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Gesetz gegen Sterbehilfe noch 2008 - Bundesrat verabschiedet Entschließung

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Gesetz gegen Sterbehilfe noch 2008 - Bundesrat verabschiedet Entschließung

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Eingestellt vonam 05.07.08in Politik via freenet-homepage.de

Beim heiklen Thema Sterbehilfe wollen unions- und SPD-geführte Länder nach einer gemeinsamen Linie suchen. Der Bundesrat verabschiedete einen Entschließungsantrag, wonach noch 2008 die Arbeit von professionellen Sterbehilfe-Organisationen verboten werden soll.

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16 Kommentare

Kommentare zu Gesetz gegen Sterbehilfe noch 2008 - Bundesrat verabschiedet Entschließung

 

martellomartelloam 06.07.08


Ich möchte über meinem Arsch selber entscheiden können wie und wann ich enden möchte.
Ausgerechnet die uns ein dahinvegetieren verordnen (weil nichts mehr geht) können sich aber
eine Pflege der Superlative leisten denn sie haben ja fleissig an die Seite geschaufelt.Ein armes
Mütterchen bekommt nur Morphium gegen Schmerzen und eine 08/15 Pflege wenn überhaupt.

ku-dobsonku-dobsonam 05.07.08


man sollte sehr darauf aufpassen das aus aktiver sterbehilfe, nicht irgendwann die pflicht zum sozial verträglichen frühableben wird .....


mehr geld für ´forschung auf dem gebiet pallativ medizin und schmerztherapie wäre wesentlich vernünftiger

NeleinloveNeleinloveam 05.07.08


Wer sein Leben beenden will, wird es mit oder auch ohne Sterbehilfe tun.

Der_ThorDer_Thoram 05.07.08


körperliche und nicht seelische Probleme...

Der_ThorDer_Thoram 05.07.08


nicht abgebrüht, sondern mitfühlend und human....
Es geht ja schließlich nicht um Teenager, die sich wegen Liebeskummer vom Hochhaus stürzen wollen, sondern um Kranke, die schier unerträgliche Schmerzen haben und quasi gezwungen werden, mit diesen Schmerzen zu "existieren". Der Zwang, trotz Schmerzen und dem unweigerlichen Ende unter Qualen vor Augen weiter"leben" zu MÜSSEN sehe ich als staatlich angeordnete Folter.

bobbafatbobbafatam 05.07.08


In was für einer Welt leben wir, wo Menschen, mit seelischen Problemen, bei ihrem Selbstmord auch noch unterstützt werden?

kbroennerkbroenneram 05.07.08


Man mischt sich wieder einmal viel zu weit ein! Es reicht vollkommen, erstens zu verhindern, dass eine Sterbehilfe dem Ausführenden Vorteile irgendwelcher Art verschafft, und zweitens zu verhindern, dass eine "vorschnelle" Sterbehilfe geleistet wird (d.h. es müssen Tatsachen gegeben sein, dass eine Aufrechterhaltung des Lebens für den Betroffenen unzumutbar ist)

Aber dieses Thema verschafft Erleichterung für unsere Regierenden - lenkt es doch wieder einmal von den viel wichtigeren Problemen der "Tagespolitik" ab! Deshalb stürzt man sich so vehement auf dieses Thema.

Übrigens (auch zur Information für unsere Regierung) zeigen Online-Umfragen (sogar vom regierungsgesteuerten ZDF), dass der Großteil der Bevölkerung eine Sterbehilfe akzeptiert! Aber was stört unsere Politiker die Meinung des Volkes!

JiggerJiggeram 05.07.08


Ich persönlich könnte so etwas niemals tun. Einem Menschen dabei helfen sich selbst zu töten. Ich könnte damit nicht fertig werden. Wie abgebrüht muss man denn da sein?

cosixcosixam 05.07.08


Hier gehts nicht um die Gesellschaft. Ganz richtig: Ego heißt ich. Heißt mein Leben. Und Sie haben recht: niemand hat mich gefragt, ob ich dieses Leben haben wollte oder nicht, meine Eltern haben sich so entschieden.

Doris123Doris123am 05.07.08


Ich zitiere: "Entscheiden sie für sich und gestehen sie das anderen eben auch zu." (Freier Wille)

hotjuhotjuam 05.07.08


Dazu kann ich nur sagen :
Nicht der alte oder junge Mensch ist das Problem , sondern die Gesellschaft, die in großen Teilen wie der Autor denkt , ist pervers. Und zwar von Grund auf.

BobBauBobBauam 05.07.08


Wenn ein Mensch wegen einer psychischen Erkrankung Selbstmord begeht, dann ist jeder Mensch und auch der Staat in der Pflicht, diesen zu verhindern.

StinkorStinkoram 05.07.08


Was die Politiker auch zu diesem Thema sagen, ist wie so vieles Heuchelei. Diese Damen und Herren auf dem Olymp Berlin sollten lieber ihre Aufmerksamkeit darauf richten, Schaden vom Volk abzuwehren. Da gibt's genug zu tun!!!

666666am 05.07.08


Allein die Tatsache dass sich das konservative DE diesen bedauerlichen Fall ausgesucht hat um das Thema wiedermal in der öffentlichkeit zu diskreditieren zeigt, dass es hierzulande auch beim Sterben scheinbar nicht ohne Lobbyarbeit der Pflegeheimindustrie geht.

napusenapuseam 05.07.08


Also ich kannte Selbstmöderversuchs-Leute (weil ich auch therapieerfahren bin )und nachdem sie in einer Therapie waren, waren sie froh, dass man Ihnen geholfen hat, sogar eine Frau, die einen hohen Preis für ihren Selbstmordversuch bezahlte (Behinderung), war dennoch wieder lebensfroh nach der Therapie.

PislPislam 05.07.08


Tja, alles was legal ist, ist auch dann noch legal, wenn dafür Geld bezahlt wird. Es wäre ein Witz, wenn der Staat gesunde junge Menschen zum Sterben nach Afghanistan schickt, aber andererseits sterbenskranken alten Menschen jede Hilfe zum Freitod verwährt.


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