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Kolumbianischer Staatsterror angeprangert

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Kolumbianischer Staatsterror angeprangert

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Eingestellt vonam 17.07.08in Politik via twoday.net

Die Nichtregierungsorganisation Kolumbianisches Anti-Folter-Komitee veröffentlichte diesen Dienstag eine Studie, nach der zwischen Juni 2004 und Juli 2007 346 Personen in Kolumbien gefoltert worden sind, 234 wurden anschließend ermordet.

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8 Kommentare

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Kommentare zu Kolumbianischer Staatsterror angeprangert

 

uebeluebelam 17.07.08


Stimmt Uribe "demobilisierte" die Paramilitärs:

"Rund 2'700 Paramilitärs fallen unter das Gesetz Gerechtigkeit und Friede und müssen sich vor speziellen Gerichten verantworten. Ihnen droht eine maximale Strafe von acht Jahren, wobei die Zeit, die sie in der Einfindungszone und in Haft bereits verbracht haben, angerechnet wird. Die übrigen fast 29'000 Paramilitärs fallen unter das Dekret 128 von 2003 und gehen straffrei aus. Die demobilisierten Paramilitärs erhalten während 18 Monaten eine finanzielle Unterstützung von rund 160 US-$."

Es wurden aber nur wenige Waffen abgegeben (18'051 Waffen, viele davon in schlechtem Zustand oder völlig unbrauchbar) und die Morde der Paramilitärs gehen weiter. Es ist auch klar, dass Uribe nichts gegen die Paramilitärs macht (bzw. ihnen Straffreiheit gewährt), denn immerhin haben viele Politiker Verbindungen mit dem Paramilitär.

ku-dobsonku-dobsonam 17.07.08


und was wahr nach dem august 2006 der ist jetzt schliesslich eine zeitlang her ??? ist die regierung uribe nicht auch gegen (zumindestens einen teil) der paramilitärs vorgegengen ....

uebeluebelam 17.07.08


Kolumbien ist alles andere als harmlos. Siehe: LINK

uebeluebelam 17.07.08


Die FARC ist nicht das größte Problem von Kolumbien. Die meisten Menschrechtsverletzungen werden vom Staat und den Paramilitärs begangen. Im Zeitraum vom 7. August 2002 bis 7. August 2006 wurden 11.292 Personen aus politischen Gründen ermordet oder zum Verschwinden gebracht. Weitere 8.810 Personen verloren im Rahmen von Gefechten ihr Leben. Das heisst, dass täglich 14 Menschen aus sozio-politischen Gründen ermordet wurden. Bei den Morden, bei denen die Täterschaft eruiert werden konnte, zeigt sich folgendes Bild: 75,15% fallen in die Verantwortung des Staates, für 14,17% war die Armee direkt verantwortlich und bei 60,98% aufgrund ihrer Toleranz oder Zusammenarbeit mit paramilitärischen Gruppen. Die Guerilla wird für 24,83% der Morde verantwortlich gemacht. Quelle: LINK

raketenralf2000raketenralf2000am 17.07.08


ich schätze mal ganz stark, dass kolumbien noch realtiv harmlos ist im vergleich zu gewissen anderen ländern und ihren foltern

pamchenpamchenam 17.07.08


Die Regierung in Kolumbien sollte sich lieber um die Farc kümmern und den Drogenanbau eindämmen als sich an ihren Bürgern zu vergreifen.

f5f5am 17.07.08


Die Verhältnisse in den kolumbianischen Gefängnissen ist einfach unglaublich. Diese eigenen "Staaten" die sich dort mittlerweile gegründet und etabliert haben, besitzen dochNarrenfreiheit hinter den Gefängnismauern. Hinzu kommen korrupte Beamte, die eigentlich für Recht und Ordnung sorgen sollen, ihren Wachdienst aber anscheinend als Folterdienst interpretieren.

hschmidthschmidtam 17.07.08


Anprangern ist schon mal gut aber ob das auch hilft gegen den Kolumbianischen Staatsterror vorzugehen? Das endet doch wie überall: es wird was gesagt und dann verschwinden Leute und es wächst Gras über die Sache. Wenn dem nicht so ist tut auch keiner was weil sich niemand traut in die Souveränität eines Staates einzugreifen. Die Bevölkerung ist der Gelackmeierte und muss mit der Unterdrückung leben.


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