Simbabwes Mugabe bittet zur Wahl, die keine ist
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Kommentare zu Simbabwes Mugabe bittet zur Wahl, die keine ist
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Ich hatte immer geglaubt, in der Nachkolonialzeit balgen sich Moskau und Washington um die Einfluß in Afrika, bis mir Ronald Harwood nach einer Recherche erzählte, wie elegant sich Peking durch die Hintertür bereits in festes Standbein ein der Region gesichert hatte. Das wußte Ian Smith auch und ihm war ein westlicher Kommunist wie N'komo lieber als ein östlicher wie Mugabe. Aber Peking hatte dann doch die bessere Strategie. Wer die geheimen Waffendepots angelegt hat, über die N'komo dann stolperte, weiß bis heute keiner.
Grauwolf, das war ironisch gemeint, ich weiß um die Geschichte schon aus der Vor-Rhodesischen Zeit ebenso wie kalmar, der auch weiß, warum er behauptet, die Chinesen hätten M.ö an die Macht gebracht.
Das hatte 1985 bereits Ronald Harwood, geb. Südafrikaner und u.a. Autor der Drehbücher für "Mandela" und "Der Pianist", gesagt. Südafrika lag unter Handelsembargo, dennoch bekam die ZANU Mugabes ungehindert Waffen aus Nordkorea und die ZAPU N'komos aus der CSSR und der DDR. Als dann 1982 Nordkorea die Armee Mugabes aufbaute wußten eigentlich alle wie das Spiel laufen würde, China zog die Fäden und Mugabe tanzte danach. Dann kam die Jahrhundertdürre von 1992 dazu, mit der die weißen Farmer noch einigermaßen fertig wurden, wie sie durch Brunnenbauten und Zisternen vorgesorgt hatten, die schwarzen Landbesitzer erlitten Totalschäden, weil die Regierung sich um nichts gekümmert hatte. Es wird dort noch ein furchtbares Chaos geben, egal wer nach Mugabe an die Macht kommt.
Zitat zero1000
>Vielleicht kann ja der Kongo und die damals am "Kongo-Krieg" beteiligten Staaten wie zB. Angola, Burundi, Namibia, Uganda, Sudan, Tschad etc. helfend eingreifen.<
Der Kongo wäre dafür die falsche Adresse, denn dort organisiert und finanziert China ebenfalls den Völkermord, liefert Waffen und andere Ausrüstung. Südafrika, Namibia und Angola haben ja vergeblich versucht die Waffenlieferungen an Mugabe zu verhindern, waren sogar bereit Militär einzusetzen, sind aber an der UNO und dem Vetorecht Chinas gescheitert...
kalmar, das ist das Problem mit der göttlichen Vorsehung; als Mugabe an die Macht kam, für Mr. Soames und auch Nkomo etwas überraschend, war er ja noch vernünftig und hat wohl auch einiges getan. Nur im Laufe der Zeit, im Jahre des Bockes, der Gärtner wurde, erkannte er die göttliche Fügung und rumms war es geschehen. Dass China damit den Fuß fest in Afrika hat, und nicht nur in Simbabwe, hat man im Westen, ja selbst in Russland, immer noch nicht realisiert. Mugabe führt jetzt das letzte Gefecht im Führerkraal. Was danach kommt, wird wohl im Chaos enden, denn die Ablösung ist keine faule Birne, sondern fauler Apfel - gleich welches Obst da kommt, es wird faul sein. Vielleicht kann ja der Kongo und die damals am "Kongo-Krieg" beteiligten Staaten wie zB. Angola, Burundi, Namibia, Uganda, Sudan, Tschad etc. helfend eingreifen. Die kennen sich ja von früher.Den Kongokrioeg hatte man schon afrikanischen Weltkrieg genannt, was jetzt kommen könnte, wäre ungleich schlimmer. Siehe Deinen Kommentar.
Nun, die Chinesen haben diesen Despoten nicht an die Macht gebracht, sie halten ihn nur an der Macht, weil sie Simbabwe als weitere inoffizielle Kolonie den bereits vorhandenen hinzufügen, das Land mit seinen Bodenschätzen und seiner Fruchtbarkeit ausbeuten wollen. An die Macht ist Mugabe durch die frühreren Despoten in Rhodesien gekommen, was u.a. dazu führte, dass er jahrelang völlig falsch gesehen wurde, weil er ja zunächst tatsächlich das Land den Menschen zuführte, die den Reichtum erarbeiteten. Aber er ist eben ein ganz typischer Vertreter des realen Sozialismus / Kommunismus, ein blutrünstiger Diktator, der mit allen Mitteln an seiner Macht festhält. Die kurzzeitige Hoffnung Latainamerikas Chavez hat sich ja auch längst selber enttarnt als ein machtbesessener Diktator, die Pressefreiheit beschnitten und macht jetzt Stück für Stück aus seinem Land ein typisches KZ des Sozialismus, wie wir sie hinreichend aus der Geschichte kennen. Es ist bedauerlich, dass diese Schweinehunde viel zu selten noch erleben, wie ihr Erschießungskommando vor ihnen abdrückt...
Die Chinesen haben schon gewußt, warum sie diesen Verrückten an die Macht gebracht haben. Einen Mann, der von sich selbst behauptet, er könne nicht abgewählt werden, weil er der von Gott eingesetzte Retter Simbabwes ist. Das ist eine willige Marionette der Politiker in Peking, die ja auch glauben, ihre Politik führe zur Rettung der Menschheit. Und China profitiert hervorragend von seiner Idiotie. Mugabe hatte ja wirklich geglaubt, bei der Wahl käme wie in der UdSSR eine Zustimmung von 99,9% für ihn heraus und war total entsetzt, dass es nicht so kam.
richtig und es wird noch tiefer für die gehen,wenn die nicht unternehmen.
wenn nur noch einer antritt, dann ist das doch keine Wahl mehr. Mugabe ist ein Despot, der ein ganzes Land in den Abgrund gestürzt hat.
richtig und was ich richtig traurig daran finde,das keiner was dagegen unternimmt.
Vorallem mit Angst und Schrecken kann man die Wahl "ganz einfach" zu seinen Gunsten entscheiden.
ist ja klar das der sieger fest steht,die wählen doch garnicht richtig,mit geld und macht,richten die sich alles so ein,wie den das gerade so passt.