das Päkchen da oben rechts bitte noch und das ganze zum mitnehmen."

oder vielleicht kommt die Post (zumindest Briefe) dann per Rohrpost durch die Wasserleitung ...

schluesselschluesselam 19.06.08


Schleichend? Die wollen doch bis 2011 alle Filiallen dicht machen wo ist das schleichend??


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