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Studie: Jeder dritte Deutsche zweifelt an der Demokratie

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Studie: Jeder dritte Deutsche zweifelt an der Demokratie
Das Vertrauen der Deutschen in die Demokratie geht nach einer neuen Studie zurück. Laut der Umfrage des Münchner Instituts Polis/Sinus im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung glaubt jeder dritte Bundesbürger nicht mehr, dass die Demokratie Probleme löst. Fast jeder zweite kann sich vorstellen, bei der Bundestagswahl 2009 nicht abzustimmen

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65 Kommentare

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Kommentare zu Studie: Jeder dritte Deutsche zweifelt an der Demokratie

 

duglenetduglenetam 06.07.08


Bekanntlich hat im Zeichen den Politik und Partei der Mensch keine Verpflichtung mehr zu menschlichen, sondern nur noch zu parteischen und kriegerischen Gefuehlen und Methoden.

MagyarMagyaram 06.07.08


Re.Sind Sie wirklich ein Demokrat? Und wenn ja, was verstehen Sie unter Demokratie?
Die Frage ist zwar nicht an mich gerichtet aber ich fühle mich bei solchen Äußerungen einfach angesprochen zum ersten sind wir blöder als die Schweizer, dort gibt es Volksabstimmungen, warum muß ich mir von Lobbyisten Vorschriften machen lassen, warum wird gegen das Grundgesetz verstoßen die Parteien dienen nur zur Willensbildung und üben keine Macht aus warum wird in einen Krieg gezogen gegen den Volkswillen ich hoffe nur wir sehen die Herrschaften in nächster Zeit in Den Haag vor dem Tribunal ohne ihre depperte Ausrede im Namen des Volkes.
Mit freundlichem Gruß

JournalistinJournalistinam 06.07.08


@ Wassia1

Na dann, gehen Sie mal mit einer Leuchte, oder mit einer Lampe voran, damit diejenigen Bürger die Wahrheit erkennen mögen, die Sie wahrscheinlich besitzen. Bewundere Ihre Erkenntsfähigkeit, nur weiter so, kann für Deutschland nur gut sein und besser werden, oder?

JournalistinJournalistinam 06.07.08


Sind Sie wirklich ein Demokrat? Und wenn ja, was verstehen Sie unter Demokratie? Und im übrigen, bezogen auf die Vergangenheit, ist das mit Mehrheitsentscheidungen so eine Sache. Heute so, morgen so, wie das Wetter. Also, nach meiner Erfahrung und nach meiner Einschätzung sagen Mehrheitsentscheidungen nichts über Recht und Gerechtigkeit und auch nichts über Demokratie aus. Im Namen des Volkes, heißt es unter anderem beim Bundesverfassungsgericht, wenn es ein Urteil verkündet, das muß doch zu denken geben, für wie reif, für wie mündig der Mensch im Volke eingeschätzt wird, wahrscheinlich zu Recht.

JournalistinJournalistinam 06.07.08


Eine wirkliche, berechtigte Sichtweise. Schimpfen, ablehnen, verurteilen ist das Eine, es aber anders machen, im Sinne unseres Grundgesetzes und im Sinne unserer Verfassung das Andere. Mit welchen Worten hier in webnews manche Teilnehmer nur so um sich schmeißen, das wundert mich schon.

walschwawalschwaam 05.07.08


Wie recht du hast brauche ich dir nicht zu sagen, ich warte nur noch auf den Tag , an dem der MAD vor der Tür Steht weil man sich Kritisch über die Abzocker in Berlin und in den 16 Ladtagen geäussert hat. Unsere Damen und Herren im Bundestag und in den Landtagen sind schon lange Marionetten der Industrie.

Wassia1Wassia1am 04.07.08


Zu :Sind wir denn alle nur noch Konsumwesen...? , ich würde sagen , nein , nur zu träge und zu feige um unseren Volksvertretern zu demonstrieren , daß man uns nicht alles versprechen kann , um dann nichts davon zu halten !
603 Hanswurste bestimmen über das Wohl und Weh von fast 83.000.000 Bundesbürger ?! Man geht zu zweit arbeiten und kann noch nicht einmal einen Notgroschen sparen , wie lange lassen wir uns das noch gefallen ?
Generalstreik !!!! Boykott !!!

DerKonsulDerKonsulam 04.07.08


Danke für Deinen Beitrag.
Es wird höchste Zeit, dass die Masse des Volkes begreifen lernt, was hier eigentlich unter dem Mäntelchen "Demokratie" wirklich passiert!
Uns wird nur noch in frecher Weise Sand in die Augen gestreut und wenn wir uns als Deutsche auf unser eigenes deutsches Recht berufen, werden wir als Nazis beschimpft oder als ausländerfeindlich bezeichnet.

GrauwolfGrauwolfam 04.07.08


@ungarnmann
Ja, dann kriegst du deine 4 Stunden Aufmerksamkeit, zwar nicht durch die Volksvertreter, aber immerhin durch die Medien, falls du es schaffst mehr als 500tausend Bürger auf die Straße zu kriegen, was sehr unwahrscheinlich ist. Aber nach den 4 Stunden spricht niemand mehr davon und die Wirkung ist komplett verpufft.
@wassia1
Boykott bewirkt ebenso wenig, weil dann alle Volksvertreter nur öffentlich rumjammern wegen der niedrigen Wahlbeteiligung und irgendwelchen anonymen Bundesbürgern die Schuld geben, - aber niemals ihrer verfehlten Politik.
Wenn aber die Medien melden, dass die Wahlbeteiligung ungewöhnlich hoch war, so bei 82%, und dass etwa 90% davon ihre Wahlzettel durch ein groß und quer mit Filzstift darüber geschriebenes "Nein" (siehe LINK - konsequente Wahlverweigerung) ungültig gemacht haben, dann hast du schlagartig die Aufmerksamkeit der Volksvertreter, denn zig-Millionen an Wahlkampfkosten verschwinden für sie auf Nimmer Wiedersehen in den Gullys.
Das ist der Punkt, du musst den Boykott öffentlich machen, sodaßß er nicht anonymisiert werden kann.
Oscar Lafontaine zu vertrauen ist genauso wie einen reißenden Wolf in Lämmergehege zu schicken...

Wassia1Wassia1am 04.07.08


Bei uns traut sich doch niemand , großes Mundwerk am Stammtisch , das war's dann ! Bei uns macht doch fast ein jeder in die Hose , wenn man irgendwie zum Boykott aufruft , fast ein jeder hat Angst vor der Obrigkeit , preussischer Gehorsam . Ich wäre sofort für Generalstreik !
Das Zauberwort ist BOYKOTT , begreift hier NIEMAND !? Wann jagen wir endlich unsere Volksvertreter zum Teufel ?!!

GrauwolfGrauwolfam 04.07.08


Die Vorstellung eines naiven Traumtänzers. Was denkst du eigentlich, wie oft so etwas schon in den letzten 30 Jahren versucht wurde?
Was hat es denn genutzt, als über eine Millionen auf die Straße gingen gegen den NATO-Doppelbeschluss?
Rein gar nichts. Mit den Flugblättern solcher Demos wischen sich deine Volksvertreter grinsend den Arsch ab. Das destabilisiert ihre Parteiendiktatur nicht mal eine Minute. Erinnere dich bitte daran, was Oscar Lafontaine zu den Einschränkungen für Arbeitnehmer vor der Wahl 1998 im Rahmen des Tandems Schröder, Scharping, Lafontaine angekündigt hat und durchsetzen wollte. Das ist genau das, was jetzt herrscht, und teilweise wollte er noch bedeutend weitergehen. Oscar zu vertrauen ist nicht naiv, es ist purer Leichtsinn, und die Linke nur ein stabilisierendes Element dieser Parteiendiktatur.
Wenn du wirklich diese Parteien zwingen willst wieder mit dem Bürger ins Gespräch zu kommen, einen ehrlichen Dialog zu führen und die Machtverhältnisse ändern willst, musst du ihre Machtbasis austrocknen, indem du ihnen die Millionen aus der Wahlkampfkostenerstattung entziehst, durch öffentliche und möglichst massive Wahlverweigerung (siehe Konsequente Wahlverweigerung LINK ) und komm mir nicht wieder mit der Drohung und dem Schreckgespenst, dass das nur den radikalen und Nazi-Parteien dienen würde, - denn das ist alles Blödsinn.
Oscar Lafontaine und die Linke wählen bedeutet nichts anderes, als ein wenig kosmetische Schminke auf der gleichen Scheiße zu verteilen....

fat-fox1fat-fox1am 04.07.08


@athvith: Re: Wer steht denn auf und macht etwas?

Da hast Du mich falsch verstanden
- ich hatte geschrieben, dass es genügend Bürger gibt, die aufstehen WOLLEN, aber deren Anstrengungen um eine -wie auch immer geartete- Durchsetzung "zurück in eine Demokratie" wird doch sofort von "Staatsseite" unterbunden.

Um es auf den Punkt zu bringen:

NEIN, wir leben nicht erst seit Schäuble in keiner Demokratie mehr !!!

.............und alle Bemühungen einzelner "Revoluzer" werden knallhart abgewürgt.

topemitopemiam 04.07.08


dies Idee hatte ich auch mal gehabt, aber noch nicht aufgegeben!!

athvithathvitham 04.07.08


Wer steht denn auf und macht etwas? Etwas das Erfolg hatte?
Mittlerweile bin ich in dieser Hinsicht radikalisiert - Alles was keine deutlichen Spuren hinterlassen hat, ist für mich keiner Bemerkung wert.

Die letzte Aktion, die mir aufgefallen ist, war die Gründung der Grünen...

@Alter_Sack: Leider nicht, nur Bücherwissen und mit Zeitzeugen gesprochen.....aber wenn ich mich irre, kannst du mich gerne aufklären :-)

peterhartzpeterhartzam 04.07.08


Hab auch schon gedacht... "das mit auf die Strasse gehen"...!!! "Wir sind das Volk!" - jawohl! ("Marsch auf Berlin"- klingt leider nach Faschisten...!!! Also schnell n anderen Gestus, sorry...) Aber: "Montagsdemos" in allen Orten! Und die Kirche "ins Boot"! Demokratie kann nicht funktionieren.. wenn wenige fast a l l e s besitzen! Dann wird Demokatie zur Farce!!! Und... welche Ziele.. soll so eine "Bewegung" vertreten??? Freundliche Grüße! Aus Berlin

UngarnmannUngarnmannam 04.07.08


Hallo boxerbubele,
ich kann mich deiner Meinung nur im vollem Umfang anschließen. Leider gehen noch zuviel unserer Mitbürger Blind durch die Gegend, oder sie wollen die Tatsachen nicht erkennen. Die einzigste Einschränkung die ich mache ist die, dass ich mir nicht sicher bin ob der Oskar, wenn er erst mal am Ruder sitzt, sich dann noch an seine Worte erinnert, oder ob er genau wie die anderen durch Bürger Entfremdung glänzt. Einen Marsch auf Berlin halte ich da schon für wesentlich Erfolg versprechender. Wenn Du Leute in unserer achso trägen Gesellschaft findest, bin ich sofort dabei! Es würde mich wirklich freuen, wenn unsere Mitbürger nicht nur hinter vorgehaltener Hand meckern, sondern endlich einmal den Leuten in Berlin zeigen dass wir nicht nur Stimmvieh sind.

MagyarMagyaram 04.07.08


Re. WIR DÜRFEN UNS WEHREN, NOCH SIND WIR EIN FREIES VOLK!!!!!

Ich lebe in einer Verwaltungdiktatur und meine weltfremden blinden in einer anderen Welt lebenden Abgeordneten brauche unbedingt die Lobbyisten als Blindenhunde ohne sie währe man doch total hilflos in den Parlamenten und mit der Gesetzgebung ginge es auch nicht so recht vorwärts denn wenn man liest das RWE die Energiegesetze selbst entworfen und viele Passagen darin eins zu eins übernommen wurden kann man doch gar nicht mehr soviel Essen wie man Kotzen möchte.

boxerbubeleboxerbubeleam 04.07.08


Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr. Man kann es schon demokratische Diktatur nennen. Uns fehlt der Mut dagegen vor zu gehen. Hier hilft nur eines: Entweder bei der nächsten Bundestagswahl die Linkspartei wählen (25% für Oskar würden die Damen und Herren wach rütteln), oder so vorgehen wie die Bürger der ehemaligen DDR (Wir sind das Volk) und mit 500 000 in Berlin einmaschieren. Dann passiert was, sonst nicht.Ich bin bereit so was zu organisieren. Meldet euch.

Alter_SackAlter_Sackam 04.07.08


"erinnert mich persönlich an die DDR" - eigene Erfahrungen?

fat-fox1fat-fox1am 04.07.08


Schön gesprochen.....nur leider zu 100% an der Realität vorbei !

Es gibt inzwischen mehr als genug Bürger die "aufstehen" und etwas "tun", etwas bewegen wollen. Leider werden diese sofort durch die Handlanger unserer unfähigen, korrupten und habgierigen Regierungsvertreter "niedergeknüppelt".


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