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Kusch will weiter Sterbehilfe leisten

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Kusch will weiter Sterbehilfe leisten

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Der frühere Hamburger Justizsenator Roger Kusch hat seine umstrittene Sterbehilfe für eine Rentnerin verteidigt. Die 79-Jährige habe sterben wollen. Er habe für seine Hilfe kein Geld genommen. Bis Sterbehilfe normal sei, wolle er weitermachen.

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16 Kommentare

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Kommentare zu Kusch will weiter Sterbehilfe leisten

 

JournalistinJournalistinam 08.07.08


Ja, hermankk, diesen Beigeschmack teile ich auch! Denke, dass das, was Herr Kusch getan hat, bereits intern in vielen Bereichen getan wurde und wird. Anderseits halte ich die Empörung der Politikerinnen und der Politiker über das handeln von Herrn Kusch für wenig hilfreich, unangebracht. Denn die "Politikverantwortlichen aller Parteien" erklären seit langem schon, die Alterssicherung sei nicht sicher. Die Renten auch nicht. Die Alten werden immer älter, mit dem heuchlerischen Zusatz, das sei erfreulich. Das Gesundheitssystem sei nicht mehr finanzierbar. Behandlungen ab einem bestimmten Alter soll es nicht mehr geben, weil nicht finanzierbar. Der Zwangsgenerationensvertrag könne nicht mehr gelten. Die Alten gefährden die Zukunft der Jungen usw..usw...

Wer diese Diskussion seit langem verfolgt, kommt zu der Feststellung, das mit all diesen ständigen Verlautbarungen dies letztendlich einem mehr oder weniger direkten oder indirekten kollektiven Aufruf zur Selbsttötung gleichkommern kann. Und dann fehlt nur noch der Zusatz: Die guten Alten oder die guten Rentner sind die, die Tod sind?

onlineofficeonlineofficeam 08.07.08


Pflegeheim ist kein Grund für sowas. Nur Dahinsiechende sollten sich (natürlich vorher) frei entscheiden dürfen. Aber wird das dann nicht wieder missbraucht?

onlineofficeonlineofficeam 08.07.08


Unterlassene Hilfeleistung und Sterbehilfe sind aber 2 Dinge. Allerdings, dass mit der Staatssanierung gibt mir auch zu denken.

Only-the-catOnly-the-catam 04.07.08


Sterbehilfe, ein verniedlichender Begriff für eine Perversität die einen nur ungläubig den Kopf schütteln lässt. Die 79 jährige Frau war weder schwer krank noch sonbst was, sie hatte einfach nur Angst davor in ein Pflegeheim zu müssen und dort sozusagen einsam und entmündigt die letzten Jahre vor sich hin zu vegetieren. Anstelle sie in ihrer Angst zu bestätigen und ihre Bereitschaft zum Freitod zu fördern hätte man ihr genauso gut auch die Angst nehmen und sie auf selbstverständlich existierende Alternativen aufmerksam machen können.

Aber dem Herrn Kusch und anderen humanen Sterbeaktivisten geht es ja nicht darum Menschen vom Sinn des Lebens zu überzeugen sondern davon daß es viel schöner ist durch sie in den Tod gebracht zu werden. Natürlich verlangt er bis Sterbehilfe im Volk akzeptiert und gesetzlich legal ist kein Geld dafür, später wirds anderst aussehen und bei so vielen depressiven Menschen hier wird das Geschäft boomen.

hermannkhermannkam 03.07.08


ich habe da einen ganz miesen beigeschmack!
1) Rente
2) zu viel alte Menschen
3) der Staat braucht Geld
ist das nicht ein vortasten unsere Regierung um Sterbehilfe zu legalisieren, damit wäre der Staat wieder schnell saniert!!!!!

zero1000zero1000am 03.07.08


Na das ist doch Sterbehilfe pur!

JournalistinJournalistinam 03.07.08


Skandal in US-Klinik
"Unfassbar! Erschreckend! Traurig!"
Der Todesfall einer jamaikanischen Patientin in einer New Yorker Klinik stößt allerorten auf Empörung und Unverständnis. Wie können Menschen einem anderen Menschen so gleichgültig beim Sterben zusehen?

Die Video-Aufnahmen vom Tod einer Patientin im Wartezimmer einer psychiatrischen Klinik in New York sorgen für einen Aufschrei nicht nur in den US-Medien. Auch hierzulande ist die Empörung groß.

Heute wird in amerikanischen Medien berichtet, das dies kein Einzelfall sei. Also, da verstehe ich die Aufregen in Sachen Kusch nicht mehr ganz?

JournalistinJournalistinam 03.07.08


Heißt richtig am 2. Juli 2008!

JournalistinJournalistinam 03.07.08


Heißt richtig, am 20 Juni 2008!

JournalistinJournalistinam 03.07.08


Kusch hat am 20 Juli 2008 in einer Phoenix Sendung die Hilfe zur Selbsttötung einer Frau aus Würzburg verteidigt und der Ärztelkammer Unmenschlichkeit vorgeworfen. Kusch: Habe der Frau ihren größten Wunsch erfüllt. Die Frau brachte zum Ausdruck, das sie zu einem "Pflegeheim" keine Alternative gesehen habe, und sich nicht in die Hände fremder Menschen b egeben wollte. Dieser Vorgang war nach meiner Kenntnis, nicht der erste und auch nicht der letzte Hinweis darauf, das es Selbstötungen schon immer gegeben hat und geben wird.

HazeyHazeyam 03.07.08


Wer definiert dann, was "bei vollbesitz seiner Kräfte" ist? Das gibt dann wieder Unmengen an Verfahren, neuen Gesetzen etc.. Nach ein paar Monaten weiß keiner mehr, was Sache ist.

CasperHauserCasperHauseram 03.07.08


diese sache wird ewig "ungeklärt" bleiben, weil sich niemand, kein politiker, an dieses thema heranwagen wird.

onlineofficeonlineofficeam 03.07.08


Der Titel rechtfertigt nicht sein Tun. Allerdings haben es Tiere besser, die sich nur quälen. Sterbehilfe besser legalisieren, aber unter ganz strengen Vorkehrungen und bestimmten Bedingungen, die eingehalten werden müssen, zum Beispiel Betroffener äußert sich bei Vollbesitz seiner Kräfte ähnlich wie beim Organspendeausweis???? Wie kann man Missbrauch vorbeugen??

enterhereenterheream 03.07.08


mal im ernst,hast du dir mal under gesetzbuch mal durchgesehen????????? da steht nur sch**** drin,und ausserdem werden diese gesetze nicht gepflegt,nein sie werden ignoiret und so fängt dan immer der mist an.

AdminiAdminiam 03.07.08


er betreibt quasi selbstjustiz und das nach einer ehemaligen zeit als justizsenator. wir haben nicht umsonst gesetze hier in deutschland. ob sie recht, unnötig oder unrecht sind, steht da gar nicht zur debatte. er sollte vielmehr sich darum kümmern, dass rechtlich was in bewegung gebracht wird, als leuten beim sterben zuzusehen!

philisphilisam 03.07.08


soll er weitermachen und weiterhin dafür bestraft werden wegen unterlassener hilfeleistung.


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