Mythos Atomkraft

x 63
 
 
Mythos Atomkraft

Beitrag melden

Eingestellt vonam 02.07.08in Wissen via klima-der-gerechtigkeit.de

Im letzten Blogeintrag habe ich auf den Blair-Bericht hingewiesen, der vergangene Woche veröffentlicht wurde. Sein erster Teil wurde vom McKinsey Global Institute geschrieben (so die Danksagungen). Er beschreibt die technologischen Optionen um Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Atomenergie spielt dabei eine große Rolle.

Auf klima-der-gerechtigkeit.de weiterlesen

15 Kommentare

Kommentare zu Mythos Atomkraft

 

Allahu_akbaAllahu_akbaam 03.07.08


junge.. die Strahlung kommt nicht bei dir an, wenn der Müll in Salzbergwerken gelagert wird (alte ausgediente)..
Es wurde bereist so viel Salz abgebaut, dass der Hohlraum für alle Uranvorkommen ausreicht.. das heißt, dass auch in ferner Zukunft das Deonieren von Atomresten gesichert ist.Die Abfallprodukte haben eine Halbwertszeit von 100 Jahren... DAss heißt in 100 Jahren ist nur noch die hälfte Gefährlich. und so weiter.. Diese Zeiträume sind geologisch gut überschaubar um vorherzusagen, dass die sehr stabilen Salzbergwerke bis dahin nicht von einem Erdbeben aufgerissen werden.. zumal eh nur Bergwerke verwendet werden, die auf tektonisch ruhigen Gebieten liegen.

Das sag ich dir nicht als Ökonom, sondern als Physiker.. Und glaub mir.. du kannst auch ruhig direkt neben einem AKW schlafen.. Die Strahlung, die du da abkriegst ist geringer, als die natürliche Strahlung, die auch ohne AKWs existieren würde. Und außerdem strahlt jeder Mensch schon von Geburt an, wegen des radioaktiven Kohlenstaoffisotops C14. genau genommen sind wir alle schon längst verstrahlt.

aber das auch schon im 19.Jhd. und im 18. und 17.... sogar zu christus Zeiten war das so..

Und es fällt kein weiterer Atommüll an, wenn wir Fusionsreaktoren haben ( genau genommen muss die Innere Hülle, die aufgrund von Neutronenbeschuss leicht angeregt wird und anfängt zu strahlen anch einer gewissen Zeit auch ausgetauscht werden.. die Halbwertszeit ist aber wesentlich kleiner und die Intensität ist geringer, als bei AKWs..)

Auf den Zweiten blick hat jede Energie"gewinnung" seine Tücken.. Solaranlagen nehmen Platz weg.. wenn du irgendwann alle Dächer zugepflastert hast, musst du Auf Freiflächen umdisponieren.. doch wächst darunter kaum Gras mehr.. Windräder müssen auch erst mal hergestellt werden und sind nicht effizient genug, um sie im großen stil zu betreiben..etc..

AdminiAdminiam 03.07.08


auf den ersten blick vielleicht sauber. aber denk doch mal nach und überlege was mit dem atommüll geschehen sioll??jetzt verbuddeln wir alles noch in der erde und wissen wir, was das später für folgen haben wird? wissen wir welche masse an atommüll in den nächsten jahrzehnten anfallen wird,wenn jetzt mehr und mehr atomkraftwerke erbaut werden? nein wissen wir nicht. ich mag sehr zu bezweofeln, das atomenergie eine saubere energie ist. sie produziert keine co2-emission, aber haha atommüll...was ist besser??werr will ne runde verstrahlt werden hmm?

NeleinloveNeleinloveam 03.07.08


Ohne Atomkraft wird bald kein Rechner hier im Internet mehr laufen, denn die Energiemenge, die verbraucht wird ist durchaus nicht mehr auf so einfachen Wegen zu erzeugen. Atomenergie ist sauber und wenn kontrolliert überhaupt das Beste.

Allahu_akbaAllahu_akbaam 02.07.08


@euroset:
da hast du dich etwas verlesen. Es geht nicht um Atomstopp, sondern um Umweltschutz in dem Zitat.. Und der Typ meint halt, man müsse Atomkraft stoppen um so die Umwelt zu schützen..

und zu euch beiden (heisserscheiss & euroset):

Klar zwingt uns keiner Kohlekraftwerke zu bauen.. aber da kommt die ebenfalls angesprochene Wirtschaftlichkeit ins Spiel..
Wasserkraft.. kann man als wirtschaftlich bezeichnen, ist aber umweltzerstörend.. wegen der Staudämme
Windkraft ist nicht wirtschaftlich.. und nimmt viel platz weg.. (sie lohnen sich wirtschaftlich zum eigenbedarf für z.B. größere Industrien.. oder halt ein kleinerer Windpark zur nterstützung kleinerer Gemeinden)
das kann man alles durchgehen..

Gezeitenkraftwerke sind schön Umweltfreundlich und liefern auch gute Energie.. aber den Strommarkt decken sie nicht gerade ab...

Und AKWs sind weniger Umweltschädlich als Wasserkraftwerke (meiner Meinung anch...)

ku-dobsonku-dobsonam 02.07.08


das wahr eine rethorische frage ..... es geht bei dem protokoll um zehntelgrad und monate verzögerung ...

einfach gesagt unsinn

heisserscheissheisserscheissam 02.07.08


da sprichst du mir aus der seele. mir kann keiner erzählen, dass wir zu solchen umweltschädlichen lösungen gezwungen worden und gezwungen sind sie weiterhin zu nutzen.

euroseteurosetam 02.07.08


Ich finde das Zitat eigentlich nicht mehrfach sinnlos. Wenn man Atomenergie stoppen will, muss man vernünftige Alternativen haben, in die man sein Geld investiert. Und ich denke dafür gibt es genügend Alternativen. Es ist doch wie mit der Autoproduktion. Jeder weiß, dass wir fossile Brennstoffe nicht brauchen, aber Verträge oder Geldgier hindert die Industrien mal endlich aus dem Pott zu kommen, um umweltfreundlcihe Verkehrsbeförderungsmittel zu entwickeln. Die Pläne sind doch in den Schubkästen. Einer muss nur anfangen. Und sag mir keiner die Industrie hätte kein Geld.

geblendetgeblendetam 02.07.08


da bin ich überfragt. an wen hast du die frage gestellt?

Allahu_akbaAllahu_akbaam 02.07.08


loool.. was ist denn das für ne argumentation? geld sparen um noch mehr geld auszugeben?

ich finde es sinnvoll atomstrom am laufen zu lassen und zu fördern und dafür Kohlekraftwerke abzubauen. Und da macht man noch gewinn.. diesen kann man dann weiter in Umweltfördermaßnahmen stecken..

ihr alle mit eurem roten Tuch der Atomkraft.. Ihr wisst nicht wie es funktioniert und deshalb habt ihr angst.. ihr seid sicher alle so notorische Physikabwähler, die dann aber den wissenschaftlern erklären wollen, wie man es richtig macht..

Der Unterhalt eines AKW ist weitaus günstiger als bei Kohlekraftwerken, die immer mehr von dem brauchen, was immer seltener wird.. Kohle... AKWs können teilweise ihren Brannstoff selbst erbrüten.. und bis zu gewissem Grade kann man Reststoffe wiederaufbereiten. Weiter hin reicht eine Ladung Uranerz weitaus länger, als eine Ladung kohle. Neue Kohlevorräte zu erschließen wird immer teurer..

Kohlekraftwerke stillegen würde die Ausgaben erheblich minimieren.. bei genügend AKWs brauchen wir auch nicht Strom importieren, sondern können exportieren. Weiter kann mann den strompreis senken (über Sanktionen der Regierung) oder zumindest den Überschuss an Gewinn für weitere Umweltprojekte verwenden..

Das angebrachte zitat ist mehrfach sinnlos.. Weil wir zusätzlich zu den Unterhaltskosten der Kohlekraftwerke neue Kraftwerke bauen müssten (wenn man die AKWs weiterhin stillegt), diese auch Unterhalt kosten und immer noch nicht die Nachfrage abdecken.. also müssen wir mehr Strom importieren.. und um den ganzen Dreck rückgängig zu machen, müssen wir auch noch Umweltregenerationsprojekte finanzieren.. und wer meckert dann über die steigenden energiepreise? Ihr Ökos!! Umwelt hat seinen Preis.. finanziell oder risikoreich.. Aber das Risiko der AKWs wird extremst überbewertet

ku-dobsonku-dobsonam 02.07.08


hmmm um wieviel grad würde eine weltweite umsetzung des kyoto protokolls noch mal die temperatur senken bzw wie viele jahre bringt es uns ???

standupstandupam 02.07.08


Es gibt genügend Alternativen.

zocker22zocker22am 02.07.08


richtig,aber ob die eine richtige lösung finden???

dermichaeldermichaelam 02.07.08


genau weg mit dem atomkraftwerken, die bringen nichts als unglück.

laurentialaurentiaam 02.07.08


So und nicht anders muss das laufen. Erst wenn wir vernünftige Wege des Umweltschutzes gehen, kann daraus auch etwas werden für die Zukunft.

raketenralf2000raketenralf2000am 02.07.08


"Lovins Argument: Wer Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit ernst nimmt, muss Atomenergie stoppen. Denn jeder Euro der in Atomenergie investiert wird, könnte andernorts mehr Klimaschutz kaufen."

Sehr schönes Argument. Könnte man nicht anders umschreiben.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren