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Wie Japan mit G8-Protesten umgeht

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Wie Japan mit G8-Protesten umgeht

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Im vergangenen Jahr saß Terumasa Uchida sieben Monate im Gefängnis – in Siebenerzellen mit echten Verbrechern. Dabei hatte Uchida nur auf dem Campus der Tokioter Hosei-Universität für eine Demo gegen die Globalisierung geworben.

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7 Kommentare

Kommentare zu Wie Japan mit G8-Protesten umgeht

 

josef74josef74am 02.07.08


Das mag schon richtig sein, aber es geht ums Prinzip. Wie kann es sein, das jemand eingesperrt wurde, nur weil er von seinem recht Gebrauch gemacht. Und zwar sein Recht auf Freie Meinungsäußerung.
Ein Recht was eigentlich in jeder Demokratie geben sollte.

ku-dobsonku-dobsonam 02.07.08


nun wäre er in china ..... gäbe es ihn nicht mehr und keinen würde es jucken .... ein paar unterschiede gibt es unterschiede zwischen leben und tod und nich zwischen job und keinem job

josef74josef74am 02.07.08


Demokratie, was ist das, kann man das essen?

schillerlockeschillerlockeam 02.07.08


Bei diesem staatlichen Vorgehen gegen Andersdenkende, wie sie auch in Heiligendamm an der Tagesordnung waren, mag man gar nicht mehr an unsere sog. Demokratie glauben.

griechenklopsgriechenklopsam 02.07.08


traurig traurig traurig.

boucheboucheam 02.07.08


Niemand hat gesagt, dass es einfach wird gegen die Industrie den Mund aufzumachen.

silversurfersilversurferam 02.07.08


"So wie Terumasa Uchida. Uchida ist auch in Shibuya dabei, „globale Konzerne wie Toyota beuten bloß junge Leute aus, um Riesenprofite zu erzielen“, erklärt der 29-Jährige seinen Protest. Bis vor zwei Jahren war er Student. Doch seine Uni hat ihn suspendiert, nachdem er sich der Protestbewegung angeschlossen hat. Im vergangenen Jahr saß er sieben Monaten im Gefängnis – in Siebenerzellen mit echten Verbrechern. Dabei hatte Uchida nur auf dem Campus der Tokioter Hosei-Universität für eine Demo gegen die Globalisierung geworben."

Um was zu bewegen muss man leider einen Fettfleck auf seiner weißen Weste riskieren. Der hat meinen Respekt.


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