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Artikel Neue Gewaltwelle an den Schulen!!

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Neue Gewaltwelle an den Schulen!!

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Tatort Schule.


Immer häufiger wird das Klassenzimmer oder der Pausenhof
zum Schauplatz von Erpressung,


Gewalt und, wie zuletzt in Meißen, sogar
Mord.


Die neueste Studie der Technischen Universität Dresden belegt
das hohe Gewaltpotential:


Beispiele aus jüngster Zeit:




  • An einer Kölner Gesamtschule schoss ein Schüler, 15, seinem
    Klassenlehrer
    mit einem Gasrevolver aus nächster Nähe ins Gesicht, verletzte
    ihn schwer.




  • In Metten/Niederbayern wurden drei 14-jährige Hauptschüler
    festgenommen,
    die ihre Klassenlehrerin, die Rektorin sowie Mitschüler ermorden
    wollten.




  • Die 15-jährige Monique wurde an einer Hamburger Gesamtschule immer
    wieder von einem Klassenkameraden belästigt und betatscht. Als ihre

    Mutter Lehrerin beschwerte, passierte nichts. Dann stellte Moniques Freund,

    Dominik, 15, den Täter zur Rede. Es kam zu einer Schlägerei, Dominik

    wurde mit einem Messer schwer verletzt.




Was sind die Ursachen für diese alarmierende Entwicklung?


Wissenschaftler sind sich einig, dass viele Faktoren eine Rolle spielen:




  • Veränderte Familienstrukturen. Wenn beide Elternteile oder Alleinerziehende
    berufstätig
    sind, bleibt für die Kinder mit ihren Sorgen und Ängsten oft zu
    wenig Zeit.




  • Mangelndes Interesse. Viele Eltern informieren sich erst über das schulische
    Umfeld,
    wenn die Noten schlechter werden.




  • Die Auswirkungen der "Ellenbogen-Gesellschaft". Viele Kinder haben nicht
    gelernt,
    Konflikte verbal auszutragen, Kompromisse zu machen. Ein wichtiger
    Erziehungsauftrag,
    für den nicht die Lehrer, sondern die Eltern zuständig sind.




  • Der Einfluss von Computerspielen oder der Medien. Im Durchschnitt hat ein
    deutscher
    Schüler bis zu seinem 13. Lebensjahr bereits 10000 TV-Morde gesehen.





  • Perspektivlosigkeit. Steigende Jugendarbeitslosigkeit und Lehrstellenmangel
    machen Angst vor der Zukunft.



Gewalt? Ohne mich!


Die Gewalt an Schulen hat in den letzten fünf Jahren nicht
zugenommen.


Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Langzeitstudie der
Universitat Eichstätt. Mittels einer Befragung von 4205 Schülern
und 940 Lehrern an 205 Schulen stellen Wissenschaftler am Lehrstuhl für
Soziologie fest, dass die körperliche und seelische Gewaltanwendung
durch Schüler sogar geringfügig abgenommen habe.


Der Studie zufolge
wurden auch weniger Delikte mit Sachbeschädigung begangen als noch vor
fünf Jahren. Auf die Frage, warum viele Menschen trotzdem der Meinung
seien, dass die Gewalt an Schulen zunehme, hat Siegfried Lamnek,
Soziologieprofessor an der Universität Eichstätt und Verfasser
der Studie "Gewalttätige Schüler 1994-1999" eine Erklärung:
"Die wenigsten Bürger haben eigene Erfahrungen mit Kriminalität
im Allgemeinen und mit Gewalt an Schulen im Speziellen. Trotzdem entwickeln
sie eine Vorstellung von diesen Phänomenen, die mangels eigener
Betroffenheit überwiegend über die Massenmedien vermittelt wird.


Es entstehen Bilder von der Realität, die zumeist nicht deckungsgleich
mit der Wirklichkeit sind."


Nach Ergebnissen der Umfrage sind drei Prozent aller Schüler auffällig
gewalttätig. Siegfried Lamnek möchte seine Studie nicht als
Medienschelte ausgelegt haben, doch die Ereignisse werden "wegen des
Konkurrenzdrucks sensationalistisch verschärft dargestellt".


Auch Thomas Krug, Jugendbeauftragter des Landkreises München, weiß,
dass von einem "Krieg im Klassenzimmer" nicht die Rede sein kann, doch "die
Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen an Schulen hat zugenommen. Besorgnis
erregend ist dabei, dass besonders schwere Formen von Gewalt, wie
Körperverletzung, häufiger geworden sind."


Das bestätigt auch Peter Schillinger, zuständig für jugendtypische
Gewaltdelikte bei der Kriminalpolizei München: "Wir von der Dienststelle
müssen feststellen, dass immer mehr Kämpfe an der Schule mit Hilfe
von Waffen ausgetragen werden. Das fängt beim Holzknüppel an, geht
vom Messer bis hin zur Gaspistole. Häufig reicht es den Gewalttätern
auch nicht mehr, ihre Kontrahenten zu besiegen. Immer öfter fängt
die richtige Schlägerei erst an, wenn einer bereits am Boden liegt und
der andere auf ihn eintritt."


In einem Punkt sind sich jedoch alle Experten einig: dass Gewalt oder die
Bereitschaft, Gewalt einzusetzen, ein ernst zu nehmendes Problem darstellt.
"Unsere Gesellschaft stellt den Anspruch an die Schule, dass sie Kinder zu
einem gewaltfreien Miteinander erzieht. Dorthin ist es allerdings noch ein
weiter Weg." Wie dieser Weg aussehen kann, weiß Thomas Krug, der mit
seinem Projekt "Gewalt?! Ohne mich" seit Jahren eine präventive Arbeit
an Schulen leistet. "Der Beginn von Gewalt liegt häufig im täglichen
Umgang miteinander."


In Norwegen gibt es deshalb das Fach "Höflichkeit", in dem Schüler
bereits an der Grundschule lernen, respektvoll miteinander umzugehen. Das
allein reicht aber nicht aus. Thomas Krug stellt an alle Schulen die Forderung,
ihren täglichen Freiraum zu erkennen und zu nutzen. "Die Schulen
müssen weg vom Frontalunterricht. Das bedeutet zum Beispiel, den
Schülern mehr Freiraum zu lassen. Warum ist es verboten, während
des Unterrichts etwas zu trinken? Später im Berufsleben ist das ganz
normal. Solche starren Elemente fördern nur den Druck und damit auch
die Gewaltbereitschaft."


Wie man durch das Aufgreifen solcher Ideen die Atmosphäre an einer Schule
erfolgreich verbessern kann, zeigt die Gerhart-Hauptmann-Hauptschule in
Neuperlach.


Gegenmaßnahmen


Um
die Gewalt an Jugendlichen zu reduzieren, müssen
Gegenmaßnahmen getroffen werden. Insbesondere muss das
Außenseiter-Problem gelöst werden, da dies oft ein Grund
für die Gewalt an Jugendlichen ist. Beim Außenseiter-Problem
handelt es sich um Kinder und Jugendliche, die in der Schule von
Klassenkameraden/innen gemobbt, gehänselt oder auf andere Art und
Weise fertig gemacht werden. Jedoch wird dadurch das Selbstbewusstsein
geschädigt oder gar zerstört. Die Folgen sind, dass
Jugendliche sich nicht mehr trauen bzw. nicht mehr das nötige
Selbstbewusstsein besitzen, sich zu wehren oder sich Hilfe von anderen
zu holen und von den “Tätern“ unterdrückt werden.


Sie wirbt mit einer eigenen Broschüre für ihr Konzept.
"Der Mensch weiß erst, was Demokratie wirklich bedeutet, wenn er sie
aktiv gelebt hat", heißt es dort. Lothar Mayer ist der
"Außenminister" der Polis, wie sich der Schulstaat nach griechischem
Vorbild nennt. Der Lehrer ist stolz auf das Projekt. "Seitdem die Schüler
mehr Verantwortung an unserer Schule übernehmen, hat sich die Gewalt
sowohl gegen Personen als auch gegen Sachen deutlich vermindert." Früher
hatte die Schule, die auch der als "Serientäter" bekannt gewordene Mehmet
besuchte, einen äußerst fragwürdigen Ruf. Seitdem der Erfolg
des Projektes bekannt wurde, kann sich die Schulleitung kaum noch vor
Interviewanfragen retten, auch das Interesse von anderen Schulen ist groß.


Das Erfolgskonzept ist einfach:



  • Mitbestimmung,

  • Eigenverantwortung und Demokratie.


Lothar Mayer verweist immer wieder gern auf die dritte Säule der Polis,
die seiner Meinung nach am erfolgreichsten gegen Gewalt an der Schule ist:
die Rechtsprechung. "Wir haben Schüler in einem einwöchigen Seminar
dazu ausbilden lassen, dass sie in Streitfällen zwischen ihren Kameraden
als Schlichter vermitteln können." Obwohl das eine sehr zeitaufwändige
Arbeit ist, haben sie gelernt, sich ihre Zeit einzuteilen. Wenn es Probleme
zwischen Schülern gibt, die die Schlichter nicht lösen können,
wird das Klassengericht angerufen. Dort entscheiden von den Schülern
gewählte Richter über den Fall. Sie hören Zeugen an, erwägen
Für und Wider und sprechen Recht. Damit sich die ganze Klasse einbringen
kann, hat Lothar Mayer sich angewöhnt, das Klassengericht während
des Unterrichts tagen zu lassen. "Freiraum im Lehrplan gibt es genügend,
gerade an der Hauptschule", meint er. "Besser kann man Unterricht nicht lebendig
gestalten. Die Schüler lernen, sich zu artikulieren, Protokoll zu
führen, und vor allem lernen sie, wie Demokratie funktioniert."


Konflikte lösen: Streitschlichterprogramm



Die Anzahl der gewalttätigen Jugendlichen steigt in unseren
Schulen drastisch. Immer mehr Schüler und Schülerinnen
zwischen 13 und 19 Jahren greifen jüngere und auch ältere
Kinder und Jugendliche an. Ob mit Waffen oder eigener Hand, heutzutage
ist alles dabei.


Jeden Tag hört man wieder eine neue
Geschichte in den Nachrichten, in der wieder einmal jemand gemobbt,
geschlagen oder missbraucht wurde. Immer häufiger wird auch Gewalt
an Lehrern/innen und Eltern ausgeübt: Anschläge, Drohungen
(insbesondere Morddrohungen) und noch vieles mehr! Schon wieder wurde
in den Zeitungen von zwei Fällen aus Bayern und Sachsen
geschrieben.


In beiden Fällen wurden zwei Jungen im Alter von 13
und 15 Jahren von anderen Jugendlichen misshandelt.


Der 13-jährige
wurde von einer ganzen Clique verprügelt.


In dem anderen Fall
wurden einem 15-jährigen Jungen mit einem Mini-Flammenwerfer
starke Brandwunden zugefügt.


Streitschlichtung dient dazu, die Gewalt an unseren Schulen zu
reduzieren. Das Besondere ist: In diesem Programm arbeiten
hauptsächlich Schüler und Schülerinnen mit. Lehrer
spielen nur am Rande, eventuell als Supervisor, eine Rolle. Die
ausgebildeten Streitschlichter holen Zeugen, Täter und Opfer
zusammen, um miteinander über die jeweiligen Vorfälle oder
Probleme zu reden und sie in einem Täter-Opfer-Ausgleich zu
klären.


Dabei gelten strenge Regeln: Alle müssen sich
gegenseitig zuhören und lassen sich ausreden.
Sich-gegenseitig-Beschimpfen ist strengstens untersagt!


Mit diesem
Programm wollen die Schüler und Schülerinnen erreichen, dass
alle lernen, miteinander über ihre Probleme zu reden. Wichtig ist
hierbei, dass Täter und Opfer sich mit Respekt begegnen und
insbesondere, dass die Täter einerseits lernen, was sie den Opfern
antun, wenn sie anderen Mitschüler/innen mit Gewalt drohen oder
sogar Gewalt an ihnen ausüben.


Andererseits lernen sie auch, dass
solche Taten Folgen, sprich Wiedergutmachungen, Auflagen
usw., nach sich ziehen. Einige Zeit nach dem Gespräch treffen
sie sich noch einmal, um zu sehen, ob das letzte Gespräch etwas
gebracht hat.


Schüler und Schülerinnen müssen,
bevor sie als Streitschlichter/in arbeiten können, eine Ausbildung
machen. Sie besteht aus ungefähr fünf Blöcken, die
innerhalb eines Jahres absolviert werden. Des Weiteren müssen sie
in einer Arbeitsgemeinschaft arbeiten, um auch praktische Erfahrungen
in diesem Bereich zu sammeln.



Quelle: BISS, Uni Bielefeld , GEW.de, RHS, Uni Dresden



15 Kommentare

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Kommentare zu Neue Gewaltwelle an den Schulen!!

 

RaulReporterRaulReporteram 21.05.09


Vor allem diese idiotischen Sendungen wo es um Aussehen und viel Geld geht müßten vom Volk und /oder vom Staat abgestraft werden .
Es geht den Heranwachsenden zu sehr um Geld und Aussehen .
Innere Werte zählen für viele nicht mehr .
Das recht sich dann irgend wann . Überhaupt sehe ich düstere Zeiten für Deutschland wenn die Schere weiter auseinander geht .
Die Kriminalität steigt meiner Meinung nach deshalb rapide an .

RaulReporterRaulReporteram 21.05.09


Wen wunderts bei dieser abartigen deutschen Gesellschaft .
Die Gesellschaft wird immer schwuchteliger und Männerfeindlicher . Ist doch klar das Jugendliche irritiert sind und sich dagegen wehren .
Und das idiotische , populistische , verlogene Fernsehen gibt dem Volk und gerade den unterprivilegierten den Rest .

JoeDormannJoeDormannam 28.07.08


Diese Gewaltwelle läuft schon seit vielen Jahren, wobei lediglich die Wellenhöhe variiert.

Ich seh das mal so:
Früher gab es diese Probleme kaum, bzw. diese waren minimal.
Bis heute hingegen muß sich ja einiges zum Nachteil verändert haben, damit es so eskaliert.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Es sind einige Voraussetzungen für ein friedliches Schulleben wesentlich schlechter geworden, und daran sind nicht die Kinder schuld !

)st es also eine Verzweiflungstat, eine Schönfärberei der Machtlosigkeit, wenn die Schüler nun selbst für mehr Ruhe und Ordnung sorgen sollen? Ja und Nein. Es ist ein zusätzliches soziales Bildungsprogramm. Live.und gesellschaftlich sicher nützlich :-) Andererseits wird die Verantwortung den Kindern übertragen. Das halte ich für ein Experiment.

Dennoch muß der Staat dafür sorgen, das es wieder besser wird. Er muß die Mängel abstellen, bzw. die Voraussetzung für einen gewaltfreien Umgang wieder herstellen.
Und damit meine ich nicht, die Anzahl der Jugendgefängnisse zu erhöhen. .

GrauwolfGrauwolfam 28.06.08


@martello
Du bist einfach schlicht einer jener Psychopathen, von denen hier die Rede ist...

GrauwolfGrauwolfam 28.06.08


Leider ein Irrtum - denn die Verantwortlichen, die die Möglichkeiten hätten, unternehmen rein gar nichts, außer ein bischen Schönfärberei und Übertünchen der Wahrheit, um aufgebrachte Menschen zu beruhigen. Es gäbe durchaus Möglichkeiten und einige Beispiele z.B. im Kölner Stadtteil Chorweiler, der wahrhaftig ein schwelender sozialer Brennpunkt ist, belegen das. Aber unsere kommunalen und andere Volksvertreter wollen noch immer lieber die Augen verschließen und in Untätigkeit verharren, denn es macht sich nicht gut bei den Wählerstimmen, wenn bewaffnete Schulpolizisten auf dem Schulhof und der Umgebung patroullieren, wenn ein Sammeltransporter für vorläufig festgenommene Gewalttäter, Schutzgelderpresser u.s.w. direkt neben dem Schulhof geparkt ist.
Aber ist es nicht seltsam, dass gerade an dieser schule in Chorweiler die organisierte Kriminalität in der Schule um fast 80% zurückgegangen ist.
Auch wenn ich mich wiederhole, ich bleibe dabei, dass wir eine Verpflichtung haben gegenüber unseren Kindern für ihre Sicherheit zu sorgen, besonders in den Schulen, weil sie da viel für ihre berufliche Zukunft lernen können.
Und wenn es nicht anders geht, dann stimme ich zähneknirschend auch bewaffneten Schulpolizisten zu...

SchnobbelSchnobbelam 28.06.08


Endlich unternimmt ma jemand was gegen die Gewalt an Schulen

martellomartelloam 28.06.08


Grauwolf du bist der Widerspruch in Person
3 Seiter voher bei den Kampfhunden wolltest du alle mit dem Spaten totschlagen,mit dem Auto überfahren und hier schreist du nach hartem durchgreifen bei der Gewalt.
Widerspruch nach Widerspruch.
Du bist einfach krank.
Lass dich mal Untersuchen.

jogi3jogi3am 26.06.08


Danke habe auch zwei tage dafür gebraucht

TitanicladyTitanicladyam 26.06.08


Leider wird es sowas immer geben. Ich kenne es auch aus eigener Erfahrung in meiner Schulzeit. Da gab es viele die mich oft geschlagen haben weil ich anders war. Desha´lb sage uich nur eins so wie du es siehst Herold ist es nicht richtig denn damit hebst du deine Schultern und sagst das geht mich nichts an. Doch Gwalt an Schulen geht alle etwas an!! Auch du. Mfg Titaniclady

GrauwolfGrauwolfam 26.06.08


Das ist keine neue Gewaltwelle, es ist immer noch dieselbe wie vorher, die sich nur etwas weniger in den Medien fand, aber ansonsten ungeniert weiter existierte, von den Schulleitern weitgehend totgeschwiegen. Solange die offizielle Politik das Thema negiert und ignoriert, wird sich daran auach nichts ändern.
Man muss sich darüber klar werden, dass wir eine Verpflichtung gegenüber unseren Kindern haben sie vor organisierter Gewalt und Kriminalität zu schützen, erst recht in der Schule. Und dabei müssen wir uns alle auch darüber klar werden, dass diese längst ausgeuferte Gewalt und organisierte Kriminalität nicht mehr durch strenge Ermahnungen zu stoppen ist, auch nicht durch pädagogische Gespräche. Feuer muss man manchmal mit Feuer bekämpfen, d.h. mit unnachgiebiger Härte und der vollen Strenge der bestehenden Gesetze, ohne dabei rumzujammern, dass dabei den Tätern vielleicht die Zukunft verbaut wird. Die haben unseren Kindern das Selbstbestimmungsrecht genommen, Schutzgeld erpresst, erbarmungslose Gewalt verbreitet und müssen jetzt eben auch die Folgen tragen.
In meiner Heimatstadt wurde eine Richterin öffentlich angefeindet, weil sie die Anführer einer Jugendbande an der Schule wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Erpressung, Körperverletzung, Förderung der Prostitution, Drogenhandel, Waffenhandel, Raub und zahlreicher anderer Delikte zu sechs bzw. siebeneinhalb Jahren Gefängnis verurteilte. Die Täter waren 16 und 17 Jahre alt. In der Berfung wurde das Urteil prompt um die Hälfte gemildert, die Richterin in eine andere Kammer versetzt.
So etwas ist ein fatales Signal an die Täter: Verbrechen lohnt sich, euch kann nicht viel passieren.
Damit muss endgültig Schluss sein, sie müssen wissen, dass sie die volle Härte des Gesetzes treffen wird, dass sie für viele Jahre hinter Gittern landen, dass sie keine Zukunft mehr haben, wenn sie rauskommen...

demotimodemotimoam 26.06.08


da bin ich ganz deiner meinung pottschalk,sehr gute leistung. also jogis artikel lese ich gerne :-))

pottschalkpottschalkam 26.06.08


Wow..ein sehr schön recherchierter Artikel! Respekt vor Deiner Arbeit!

chafardchafardam 26.06.08


Ja aber als ichvor 35 Jahren aus der Schule kam gabs öfter mal keile ( jungs sind so ), wenn einer am Boden lag, schwächer war oder Nasenbluten hatte dann hörte man auf, Auch wurde nicht so viel gemobbt und wer aus enem Dörflichen Umfeld kam hatte sowieso eine Clan zu welchem er gehörte. Es ging im ganzen friedlicher und vor allem menschlicher zu. Erwachsene haben öfter hingesehen, vor den Lehrern hatte man noch etas Respekt oder einach schiss. Ich hätte mit 15 in der Öffentlichkeit nie geraucht und wäre auch nie beim Komasaufen gelandet. Da war mal eine Flasche Wermuth oder Bier schon ein highligth.
Jetzt wird im Schnitt fast totgeschlagen, es wird gesoffen bis der Notarzt kommt, es fehlt an Werten und Grenzen. Ich habe Enkelkinder diesen werden enzen gesetz es wird Vorgelebt wie man Konflikte löst, dass man nach einen Glas Wein die Flasche wegstellen kann, dass man zuhört ,danke und bitte sagt und vor allem
andere Menschen achtet und für schwächere eintritt.

rastafarirastafariam 26.06.08


Das gab's schon zu meiner Schulzeit aber das die immer noch keine Probate Lösung gefunden haben um die lieben kleinen durch die Schule zu bringen ohne das sie sich gegenseitig piesacken.

HeroldHeroldam 26.06.08


nichts neues, gewat gibt es schon imemr udn wird es immer geben.und die generation von heute,wird immer schlimmer ud schlimmer und daran wird sich die nächsten jahren nichts ändern.


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