Artikel Sexuelle Reinheit – auch für Christen ein Fremdwort?
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Mark
sitzt morgens in der Cafeteria seiner Firma und trinkt seinen
wohlverdienten Kaffee, als eine bildhübsche Dame im Minirock und
einem figurbetonenden Oberteil hereinkommt. „Wow, ist das eine
Frau!“, denkt er, und noch manches andere ...
Seien wir Männer ehrlich: Sind uns diese Sätze wirklich so
fremd? Zugeben wollen wir es möglicherweise nicht. Auch wenn wir
vielleicht nicht so denken – hinschauen und uns an dem
verführerischen Anblick ergötzen, das tun wir schon manchmal.
Da ist doch wirklich nichts dabei, oder?
So denken wir, aber Gott denkt da ganz anders. Solltest Du verheiratet sein, Deine Frau übrigens auch! In Matthäus 5,28
sagt der Herr Jesus: „Ich aber sage euch, dass jeder, der eine
Frau ansieht, ihrer zu begehren, schon Ehebruch begangen hat in seinem
Herzen.“ Das sind deutliche Worte. In diesem Licht wird uns
schnell klar, dass am Hinschauen und sich Erfreuen durchaus leicht
„was dran“ sein kann.
Die Augen, für Männer das Eingangstor sexueller Reize
Wir Männer nehmen sexuelle Reize insbesondere über die Augen
auf. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir uns gerade darin eine
Schranke setzen, einen „Verteidigungswall“ aufbauen. Es ist
möglich, dass wir uns so daran gewöhnt haben, unsere Blicke
schweifen zu lassen und dass wir damit die Gebote Gottes dermaßen
verwässert haben, dass wir in dieser Beziehung überhaupt
nicht mehr sensibel sind. Unser Gewissen mag dermaßen abgestumpft
sein, dass wir nicht mehr bemerken, dass wir “begehren“ und
damit ein deutliches Gebot Gottes übertreten und außerdem
unsere Frau betrügen. Gott bezeichnet diese Unmoral als Ehebruch
und Hurerei, Dinge, die nicht einmal unter Christen genannt werden
sollten (Eph 5,3).
Zudem beging Mark in unserem Beispiel schlichtweg Diebstahl! Die
bildhübsche Frau, die zur Cafeteria hereinkam, gehörte Mark
nicht. Er hatte nicht das Recht, sie zu begehren oder sich in seiner
Phantasie vorzustellen, wie reizvoll eine sexuelle Handlung mit ihr
wäre. Diese Frau gehört ihrem (zukünftigen) Mann. Oder
wollen wir Ehemänner etwa, dass andere Männer unsere Frauen
mit ihren lüsternen Blicken löchern oder mit ihnen in ihrer
Phantasie umgehen, als wären sie ihr Eigentum?
Erinnern
wir uns vielleicht an das erste Verliebtsein, als wir noch (viel zu)
jung waren? Es war eine Schülerin aus der Parallelklasse von Mark,
er kannte sie kaum, aber sie war ja sooo hübsch. Eigentlich wusste
er, dass das nicht richtig war. Aber es war so aufregend, diese
Gefühle. Und weil er das Mädchen kaum kannte, baute er sich
dann in seiner Phantasie ein riesiges Märchenschloss um dieses
Mädchen und ließ sie lebendig werden in seinen Gedanken.
Passiert das vielleicht heute noch? Haben wir in Gedanken mit der
lächelnden Dame aus dem Quelle-Katalog „Ehebruch im
Herzen“ begangen?
Übrigens ist es völlig
gleich, ob man selbst oder die Begehrte verheiratet ist oder nicht. Es
ist und bleibt Diebstahl. Sicher, wenn man verheiratet ist, kommt
erschwerend hinzu, dass man nicht nur stiehlt, sondern auch noch seine
eigene Frau betrügt. Diebstahl bedeutet nicht nur, etwas zu
stehlen, was einem anderen gehört, sondern vor allem, etwas zu
nehmen, was einem selbst nicht gehört. Eine andere Frau
gehört uns einfach nicht – ob sie verheiratet ist oder
nicht, ob wir verheiratet sind oder nicht. Zudem sollten wir bedenken,
dass die unverheiratete Frau durchaus das Eigentum eines anderen ist,
nämlich Gottes! Bis zur Eheschließung gehört die Frau
niemand anderem, als Gott allein.
Zwar gibt es für den
unverheirateten Mann auch ein gottgemäßes Begehren
gegenüber einer fremden, unverheirateten Frau, aber dieses liegt
in erster Linie nicht auf sexueller Ebene. Wenn ein Mann den HERRN
bittet, ihm die richtige Ehepartnerin zu zeigen, wird es ein
gottgemäßes Begehren geben, das durch Gott gewirkt ist. Der
HERR wird gewiss keinem Mann eine Ehepartnerin zeigen, die der Mann
nicht lieben kann.
Als Frau „begehrt“ werden?
Übrigens sollten auch Frauen daran denken, dass bei Männern
die Augen das Eingangstor für sexuelle Reize sind. Bei Frauen ist
das offenbar anders, sie nehmen solche Reize nicht oder nur in
geringerem Maß über die Augen auf. Die Sinne der Männer
dagegen reagieren unwillkürlich auf Bilder von leicht bekleideten
Damen in Reklame, Zeitungen, Internet und Fernsehen, oder auf
Kolleginnen und fremde Frauen, die ihre Reize so gut wie irgend
möglich zur Schau tragen. Sie können dadurch sexuell erregt
werden – und dann besteht die Gefahr, dass sündige Gedanken
(oder auch Taten?) ihren Lauf nehmen. Mancher gläubigen Frau mag
das nicht bewusst sein, obwohl sie eigentlich die Reaktion der
Männer auf aufreizende Kleidung, die mehr zeigt als sie verbirgt,
erkennen müsste. Bei anderen ist das Hervorrufen dieser Reaktion
vielleicht sogar gewollt, sie erfreuen sich vielleicht daran, dass sie
„gut ankommen“ und begehrt werden. Doch das kann und darf
nicht die Haltung einer gläubigen Frau sein. Will sie
„körperlich“ wirken und einen allein körperlich
interessierten Mann anziehen? Eine gottesfürchtige Frau wird
zusehen, dass sie nicht der Anlass zu unreinen Gedanken oder
lüsternen Blicken von Männern wird.
Sexuelle (Un-)Reinheit – was sagt die Bibel darüber?
Die Bibel spricht an verschiedenen Stellen über sexuelle (Un-)Reinheit:
„Denn es hat dem Heiligen Geiste und uns gut geschienen, keine
größere Last auf euch zu legen, als diese notwendigen
Stücke: euch zu enthalten von Götzenopfern und von Blut und
von Ersticktem und von Hurerei“ (Apg 15,28.29).
„Ich aber sage euch, dass jeder, der eine Frau ansieht, ihrer zu
begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen.“ (Mt 5,28)
„Fliehet die Hurerei!“ (1. Kor 6,18).
„Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht werde nicht
einmal unter euch genannt, gleichwie es Heiligen geziemt“ (Eph 5,3).
„Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Hurerei,
Unreinigkeit, Leidenschaft, böse Lust und Habsucht, welche
Götzendienst ist, um welcher Dinge willen der Zorn Gottes kommt
über die Söhne des Ungehorsams“ (Kol 3,5.6).
Nur ein Problem für Männer?
Nur eine der fünf oben angeführten Bibelstellen richtet sich
ausschließlich an Männer. In den übrigen sind Frauen
ebenfalls angesprochen. Es mag zwar sein, dass Frauen nicht in dem
Maß wie Männer über ihre Augen sexuelle Reize
aufnehmen. Dennoch macht das Wort Gottes bei diesem Thema keinen
Unterschied zwischen Männern und Frauen. Dieselben Verse sprechen
einerseits mit einer deutlichen Sprache die Schwachstellen des Mannes
an und werfen auf der anderen Seite auch Licht auf die Verantwortung
der Frau.
Eine Frage der Erziehung?
Ob ein Mensch in sexueller Reinheit lebt, ist sicher zuallererst eine
Frage des persönlichen Lebenswandels und praktischen
Glaubenslebens. Nur der wird sich rein erhalten können, der ein
reges Gebetsleben führt, die Gemeinschaft mit seinem Gott sucht
und in der göttlichen Kraft, die er dadurch empfängt,
konsequent vor den Verführungen dieser Welt flieht.
Aber
auch ein guter Einfluss der Eltern auf ihre Kinder schützt vor so
mancher falschen Denkweise und daraus resultierenden Taten. Der Umgang
der Eltern mit Sexualität ist prägend für das ganze
Leben eines Menschen. So können Eltern ihren Kindern schon im
jungen Alter die göttlichen Gedanken und Werte mit auf den Weg
geben. Und es hat sich gezeigt, dass die früh vermittelten Werte
oft dauerhafte Wurzeln haben. Eltern dürfen daher nicht blind sein
für die Probleme der Jugend und das Thema Sexualität für
Tabu erklären, aber auch nicht der Gefahr
übermäßiger Strenge erliegen, die dann dazu führen
kann, dass die Kinder die genau entgegengesetzte Haltung einnehmen als
die von ihre Eltern gewünschte.
Heute sammeln viele
Jugendliche auf sexuellem Gebiet Erfahrungen und testen leichtsinnig
ihre Grenzen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass gläubige Eltern
ihre Kinder anleiten und warnen. Die Welt kennt nämlich keine
Schranken mehr und bietet keine Leitplanken für die Jugendlichen,
um einen gesunden und gottgemäßen Umgang mit der
Sexualität zu lernen. Das nötige Rüstzeug für ihr
Leben sollten die Jugendlichen insbesondere in diesem sensiblen Bereich
bei ihren Eltern erhalten. Oder wollen wir diese Aufgabe der Welt
überlassen, die in Unmoral und Gottlosigkeit versinkt?
Wie kommt man davon los?
Es bringt nichts, die Folgen bekämpfen zu wollen. Wir müssen
das Problem an der Wurzel fassen. Das, was wir mit unseren Augen
aufnehmen, hält die Erinnerungen wach und versorgt uns mit neuem
„Stoff“, um unseren Begierden nachzugehen. Und genau da
müssen wir ansetzen.
Verteidigungswälle
Wenn wir sexuell rein sein wollen, müssen wir
Verteidigungswälle bauen. Und zwar gleich drei auf einmal. Einen
Verteidigungswall für
- die Augen, einen für
- die Gedanken und einen für
- das Herz.
Hiob kann uns da ein gutes Beispiel sein, denn er hatte solche
Verteidigungswälle. Und dass diese bei ihm funktionierten,
können wir annehmen, denn Gott sagt von ihm, dass
„seinesgleichen kein Mann auf Erden“ war, „vollkommen
und rechtschaffen, gottesfürchtig und das Böse meidend“
(Hiob 1,8).
Der Aufbau der Verteidigungswälle
Wir sollten uns stets bewusst sein, dass kein Verteidigungswall halten
wird ohne die Hilfe und Kraft des HERRN. Auf die eigene Kraft und das
eigene Durchhaltevermögen zu setzen, gibt dem Verteidigungswall
absolut keine Stabilität – im Gegenteil! Wir werden es nie
schaffen, unseren „inneren Schweinehund“ zu besiegen. Das
hat der Mensch in Römer 7
auch versucht und ist gescheitert. „Denn das Wollen ist bei mir
vorhanden, aber das Vollbringen dessen, was recht ist, finde ich nicht.
Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das
Böse, das ich nicht will, dieses tue ich (Römer 7,18.19)
Erst wenn wir uns bewusst werden, dass der Herr Jesus alles getan hat
– können wir frei werden und ein reines Leben führen.
Ein wichtiger „Baustoff“ des Verteidigungswalles ist das
Gebet. Wenn eine Versuchung naht und böse Gedanken in unseren
Herzen aufsteigen, sollte unser erster Schritt sein, zu beten!
Dann sollten wir uns in dem Moment der Versuchung bewusst machen, dass
der Herr Jesus in seiner unvergleichlichen Liebe für Sünden
gestorben ist. Das sollte Antrieb genug sein, um vor der Versuchung zu
fliehen.
Außerdem weiß ich doch: Ich muss nicht
mehr sündigen, weil ich neues Leben aus Gott habe und der Geist
Gottes in mir wohnt.
Es sollte uns auch bewusst sein, dass
es auch an unserem Verhalten liegt, wie stark der jeweilige
Verteidigungswall beansprucht wird. Wir können die Beanspruchung
des Walles dadurch verringern, dass wir ganz bewusst die Orte meiden,
von denen wir wissen, dass sie uns in Versuchung bringen. Ein kleiner
Tipp für Internet-Anwender: Es gibt sehr gute Filter, die helfen,
den schnellen „falschen Klick“ zu vermeiden.
Verteidigungswall für die Augen
Hiobs Verteidigungswall für seine Augen war: „Ich habe mit
meinen Augen einen Bund gemacht, und wie hätte ich auf eine
Jungfrau geblickt!“ (Hiob 31,1)
Machen auch wir einen Bund mit unseren Augen! Sobald die Versuchung an
uns herantritt, sollten wir uns sagen: „Nein, du hast kein Recht,
Dir dies anzusehen. Du hast einen Bund mit deinen Augen gemacht. Schau
weg!“
Sicher, einfach ist das nicht, weil es oft eine
Angewohnheit ist, die Blicke schweifen zu lassen, ein innerer Drang. Es
ist aber keineswegs so, dass wir nicht anders könnten. Wegschauen
und durchhalten, das ist die Devise. Gott wird es belohnen und Er wird
die Kraft und Energie dazu schenken, ohne die wir es nicht schaffen
können.
Verteidigungswall für die Gedanken
Aber da sind ja noch die vielen Bilder, die in unseren Gedanken
gespeichert sind. Die sind ja nicht auf einmal weg. Da funktioniert das
mit dem Wegschauen nicht. Was nun?
Wir sollten zusehen, dass keine neuen hinzukommen. Der Verteidigungswall für die Gedanken wird nur funktionieren, wenn wir es schaffen, den Verteidigungswall für die Augen aufrechtzuerhalten.
Aber wie funktioniert der Verteidigungswall
für die Gedanken? Ähnlich wie der für die Augen. Sobald
ein unreiner Gedanke in uns hochkommt, muss er verurteilt und weggetan
werden, noch bevor er Schlimmes anrichten kann. Auch das braucht
Übung und Ausdauer, aber Gottes Hilfe ist da. Kommt ein Bild in
Erinnerung, sollte man es ganz bewusst wegtun, konsequent. Dazu hilft
eine Art Motto: „Ich habe kein Recht, das zu denken. Ich darf
nicht an der Tür meines Nächsten lauern. Das ist Diebstahl,
das ist Hurerei!“
So dachte Hiob. Er sagt einige Verse
nach dem Augenbund: „Wenn mein Herz zu einer Frau verlockt worden
ist und ich an der Tür meines Nächsten gelauert habe: so
möge meine Frau für einen anderen mahlen und andere
mögen sich über sie beugen!“ (Hiob 31,9.10) Harte Worte! Ob wir das auch sagen könnten?
Doch das Wegtun des bösen Gedankens ist nur die halbe Miete. Wir
beschäftigen uns doch damit, wenn unser Augenmerk nur auf der
Verteidigung liegt. Richten wir unsere Gedanken stattdessen in eine
positive Richtung und ersetzen wir den bösen durch einen guten und
dem Herrn wohlgefälligen Gedanken. Das bringt uns im wahrsten
Sinne des Wortes „auf andere Gedanken“.
Verteidigungswall für das Herz
Aber die Wurzel muss noch herausgerissen werden. Die Gedanken und
Bilder, die einmal gepflegt und gespeichert wurden, müssen raus
aus dem Herzen. Doch das wird nicht von heute auf morgen möglich
sein. Denn die Gewohnheiten sind meist nicht so leicht abzustellen und
die Eindrücke, die wir in uns aufgenommen haben, werden lange
brauchen, um wieder zu verschwinden.
Die unreinen
Gewohnheiten haben sich in unsere Herzen eingeschlichen und
festgesetzt, doch dort müssen wir auch die Entscheidung treffen,
uns rein erhalten zu wollen. Mit dem Herzen fängt es an. Der Bund
mit den Augen und der Verteidigungswall
für die Gedanken haben wichtige Funktionen, doch können sie
nur richtig „funktionieren“, wenn die
„Schaltzentrale“ die richtigen Signale sendet. Bevor wir
versuchen, von sexueller Unreinheit loszukommen, muss die feste
Entscheidung getroffen sein, den entgegengesetzten,
„sauberen“ Weg der Reinheit einzuschlagen. Das allein kann
die Triebfeder sein, die uns dazu anspornt, die Verteidigungswälle
aufzurichten und aufrecht zu erhalten.
Rein erhalten ist das
eine, die Reinigung das andere. Unser Ziel muss es sein, die unreinen
Gedanken und Bilder aus unserem Herzen zu verbannen. Vielleicht sollte
man besser sagen, dass wir sie ersetzen müssen, indem wir Reines
und Nützliches hinein lassen. Tun wir das nicht, ist die Gefahr
sehr groß, dass eine Leere zurückbleibt, die Satan ganz
schnell wieder zu füllen weiß.
„Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens.“ (Sprüche 4,23)
Im Herzen fängt es an. Dort treffen wir die Entscheidung, mit
Entschiedenheit einen Weg der Reinheit einzuschlagen. Haben wir unser
Herz darauf gerichtet, den HERRN zu suchen und Ihm zu gefallen, wird
uns das Aufrichten der Verteidigungswälle leichter fallen und ein
Herzensanliegen sein.
Quelle: oro-christ,bibelpraxis, mickeywiese
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Kommentare zu Sexuelle Reinheit – auch für Christen ein Fremdwort?
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Ich finde es erschreckend, dass sich Menschen anmaßen, zu behaupten, sie wüssten, was Gott denke. Nichts weißt Du von Gott, jogi - nicht mehr und nicht weniger als wir alle.
Meine Sexualität ist Gott gegeben, mein Penis ist Gott gegeben, mein Trieb ist Gott gegeben. Wann werden Menschen endlich aufhören, anzunhemen, Gott sei ein strafender Gott, ein sich rächender Gott, ein richtender Gott, kurz: ein humorloser Gott?
Nicht Mann und Frau sollen sich ehren - Menschen sollen einander ehren. Wäre das der Fall, ehrten sich auch Mann und Frau, Christ und Moslem. Die einzig relevante Stelle in der Bibel ist die Bergpredigt - dort steht alles über die Essenz des Lebens. Das alte Testament, die Briefe und das Drumherum kann man getrost in die Tonne kloppen.
Da haben es die Islamisten leichter.Die weiblichen Reize werden verschleiert,und man(n) kommt nicht auf sündige Gedanken.Das ist dann wohl der sicherste
Verteidigungswall.Ich kann mir aber vorstellen das so mancher Moslem erotische Gedanken hat,welches Gesicht sich wohl hinter der Burka versteckt.Wie gross der Busen,und ausladend das Becken ist.Alles Sünde?Das Elend begann doch schon bei Adam und Eva.Gott hat uns den Trieb gegeben,und 2 Augen
um die wunderbaren weiblichen im Sommer knapp verhüllten Körper zu betrachten können.Trachte nicht nach des nächsten Weib,aber schauen darfste mal.
Gegessen wird zu Hause !
So wie du das verstanden hast ist es nicht gemeint!
Es ist mir schon bewusst, dass ich über die Bibel sprechen soll, in deren Licht für uns Christen Ehe und Familie als ein göttliches Geschenk aufleuchten. Aber das ist ja eben das Problem: Denn es fällt auf, dass wir Christen inmitten eines mittlerweile schon allgemein akzeptierten lauwarmen Pluralismus sehr klare Vorstellungen haben, was Ehe und Familie sein sollen. Und mehr noch: Wir Christen kennen dieses pluralistische Tohuwabohu ab und können nicht akzeptieren, dass an die Stelle von Ehe und Familie Lebensformen treten, die man nur mehr als "Irgendwer-irgendwie-irgendwann-mit-irgendwem" bezeichnen kann. Wir haben klare Vorstellu
Für eine Welt, die alles tolerieren kann, nur nicht die Nicht-Toleranz der Toleranz, ist das eine Provokation. Und hier sind wir bei der Bibel. Denn es stellt sich doch die Frage: Woher hat die Kirche ihre so entschiedenen Vorstellungen vom menschlichen Zusammenleben in Ehe und Familie? Wie kommen wir dazu, die Ehe vehement als Bund von Mann und Frau in liebender Treue und lebenslänglicher Partnerschaft einzufordern; - wo doch die Realität ganz anders ausschaut? Wie kommen wir dazu Werte wie etwa (ich nenne hier nur die Provokantesten) Unauflöslichkeit, Treue in der ehelichen Partnerschaft, Fruchtbarkeit des ehelichen Aktes, Enthaltsamkeit vor der Ehe usw. "heute noch" so hochzuhalten? Könnten wir es uns nicht leichter machen, und all das als "geschichtliche Formen" vergangener Mann-Frau-Kind Beziehungen abtun?
Die Antwort lautet: Nein! Denn was wir Christen über den Sinn der Partnerschaft von Mann und Frau denken, entspringt nicht unseren eigenen Überlegungen, sondern ist Offenbarung Gottes.
Ich meine wir Christen sollte die Frau ehren und als Fundament der Ehe sehn und sie so behandeln wie wir auch behandelt werden möchten!
Schon mal eine Sache, die Religionen für mich so paradox machen. Das Tabuthema >Sex
Mann, jogi3, in was für einer Welt schwebst du denn? Die Frau ist Eigentum des Mannes, sie gehört ihm, also damit kannst du uns doch heute nicht mehr kommen.
Find es Schlimm das es immer noch tabuisiert wird über Sex zu sprechen oder den kindern einzutrichtern das Sex etwas unreines ist. Dabei ist das ganz natürlcih aber viel wollen das ihren Kindern wohl nicht vermitteln und lassen sie unvorbereitet an das Thema rangehen was zu mächtigen Problemen führen kann.
Diejenigen die dem Islam angehören sind da vielleicht noch einen Zacken schärfer drauf aber bei de glaübigen Christen ist das ja nicht wesentlich besser. Zumindest gibt es viele die da auch sehr prüde sind vor allem die alten Mütterchen.