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Artikel Bewährung und 7,5 Millionen

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Bewährung und 7,5 Millionen

Im ersten Prozess um die Liechtensteinaffäre hat nun das Landgericht Bochum ein wirklich gerechtes Urteil gefällt. Der Angeklagte, ein Immobilienkaufmann aus Bad Homburg, wurde zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und einer Zahlung von 7,5 Millionen Euro an soziale Einrichtungen verurteilt. Er hatte gestanden, elf Millionen Euro in Liechtensteiner Stiftungen angelegt und die Erträge dem Fiskus verschwiegen zu haben. Die Steuerausfälle hat er bereits nachgezahlt.


 


Sicher: zwei Jahre Haft auf Bewährung klingt erst mal wie ein Hohn. Aber sicher ist auch, dass er bei Antritt einer Haftstrafe dem Fiskus – und somit der Allgemeinheit – zur Last fiele. Und wie viele Menschen sitzen ihre Schulden „auf einer Backe“ ab? Viel schwerer dürfte ihm dabei die Zahlung der 7,5 Millionen im Magen liegen, denn das ist eine Summe, die auch einem Superreichen weh tut. Nun kann man nur hoffen, dass auch die folgenden Prozesse mit ähnlichen Urteilen ausgehen.


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