Artikel Fahrradhelme - mal anders - Design oder Schmuckstück
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Design für Frauen ist ein leidiges Thema. Das gilt auch für Fahrradhelme. Abus behauptet von sich, der einzige Produzent zu sein, der die Sicherheit weiblicher Fahrradfahrer denke. Diese Sicherheit muss sich Frau dann mit einem pinkfarbenen oder einem mit floralen Mustern ausgestatteten Helm erkaufen. Dass es auch anders geht haben zwölf Frauen and der Kölner International School of Design (KISD) bewiesen. In nur sechs Wochen entstanden 14 sehr verschiedene Entwürfe, die mit dem üblichen halbschalenen Standardangeboten nicht mehr viel gemein haben.
Ist es eine typisch weibliche Anforderung, wenn den Studenten auffiel, dass immer noch sehr wenige Frauen einen Helm tragen, weil er unbequem, hässlich und überteuert ist? Wenn ja, zeigt es, dass es eben nicht reicht, Pink und Blümchen als weiblich zu verkaufen. Hinter der Kritik steht immer eine ganze Lebenseinstellung. Was nützt es nämlich mit einem teuren Fahrradhelm zur Arbeit zu fahren, wenn man vor Arbeitsbeginn noch zum Frisör muss. Welches Klischee müßte herhalten, wenn alle fahrradfahrenden Frauen nur noch mit Kurzhaarfrisur herumlaufen würden. Der Preis der Sicherheit ging ginge selbst manchem Mann zu weit. Aber es besteht Hoffnung: die Fahrradindustrie ist an den Entwürfen interessiert. Anregung genug ist es allemal.
Schaut auf den LInk: http://www.frau-ist-mobil.info/myblog/design-fahrradhelme
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